Der frühmittelalterliche Holzkirchenbau und seine archäologische Erforschung
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
22.12.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
823 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640236244
man auf Urlaubsreisen oder Städtetouren sehr häufig auf die architektonischen Spuren einer Zeit,
die auf die meisten Menschen der Gegenwart grausam, unkultiviert und dunkel wirkt.
Ganz im Gegensatz dazu würdigten die Romantiker des 19. Jahrhunderts mittelalterliche
Burgruinen als Symbole einer verwunschenen, idealen Vergangenheit, bestaunt täglich eine Vielzahl
von Touristen die gewaltigen Dome in Mainz, Köln oder Speyer. Insbesondere die Sakralbauten
beeindrucken den Betrachter als Denkmäler mittelalterlicher Baukunst und Prachtempfindung.
Obgleich die Bauwerke in späteren Jahrhunderten meist umgebaut oder restauriert worden sind,
bildet das Baumaterial den uneingeschränkten Garant für deren Langlebigkeit. Stein erwies sich als
überaus haltbar und witterungsbeständig und ermöglichte damit eine intensive Erforschung der
Gebäude durch Architekten, Archäologen und Kunsthistorikern.
Lange Zeit jedoch vernachlässigte man darüber hinaus einen Bereich der Kirchenbauforschung, der
in Mittel- und Nordeuropa das sakrale Bauwesen des Frühmittelalters wesentlich bestimmte: Die
Holzkirchen wurden -nach bescheidenen Anfängen in Skandinavien- erst im vorigen Jahrhundert in
die historische und archäologische Betrachtung miteinbezogen. Durch intensive Grabungen ist
diesem Manko abgeholfen worden. Obwohl selten ein mittelalterlicher Holzkirchenbau die Zeiten
überdauert hat und die Fundlage oft nur Vermutungen zu lässt, ist der Forschung die Bedeutung und
der Erkenntnisgehalt solcher Bauwerke bewusst geworden.
Die vorliegende Arbeit rückt die archäologische Betrachtung der Holzkirchenbauten in den
Vordergrund. Basierend auf dem umfangreichen Werk Claus Ahrens' Die frühen Holzkirchen
Europas soll versucht werden, einen kurzen Abriss zu wesentlichen Forschungsbereichen zu geben.
Den Schwerpunkt bildet hierbei zum einen die allgemeine Charakteristik der Bautypen, zum
anderen der archäologische Umgang mit den Befunden und die Deutung der selben.
Die zu behandelnden Beispiele stammen meist aus England, Skandinavien und Nord- und
Süddeutschland. Eine geographische Einschränkung auf die oben genannten Regionen erwies sich
als unabdingbar, da die Ausführungen den vorgegebenen Rahmen dieser Arbeit von acht Seiten
zweifellos gesprengt hätten.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice