Die Nachfolge des Echnaton
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.09.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
154 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640693634
vergleichsweise kurze Zeit der Herrschaft Amenhoteps IV., bekannter unter dem Namen
Echnaton, zweifelsohne eine Sonderstellung ein. Diese Epoche, die von Umbrüchen auf
religiösem und vielerlei anderen Gebieten geprägt war, zog gerade durch ihre Andersartigkeit
großes Interesse von fachlicher wie auch von öffentlicher Seite auf sich. Vieles jedoch, was
man über die Amarnazeit zu wissen glaubt, beruht auf Spekulationen und man stößt auf eine
Vielzahl von sich widersprechenden Aussagen. Dies trifft insbesondere für die Frage nach den
Ereignissen am Ende der Amarnazeit und dem unmittelbar darauf folgenden Zeitraum zu.
Viele Mißverständnisse konnten durch den stetig wachsenden Stand der Forschung berichtigt
werden, aber auch die Betrachtung der selben Quellen kann zu unterschiedlichen Ergebnissen
führen. Schwierig ist es in diesem Kontext auch, die Frage zu beantworten, wer direkt auf
Echnaton folgend vor der Herrschaft des Tutanchamun den ägyptischen Thron innehatte. Es
sollen hier nun im Folgenden die vorliegenden Ansätze zum Problem der Nachfolge des
Echnaton anhand der wichtigsten zu jedem Standpunkt herangezogenen Belege diskutiert und
der Versuch unternommen werden, Fragen zu klären, die in diesem Zusammenhang wichtig
sind, um den wahrscheinlichsten Hergang der Ereignisse nach Echnatons Tod rekonstruieren
zu können. Grundsätzlich lassen sich zwei Arten von Ansätzen unterscheiden, bei denen der
eine von einem männlichen Nachfolger Echnatons ausgeht, während der andere voraussetzt,
daß nach Echnatons Tod eine Frau den Thron bestieg.1 Im Rahmen dieser beiden
Möglichkeiten werden eine Reihe von Personen in Betracht gezogen. Zunächst jedoch sollen
die Namensformen, die man Echnatons Nachfolger im Allgemeinen zuschreibt, untersucht
werden, da gerade sie Anlaß zu Verwirrung geben können, denn es ist nicht gesichert, ob die
vorliegenden Namen einem oder mehreren Herrschern zuzuordnen sind.
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