China und Tibet: Identitätsfindung im Spannungsfeld von Nationalismus und Regionalismus
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
11.09.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
184 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638543569
Das Phänomen divergierender Kräfte ist als eine alte Konstante in der historischen Entwicklung des Reichs der Mitte anzusehen, und so birgt jede Tendenz zur "Abnabelung" Ansätze zur neuerlichen Zersplitterung Chinas. Dies macht die Herrschenden so empfindlich bei nationalistischen Fragen. Die Frage aber, wie China in der Vergangenheit seine Identität als Vielvölkerreich gefunden hat, wird in unserer Öffentlichkeit nicht gestellt. Chinas Versuche, eine solche Identität als multiethnisches Land zu bewahren, werden daher häufig als imperialistische Expansionsbestrebungen gedeutet. Die unterschiedlichen Staatsauffassungen in China (sowie in Tibet) und im Westen bedürfen der Erläuterung, um statt dem fehlenden gegenseitigen Verständnis für ihre einst völlig gegensätzlichen Staatskonzepte ein Überdenken verhärteter Positionen zu ermöglichen. Das unterschiedliche Geschichtsverständnis zu akzeptieren, ohne damit über die Frage von Einheitsstaat des einen oder Unabhängigkeit des anderen entscheiden zu wollen, dafür plädiert dieser Beitrag.
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