Fiona: Wo die Toten leben

Kriminalroman

Fiona Griffiths Band 5

Harry Bingham

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Beschreibung

Ein verlassener Friedhof im Nirgendwo. Im sogenannten «Totenhaus» liegt leblos eine junge Frau in weißem Kleid, eine Bibel in der Hand. Fiona Griffiths ist fasziniert von der schönen Unbekannten. Zwar stellt sich bald heraus, dass sie eines natürlichen Todes gestorben ist, doch das macht den Fund nur noch mysteriöser. Und ungelöste Rätsel sind nicht Fionas Ding. Sie findet heraus, woher die Frau kam. Warum niemand sie als vermisst gemeldet hat. Und welches Schicksal ihr bestimmt war. Ein Schicksal, schlimmer als der Tod. Es droht auch anderen. Zum Beispiel Fiona.

Fiona ist eine wirklich aufregende Figur. ..Der Autor kann was. Mehr davon bitte. Und bald. Max Annas, CulturMag

 Harry Bingham ist gebürtiger Londoner. Er studierte in Oxford Politik und Wirtschaft, beschäftigte sich danach mit dem ökonomischen Wiederaufbau Osteuropas und brach schließlich eine Karriere bei der Bank J.P. Morgan ab, um Bücher zu schreiben. Seine Thriller um die einzigartige Fiona Griffiths aus Cardiff erregten international Begeisterung und wurden in Großbritannien Vorlage einer Fernsehserie..
Kristof Kurz lebt und arbeitet als freiberuflicher Übersetzer und Redakteur in München und hat unter anderem Werke von Robert Galbraith, Harry Bingham und Simon Scarrow ins Deutsche übertragen..
Andrea O'Brien übersetzt zeitgenössische Literatur aus dem Englischen. Sie wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Arbeitsstipendium des Freistaats Bayern (2016) und mit dem Literaturstipendium der Stadt München (2019). O’Brien lebt und arbeitet in München.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 26.03.2019
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Seitenzahl 544
Maße (L/B/H) 19/12,3/3,5 cm
Gewicht 329 g
Auflage 3. Auflage
Originaltitel The Dead House
Übersetzer Kristof Kurz, Andrea O'Brien
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27510-4

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Fiona Griffith, wie sie leibt und lebt

Detlef Knut am 10.04.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In der letzten Woche habe ich die Bekanntschaft mit der wohl sympathischsten Ermittlerin der letzten zehn Jahre gemacht. Ich kannte Detective Sergeant Fiona Griffith bislang noch nicht. Doch ich wurde überaus positiv überrascht. Dabei verblasst beinahe hinter dieser ungewöhnlichen und jungen Ermittlerin, die man einfach lieben muss, der Schöpfer von ihr: Harry Bingham. Seine Figur überstrahlt alles. Zur Handlung möchte ich gar nicht viel sagen: In einer kleinen Kirche in Wales wird die Leiche eines jungen Mädchens, aufgebahrt und zur Totenmesse gekleidet, gefunden. Doch sie ist nicht eines unnatürlichen Todes gestorben. Es gibt keine Vergewaltigungs- oder Gewaltspuren. Und dennoch spürt Fiona, die die Leiche eine ganze Nacht lang bewacht, dass es einen Zusammenhang zu einem Verbrechen gibt. Doch was macht Fiona zu einer so besonderen Figur? Nicht nur die Tatsache, dass sie an einer Krankheit leidet, bei der sie sich selbst als eine Leiche fühlt. Es ist vielmehr zunächst das frische und freche Mundwerk, mit dem Fiona ihre Geschichte erzählt. Und ja, das ist schon die zweite Besonderheit: Sie ist Polizistin und erzählt in der ersten Person im Präsens. Diese Erzählperspektive ist nicht jedem Schriftsteller gegeben, sie erfordert ein besonderes Geschick. Davon abgesehen, dass der Ich-Erzähler in Kriminalromanen eigentlich den Privatdetektiven vorbehalten ist. Doch Fiona ist Polizistin. Sie erzählt in abgehackten, nicht vollendeten Sätzen. Ein bis zwei Worte reichen manchmal aus, um als Leser zu wissen, was sie denkt, was sie meint. Außerdem hat sie ihre Karriere in der Polizei eigentlich noch vor sich, verspürt aber keinerlei Ambitionen zu Höherem. Dafür möchte Fiona immer nur eines: ihren Willen durchsetzen. Höchst amüsant wirken deshalb ihre Gespräche mit den Vorgesetzten, denen sie einerseits schmeichelt und dem Leser bei jedem „Jawohl, Sir!" mitteilt, was sie dabei denkt. Bei so manchem Gesagten „Jawohl, Sir!" scheint sie hinter ihrem Rücken den Mittelfinger einer Hand hoch zu strecken. Doch die Besonderheiten dieser Figur nehmen damit noch kein Ende. Gegen ihren Vater, der tatsächlich ein Verbrecher ist, hat sie ermittelt. Außerdem ist sie die Freundin der Tochter eines Mörders, den sie ins Gefängnis gebracht hat. Und sie verspricht dem Vater eines verschwundenen Mädchens, dass sie ihm seine Tochter zurück bringen will. Genau genommen nicht, dass sie das Mädchen zurück bringt, wohl aber dass sie es versuchen wird. Dafür organisiert sie eine Putzkolonne für den depressiven Vater, damit dessen Haus wieder einladend aussieht. Und sie organisiert auch eine inneneinrichterin für ihn. Man muss beim Lesen des Romans nun aber nicht vor lauter Ermittlungsarbeit in Rätselraten verfallen. Es gibt genügend Action und turbulente Szenen, in denen sich Fiona wegen ihrer Dickköpfigkeit in Gefahr begibt. Dadurch bekommt sie hinreichend Gelegenheit, ihre Schlagkraft und Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich nicht verstehe, warum Harry Bingham mit seiner Fiona-Reihe bislang an mir vorbei gegangen ist. Er ist einer der besten Schriftsteller, die das Vereinigte Königreich zu bieten hat. Und er verlagert mit der Fiona-Reihe die Schauplätze von Schottland und England nach Wales. Aber es passt und jeder Krimiliebhaber sollte zugreifen.

