Produktbild: Genusspflanzen

Genusspflanzen

1

27,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.06.2018

Abbildungen

X, mit 78 Abbildungen in Farbe., farbige Illustrationen

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

290

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/1,6 cm

Gewicht

505 g

Auflage

1. Auflage 2018

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-662-56601-5

Beschreibung

Rezension

“... Der Band besticht mit seiner umfassenden Darstellung der reichhaltigen Welt der Genusspflanzen, seiner verständlichen Erklärung der Geschichte der Kultivierung der Genusspflanzen und dem Aufzeigen der Bedeutung von Genusspflanzen für die unterschiedlichen Kulturen. Reich illustriert empfiehlt sich der Band als Grundlagen- und Nachschlagewerk zu Genusspflanzen für Schulen und Bibliotheken sowie für alle Naturfreunde und an Pflanzen Interessierte!” (Bücherrundschau, Heft 2, 2018)

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.06.2018

Abbildungen

X, mit 78 Abbildungen in Farbe., farbige Illustrationen

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

290

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/1,6 cm

Gewicht

505 g

Auflage

1. Auflage 2018

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-662-56601-5

Herstelleradresse

Springer-Verlag KG
Sachsenplatz 4-6
1201 Wien
AT

Email: ProductSafety@springernature.com

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Bestseller für Genießer!

S.A.W am 11.12.2018

Bewertungsnummer: 1155089

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ab 10.000 vor Chr. wurden in Vorderasien Emmer(Ägypten), Einkorn und Gerste(Sumerer) angebaut und zu Bier gebraut, später auch Schnaps, Wodka und Whisky. Reis (Südostasien), Hirse (Indien, Afrika), Roggen(Slawen) und Weizen(Römer) kamen später dazu. Aus all diesen Getreiden kann man Alkohol herstellen, indem Hefepilze Zucker zu Ethanol und CO2 vergären. Im Mittelalter taten Mönche Hopfen dazu, der beruhigt und das Bier durch seine Bitterstoffe haltbarer macht. Ab 1500 wurde Schnaps destilliert (Alkohol siedet bereits bei 78Grad) und löste im 19. Jhdt. das Bier als Getränk der Unterschicht ab. Da die gleichen Mengen getrunken wurden wie früher nahm der Alkoholismus stark zu. Wotka wurde in Russland und Polen gebraut, um die hohen Roggenüberschüsse zu verarbeiten. Whisky aus Irland und Schottland entstand durch Räucherung des Grünmalzes über Torffeuern, was den Whisky rauchig schmecken lässt. In Amerika wurde außer Gerste auch Roggen (Rye), Weizen (Grain) und Mais (Corn, Bourbon) verwendet. Alkohol verstärkt die Beruhigungswirkung der GABA-Rezeptoren. Wein wurde ab 10.000 v Chr in Georgien kultiviert und breitete sich von dort nach Vorderasien, Ägypten und Kreta aus. Sherry und Portwein wurden ab 1200 nach England und Frankreich verschifft, der Branntweinzusatz stoppte die Gärung der dort sehr süßen