Filmtheorie als Semiotik Gilles Deleuze, Das Zeit-Bild. Kino 2. "Rekapitulation der Bilder und Zeichen"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
07.02.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
1341 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668631847
Eine eher kognitionale Betrachtungsweise der Filmsemiotik vertrat Pier Paolo Pasolini, der konstatierte, Film sei "...eine geschriebene Sprache der Realität..." und die Imitation menschlichen Tuns sei das strukturierende Prinzip des Films. Christian Metz schließlich vertrat zwar einen, dem Ecos vergleichbaren, Grundgedanken, negierte allerdings die Relevanz der kleinsten Zeicheneinheit und behauptete, das Einzelbild sei für den Beobachter als solches nicht wahrnehmbar, sondern es sei dagegen die größere Einheit zu betrachten, die Sequenz, die ebenso nach sprachlichen Mechanismen funktioniere. In Anschauung verschiedener Methoden der Montage bildete Metz einen Index von Sequenztypen, die er als "...Syntagmen des Films..." bezeichnete.
Deleuze schließlich versucht, nun in Anlehnung an die Philosophie Henri Bergsons, anhand der Klassifikation der Zeichenbegriffe des Semiotikers Charles Sanders Peirce, den Film zu erfassen und zu explizieren, um sie als Instrumente zur Wiederentdeckung des semiotischen Spektrums des Films zu verwenden.
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