Der Einfluss der Es-Welt auf die Beziehungsfähigkeit des Menschen. Eine Analyse anhand Martin Bubers "Ich und Du"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
29.01.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
319 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668625228
Dabei soll der Einfluss der Es-Welt auf die Beziehungsfähigkeit des Menschen dargelegt werden. Dazu wird Martin Bubers Werk "Ich und Du" herangezogen. Außerdem werde ich einen Aktualitätsbezug herstellen, da sich die Art und Weise der Kommunikation in der modernen Welt enorm verändert, und dadurch eben auch die Beschaffenheit der Beziehungen.
Martin Buber gilt als der Begründer des Dialogischen Prinzips. Er selbst sagt über sich, dass er keine Lehre habe, sondern nur etwas zeige, nämlich Wirklichkeit. Wirkliche Beziehungen sind für Buber essentiell für die menschliche Verwirklichung. Beziehung ist hier aber keinesfalls univok zu verstehen, vielmehr gilt es genauer zu unterscheiden. Das Leben eines jeden Menschen wird laut Buber von zwei unterschiedlichen Beziehungen bestimmt: Ich-Es und Ich-Du-Beziehungen.
Die sogenannte Es-Welt bezeichnet dabei die erfahrbare Welt, die Welt der Dinge, an der der Mensch keinen Anteil hat, während ein Du immer eine wirkliche Begegnung impliziert.
Martin Buber entwickelt in seinem 1923 erschienenen Werk das dialogische Prinzip als Grundlage für Beziehungen, sowohl zwischen Menschen, aber auch zu Gott. Insgesamt gibt es drei Sphären, in denen sich Beziehungen konstituieren.
Das dialogische Prinzip lässt sich mit einem Zitat Bubers anschaulich erklären: "Dialogisches Leben ist nicht eins, in dem man viel mit Menschen zu tun hat, sondern eins, in dem man mit den Menschen, mit denen man zu tun hat, wirklich zu tun hat". Was zählt, ist somit nicht die Quantität der Beziehungen, sondern vielmehr die Qualität. Buber unterscheidet außerdem zwei Wortpaare, die sogenannten Grundworte Ich-Es und Ich-Du.
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