Trauben. Cognac und Armagnac entstanden in Südwestfrankreich, wo die Destillationstechnik von den Arabern übernommen wurde. Zuckerrohr stammt aus Indonesien, ab 500 v Chr wurde dort Zucker gewonnen und breitete sich in Asien, über Persien auch in die Türkei aus. Erst im 18. Jhdt wurde aus der Futterrübe die Zuckerrübe entwickelt. Die Venezianer verkauften Zucker aus Zypern in ganz Europa, er war jedoch fast so teuer wie Gold. Die Spanier bauten ab dem 14. Jhdt. Zuckerrohr auf den Kanaren an, Kolumbus brachte es nach Haiti. Ab dem 16. Jhdt. wurden aus karibischem Zucker süße Nachspeisen kreiert. Ab 1680 wurden in Europa Kaffee, Tee und Kakao mit Zucker getrunken. Im 17. Jhdt entstanden Likör, Limonade, Pralinen und Speiseeis. Als die Osmanen ab 1520 Ägypten, Zypern und Kreta eroberten, zerstörten sie dort den Zuckeranbau und die Europäer wichen in die Karibik aus. Zucker war der wichtigste Grund der Sklaverei, da das Erhitzen des Zuckers und das Arbeiten bei 60Grad niemand lange überlebte. Auch wurde deshalb die Karibik abgeholzt. Rum entstand um 1650 in der Karibik und wurde aus der Maische gebrannt. Rübenzucker wurde in Deutschland und Frankreich angebaut, als während Napoleons Kontinentalsperre der karibische Zucker ausblieb. Zucker schützt Lebensmittel vor dem Verderben und wird daher von der Industrie fast allen Nahrungsmitteln beigesetzt. Rauschhanf wird in Afghanistan, Kolumbien, Libanon, Marokko und Albanien angebaut, seine Herkunft ist Zentralasien, weswegen seine Rauschwirkung als erstes in China entdeckt wurde. Aus Hanf wurden in China und Indien Kleider gemacht, in Europa Seile für die Schifffahrt und Papier für den Druck. Opium wurde im England des 19. Jhdt als Laudanum zum billigen Entspannungsmittel, das sogar den Säuglingen zum Einschlafen verabreicht wurde. Ab 1817 verbreitete sich Morphium als Schmerzmittel von verletzten Soldaten, die allesamt morphiumsüchtig wurden. Heroin wurde 1896 von BAYER entwickelt und wirkte 5mal stärker als Morphium. In Tablettenform war es ein Riesengeschäft und noch relativ ungefährlich. Ab 1910 zerstampften amerikanische Jugendlich die Tabletten und injizierten sie intravenös. 1931 stellte BAYER die Produktion ein. Ab 1830 überschwemmte England China mit Opium, um seine Teeimporte bezahlen zu können und führte 2 Opiumkriege (1839 u 1856), die China zum Spielball der Kolonialmächte machte, da die opiumsüchtigen Chinesen lethargisch und arbeitsunfähig wurden. Kokablätter werden in den Anden seit Jahrtausenden gekaut. Kokain wurde um 1850 extrahiert und von Sigmund Freud als Medizin propagiert. Seit 1910 ist es in den USA verboten. Kaffee stammt aus Äthiopien und wurde bald auch im Jemen angebaut. Ab 1475 verbreitete er sich im Osmanischen Reich, ab 1680 auch in Europa. Ein höchst interessantes Buch, könnte ein Bestseller für Genießer werden. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Zaubere dein Leben“

