Interindividuelle Einflüsse auf Verschwörungsdenken Ergebnisse einer psychologischen Fragebogenuntersuchung
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Sprache:Deutsch
18,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
20.06.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
43 (Printausgabe)
Dateigröße
1024 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668467804
Hierfür wurden Daten von 437 Personen im Rahmen einer Online-Fragebogenuntersuchung erhoben. Es zeigte sich, dass Verschwörungsdenken mit Ambiguitätstoleranz gering negativ assoziiert ist. Politische Selbstwirksamkeitsüberzeugungen zeigten einen stärkeren negativen Zusammenhang zu Verschwörungsdenken, r = -.43, p < .001.
Verschwörungsdenken war entgegen der Annahme mit visueller Vorstellungskraft unkorreliert sowie mit der Nutzungshäufigkeit von Printmedien und Internet gering negativ assoziiert. In einem nächsten Schritt zeigte sich mittels Strukturgleichungsmodellierung, dass latente internale (ß = -.31, p < .001) und externale politische Selbstwirksamkeitsüberzeugungen einen direkten negativen Einfluss auf Verschwörungsdenken haben, ß = -.30, p < .001. Ambiguitätstoleranz gegenüber Rollenstereotypien übte einen geringeren direkten Effekt aus, ß = -.14, p = .017.
Die Ergebnisse werden hinsichtlich der psycho-sozialen Funktion von Verschwörungsdenken auf Aspekte der sozial-kognitiven Theorie bezogen. Zudem werden methodische Gesichtspunkte und die Generalisierbarkeit der Ergebnisse diskutiert.
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