• Produktbild: Die Demokratie und ihre Defekte
  • Produktbild: Die Demokratie und ihre Defekte

Die Demokratie und ihre Defekte Analysen und Reformvorschläge

1

49,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.04.2018

Abbildungen

VI, mit 7 Abbildungen

Herausgeber

Tom Mannewitz

Verlag

Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH

Seitenzahl

321

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,8 cm

Gewicht

426 g

Auflage

1. Auflage 2018

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-658-20847-9

Beschreibung

Rezension

“Ohne Krisenrhetorik geht es in diesem lesenswerten Sammelband um Defekte der Demokratie und mögliche Reformoptionen. Unaufgeregt werden aktuelle, aber auch strukturelle ,Mängel‘ der Demokratie sowie mögliche Veränderungsoptionen in zwölf theoretischen und empirischen Beiträgen analysiert und kritisch diskutiert ...” (Angelika Vetter, in: Neue Politische Literatur, Jg. 65, 2020) 


“... Alles in allem stellt der Band also eine sehr interessante und reizvolle Tour d’Horizon durch grundsätzliche und aktuelle Probleme der Demokratie dar, ohne sie grundsätzlich für unreformierbar zu halten oder gar abzulehnen ...” (Sven Leunig, in: Portal für Politikwissenschaft, pw-portal.de, 15. November 2018) 


“... Das Buch glänzt durch eine Fülle von Vorschlägen, wie die Demokratie verbessert werden kann, ohne antidemokratischen Tendenzen Vorschub zu leisten ...” (Rüdiger Opelt, in: Thalia.de, 6. Juli 2018)

Portrait

Dr. Tom Mannewitz ist Juniorprofessor für politikwissenschaftliche Forschungsmethoden an der TU Chemnitz.

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.04.2018

Abbildungen

VI, mit 7 Abbildungen

Herausgeber

Tom Mannewitz

Verlag

Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH

Seitenzahl

321

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,8 cm

Gewicht

426 g

Auflage

1. Auflage 2018

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-658-20847-9

Herstelleradresse

Springer-Verlag GmbH
Tiergartenstr. 17
69121 Heidelberg
DE

Email: ProductSafety@springernature.com

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Die Demokratie kann reformiert werden!

S.A.W am 06.07.2018

Bewertungsnummer: 1115905

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Autoren, renommierte Experten auf dem Gebiet der Demokratieforschung, versuchen, die wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Defekten der Demokratie zu beleben, da die Demokratieforschung zwar blüht die systemimmanenten Defekte der Demokratie aber weitgehend ignoriert werden. Zu diesen Problemen zählen der ihr „short-termism“ und die „Unbeständigkeit der Zahl“, die Neigung zur „Tyrannei der Mehrheit“ und Kompetenzmängel bei Führungspersonal und Wahlvolk. Institutionenreformerische Lösungsvorschläge werden präsentiert. Komparatisten wiegeln alle Reformvorschläge ab, mit dem Argument, dass diese wirkungslos seien und es mit anderen Ländern noch viel schlechter stehe. Gefordert wird meist eine Rückkehr zur Normalität oder eine neue politische Kultur, die aber nebulos und damit wirkungslos bleibt. Demokratien und Autokratien stagnieren, die meisten Länder bewegen sich zwischen diesen beiden Polen. Systemimmanente Probleme der Demokratie sind die Überlastung der Wirtschaft durch den Wohlfahrtsstaat, Dauerwahlkampf und Bevorzugung kurzfristiger Lösungen, Kompetenzmängel des Führungspersonals und fehlende Urteilskraft der Wähler. Es gibt Lösungsvorschläge: etwa die Einführung einer Konsultative, einem Netzwerk, das das Unwissen der Anführer kompensiert, und mehr politische Bildung, damit die Wähler nicht gegen die eigenen Interessen entscheiden. Demokratie kann sich selbst abschaffen, wenn das Volk einen faschistischen Führer wählt, was nicht nur im 20. Jhdt., sondern auch in der Antike mehrmals geschehen ist. Nachhaltigkeit als Verpflichtung gegenüber zukünftigen Generationen wird zwar thematisiert, ist aber in der kurzfristig agierenden Demokratie schwer durchzusetzen Wirtschaftswachstum wird allgemein als Voraussetzung der Demokratie angesehen. Die Überausbeutung des Planeten erfordert aber eine Rücknahme der Produktion. Die Korrelation von Wachstum und Demokratiestabilität ist aber keineswegs bewiesen. Die Autoren fordern daher, die Legitimität zum Zentrum des Demokratieverständnisses zu machen. Zukunftsräte könnten die Interessen zukünftiger Generationen vertreten und müssten ein Vorschlagsrecht haben. Die Hebung des Bildungsstandards würde die Konsensdemokratie stärken, die schon jetzt die verschiedenen Interessen auszubalanzieren imstande ist. Die Responsivität zwischen Politikern und Bürgern ist durch neue Instrumente zu verbessern. Weitere Verbesserungen: gesetzesaufhebende Referenten, Elternwahlrecht (für ihre Kinder), Vorwahlen für Mandate. Das Buch glänzt durch eine Fülle von Vorschlägen, wie die Demokratie verbessert werden kann, ohne antidemokratischen Tendenzen Vorschub zu leisten. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Kinder des Tantalus. Ausstieg aus dem Kreislauf seelischer Verletzungen.“

Die Demokratie kann reformiert werden!

S.A.W am 06.07.2018
Bewertungsnummer: 1115905
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Autoren, renommierte Experten auf dem Gebiet der Demokratieforschung, versuchen, die wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Defekten der Demokratie zu beleben, da die Demokratieforschung zwar blüht die systemimmanenten Defekte der Demokratie aber weitgehend ignoriert werden. Zu diesen Problemen zählen der ihr „short-termism“ und die „Unbeständigkeit der Zahl“, die Neigung zur „Tyrannei der Mehrheit“ und Kompetenzmängel bei Führungspersonal und Wahlvolk. Institutionenreformerische Lösungsvorschläge werden präsentiert. Komparatisten wiegeln alle Reformvorschläge ab, mit dem Argument, dass diese wirkungslos seien und es mit anderen Ländern noch viel schlechter stehe. Gefordert wird meist eine Rückkehr zur Normalität oder eine neue politische Kultur, die aber nebulos und damit wirkungslos bleibt. Demokratien und Autokratien stagnieren, die meisten Länder bewegen sich zwischen diesen beiden Polen. Systemimmanente Probleme der Demokratie sind die Überlastung der Wirtschaft durch den Wohlfahrtsstaat, Dauerwahlkampf und Bevorzugung kurzfristiger Lösungen, Kompetenzmängel des Führungspersonals und fehlende Urteilskraft der Wähler. Es gibt Lösungsvorschläge: etwa die Einführung einer Konsultative, einem Netzwerk, das das Unwissen der Anführer kompensiert, und mehr politische Bildung, damit die Wähler nicht gegen die eigenen Interessen entscheiden. Demokratie kann sich selbst abschaffen, wenn das Volk einen faschistischen Führer wählt, was nicht nur im 20. Jhdt., sondern auch in der Antike mehrmals geschehen ist. Nachhaltigkeit als Verpflichtung gegenüber zukünftigen Generationen wird zwar thematisiert, ist aber in der kurzfristig agierenden Demokratie schwer durchzusetzen Wirtschaftswachstum wird allgemein als Voraussetzung der Demokratie angesehen. Die Überausbeutung des Planeten erfordert aber eine Rücknahme der Produktion. Die Korrelation von Wachstum und Demokratiestabilität ist aber keineswegs bewiesen. Die Autoren fordern daher, die Legitimität zum Zentrum des Demokratieverständnisses zu machen. Zukunftsräte könnten die Interessen zukünftiger Generationen vertreten und müssten ein Vorschlagsrecht haben. Die Hebung des Bildungsstandards würde die Konsensdemokratie stärken, die schon jetzt die verschiedenen Interessen auszubalanzieren imstande ist. Die Responsivität zwischen Politikern und Bürgern ist durch neue Instrumente zu verbessern. Weitere Verbesserungen: gesetzesaufhebende Referenten, Elternwahlrecht (für ihre Kinder), Vorwahlen für Mandate. Das Buch glänzt durch eine Fülle von Vorschlägen, wie die Demokratie verbessert werden kann, ohne antidemokratischen Tendenzen Vorschub zu leisten. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Kinder des Tantalus. Ausstieg aus dem Kreislauf seelischer Verletzungen.“

Kundinnen und Kunden meinen

Die Demokratie und ihre Defekte

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Die Demokratie und ihre Defekte
  • Produktbild: Die Demokratie und ihre Defekte
  • Nichts übrig für die Zukunft? Demokratie und Nachhaltigkeit - Was kann, was soll? Zwischen ungenutzten Potentialen und übersehenen Grenzen demokratischer Leistungsfähigkeit - „Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.“ Regierende und Regierte in der Demokratie