Bestseller für Genießer!

S.A.W am 11.12.2018
Bewertungsnummer: 1155089
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ab 10.000 vor Chr. wurden in Vorderasien Emmer(Ägypten), Einkorn und Gerste(Sumerer) angebaut und zu Bier gebraut, später auch Schnaps, Wodka und Whisky. Reis (Südostasien), Hirse (Indien, Afrika), Roggen(Slawen) und Weizen(Römer) kamen später dazu. Aus all diesen Getreiden kann man Alkohol herstellen, indem Hefepilze Zucker zu Ethanol und CO2 vergären. Im Mittelalter taten Mönche Hopfen dazu, der beruhigt und das Bier durch seine Bitterstoffe haltbarer macht. Ab 1500 wurde Schnaps destilliert (Alkohol siedet bereits bei 78Grad) und löste im 19. Jhdt. das Bier als Getränk der Unterschicht ab. Da die gleichen Mengen getrunken wurden wie früher nahm der Alkoholismus stark zu. Wotka wurde in Russland und Polen gebraut, um die hohen Roggenüberschüsse zu verarbeiten. Whisky aus Irland und Schottland entstand durch Räucherung des Grünmalzes über Torffeuern, was den Whisky rauchig schmecken lässt. In Amerika wurde außer Gerste auch Roggen (Rye), Weizen (Grain) und Mais (Corn, Bourbon) verwendet. Alkohol verstärkt die Beruhigungswirkung der GABA-Rezeptoren. Wein wurde ab 10.000 v Chr in Georgien kultiviert und breitete sich von dort nach Vorderasien, Ägypten und Kreta aus. Sherry und Portwein wurden ab 1200 nach England und Frankreich verschifft, der Branntweinzusatz stoppte die Gärung der dort sehr süßen Trauben. Cognac und Armagnac entstanden in Südwestfrankreich, wo die Destillationstechnik von den Arabern übernommen wurde. Zuckerrohr stammt aus Indonesien, ab 500 v Chr wurde dort Zucker gewonnen und breitete sich in Asien, über Persien auch in die Türkei aus. Erst im 18. Jhdt wurde aus der Futterrübe die Zuckerrübe entwickelt. Die Venezianer verkauften Zucker aus Zypern in ganz Europa, er war jedoch fast so teuer wie Gold. Die Spanier bauten ab dem 14. Jhdt. Zuckerrohr auf den Kanaren an, Kolumbus brachte es nach Haiti. Ab dem 16. Jhdt. wurden aus karibischem Zucker süße Nachspeisen kreiert. Ab 1680 wurden in Europa Kaffee, Tee und Kakao mit Zucker getrunken. Im 17. Jhdt entstanden Likör, Limonade, Pralinen und Speiseeis. Als die Osmanen ab 1520 Ägypten, Zypern und Kreta eroberten, zerstörten sie dort den Zuckeranbau und die Europäer wichen in die Karibik aus. Zucker war der wichtigste Grund der Sklaverei, da das Erhitzen des Zuckers und das Arbeiten bei 60Grad niemand lange überlebte. Auch wurde deshalb die Karibik abgeholzt. Rum entstand um 1650 in der Karibik und wurde aus der Maische gebrannt. Rübenzucker wurde in Deutschland und Frankreich angebaut, als während Napoleons Kontinentalsperre der karibische Zucker ausblieb. Zucker schützt Lebensmittel vor dem Verderben und wird daher von der Industrie fast allen Nahrungsmitteln beigesetzt. Rauschhanf wird in Afghanistan, Kolumbien, Libanon, Marokko und Albanien angebaut, seine Herkunft ist Zentralasien, weswegen seine Rauschwirkung als erstes in China entdeckt wurde. Aus Hanf wurden in China und Indien Kleider gemacht, in Europa Seile für die Schifffahrt und Papier für den Druck. Opium wurde im England des 19. Jhdt als Laudanum zum billigen Entspannungsmittel, das sogar den Säuglingen zum Einschlafen verabreicht wurde. Ab 1817 verbreitete sich Morphium als Schmerzmittel von verletzten Soldaten, die allesamt morphiumsüchtig wurden. Heroin wurde 1896 von BAYER entwickelt und wirkte 5mal stärker als Morphium. In Tablettenform war es ein Riesengeschäft und noch relativ ungefährlich. Ab 1910 zerstampften amerikanische Jugendlich die Tabletten und injizierten sie intravenös. 1931 stellte BAYER die Produktion ein. Ab 1830 überschwemmte England China mit Opium, um seine Teeimporte bezahlen zu können und führte 2 Opiumkriege (1839 u 1856), die China zum Spielball der Kolonialmächte machte, da die opiumsüchtigen Chinesen lethargisch und arbeitsunfähig wurden. Kokablätter werden in den Anden seit Jahrtausenden gekaut. Kokain wurde um 1850 extrahiert und von Sigmund Freud als Medizin propagiert. Seit 1910 ist es in den USA verboten. Kaffee stammt aus Äthiopien und wurde bald auch im Jemen angebaut. Ab 1475 verbreitete er sich im Osmanischen Reich, ab 1680 auch in Europa. Ein höchst interessantes Buch, könnte ein Bestseller für Genießer werden. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Zaubere dein Leben“

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Genusspflanzen

von Thomas Miedaner

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  • Produktbild: Genusspflanzen
  • Vorwort – Genusspflanzen und Biogene Drogen.- Getreidemalz und Hopfen – Bier, Schnaps, Wodka und Whisky.- Weinrebe – Der Reiz des Lebens.- Rübe und Rohr – Zucker macht das Leben süß.- Hanf – Samen, Fasern, Arznei und Rausch.- Schlafmohn – Pflanze der Freude.- Koka und Kola – Keine gewöhnliche Erfrischung.- Kaffee – Der Genuss Arabiens.- Kakao – Speise der Götter.- Tee – Das Getränk der Kaiser.- Tabak – Der heilige Rauch.- Exotische Gewürze – Das Geheimnis des Lebkuchens.- Duftpflanzen – Der Wohlgeruch des Gottes