5/5

Fiona Griffith, wie sie leibt und lebt

Detlef Knut am 10.04.2019
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In der letzten Woche habe ich die Bekanntschaft mit der wohl sympathischsten Ermittlerin der letzten zehn Jahre gemacht. Ich kannte Detective Sergeant Fiona Griffith bislang noch nicht. Doch ich wurde überaus positiv überrascht. Dabei verblasst beinahe hinter dieser ungewöhnlichen und jungen Ermittlerin, die man einfach lieben muss, der Schöpfer von ihr: Harry Bingham. Seine Figur überstrahlt alles. Zur Handlung möchte ich gar nicht viel sagen: In einer kleinen Kirche in Wales wird die Leiche eines jungen Mädchens, aufgebahrt und zur Totenmesse gekleidet, gefunden. Doch sie ist nicht eines unnatürlichen Todes gestorben. Es gibt keine Vergewaltigungs- oder Gewaltspuren. Und dennoch spürt Fiona, die die Leiche eine ganze Nacht lang bewacht, dass es einen Zusammenhang zu einem Verbrechen gibt. Doch was macht Fiona zu einer so besonderen Figur? Nicht nur die Tatsache, dass sie an einer Krankheit leidet, bei der sie sich selbst als eine Leiche fühlt. Es ist vielmehr zunächst das frische und freche Mundwerk, mit dem Fiona ihre Geschichte erzählt. Und ja, das ist schon die zweite Besonderheit: Sie ist Polizistin und erzählt in der ersten Person im Präsens. Diese Erzählperspektive ist nicht jedem Schriftsteller gegeben, sie erfordert ein besonderes Geschick. Davon abgesehen, dass der Ich-Erzähler in Kriminalromanen eigentlich den Privatdetektiven vorbehalten ist. Doch Fiona ist Polizistin. Sie erzählt in abgehackten, nicht vollendeten Sätzen. Ein bis zwei Worte reichen manchmal aus, um als Leser zu wissen, was sie denkt, was sie meint. Außerdem hat sie ihre Karriere in der Polizei eigentlich noch vor sich, verspürt aber keinerlei Ambitionen zu Höherem. Dafür möchte Fiona immer nur eines: ihren Willen durchsetzen. Höchst amüsant wirken deshalb ihre Gespräche mit den Vorgesetzten, denen sie einerseits schmeichelt und dem Leser bei jedem „Jawohl, Sir!" mitteilt, was sie dabei denkt. Bei so manchem Gesagten „Jawohl, Sir!" scheint sie hinter ihrem Rücken den Mittelfinger einer Hand hoch zu strecken. Doch die Besonderheiten dieser Figur nehmen damit noch kein Ende. Gegen ihren Vater, der tatsächlich ein Verbrecher ist, hat sie ermittelt. Außerdem ist sie die Freundin der Tochter eines Mörders, den sie ins Gefängnis gebracht hat. Und sie verspricht dem Vater eines verschwundenen Mädchens, dass sie ihm seine Tochter zurück bringen will. Genau genommen nicht, dass sie das Mädchen zurück bringt, wohl aber dass sie es versuchen wird. Dafür organisiert sie eine Putzkolonne für den depressiven Vater, damit dessen Haus wieder einladend aussieht. Und sie organisiert auch eine inneneinrichterin für ihn. Man muss beim Lesen des Romans nun aber nicht vor lauter Ermittlungsarbeit in Rätselraten verfallen. Es gibt genügend Action und turbulente Szenen, in denen sich Fiona wegen ihrer Dickköpfigkeit in Gefahr begibt. Dadurch bekommt sie hinreichend Gelegenheit, ihre Schlagkraft und Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich nicht verstehe, warum Harry Bingham mit seiner Fiona-Reihe bislang an mir vorbei gegangen ist. Er ist einer der besten Schriftsteller, die das Vereinigte Königreich zu bieten hat. Und er verlagert mit der Fiona-Reihe die Schauplätze von Schottland und England nach Wales. Aber es passt und jeder Krimiliebhaber sollte zugreifen.

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