Produktbild: Vom Neandertal in die Philharmonie

Vom Neandertal in die Philharmonie Warum der Mensch ohne Musik nicht leben kann

1

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

27.02.2018

Verlag

Springer

Seitenzahl

511 (Printausgabe)

Dateigröße

5682 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783827421869

Beschreibung

Rezension

“Der Blick des forschenden Neurologen sowie leidenschaftlichen Musikers eröffnet einen facettenreichen Blick auf Musik. ... Sie sei für den Menschen unverzichtbar, lautet das Fazit des musizierenden Wissenschaftlers.”  (Das PTA Magazin, Heft 10, 1. Oktober 2018)

“... Tipps für ein erfolgreiches Üben, macht allerdings auch klar, dass der »emotionale Raum« eines Musikers nicht in der »Übungszelle« entsteht, sondern durch innere Bilder. ... Das Sachbuch richtet sich an alle Musikliebhaber, die sich wie Altenmüller die Frage nach dem Woher, Wie und Warum der Musik stellen. Dem Autor ist ein gut strukturiertes und spannendes Werk geglückt, das unterschiedliche Facetten beleuchtet. Es scheint, als enthielte das Buch alles, was den Forscher seit Jahren umtreibt ...” (Peggy Freede, in: Gehirn&Geist, Heft 8, 2018)

“... eine gleichermassen lehrreiche wie lustvolle Lektüre für jeden Musikliebhaber ... Zahlreiche QR-Codes führen zu im Internet abrufbaren Hörbeispielen, die das Beschriebene auch akustisch nachvollziehbar machen ...” (Helga Rietz, in: NZZ Neue Zürcher Zeitung, nzz.ch, 31. Mai 2018)

“... Altenmüllers Buch ist allgemein verständlich und flüssig geschrieben. In einzelnen Intermezzi werden allgemeinere Fragen oder unterhaltsame Themen dargestellt. Durch QR Codes oder über die entsprechende URL können Musikbeispiele abgerufen werden. Für alle, die Musik machen oder hören, ist dieses Buch eine große Bereicherung!” (Franzpeter Messmer, in: das Orchester, Heft 9, 2018)

“... Das Sachbuch richtet sich an alle Musikliebhaber, die sich wie Altenmüller die Frage nach dem Woher, Wie und Warum der Musik stellen. Dem Autor ist ein gut strukturiertes und spannendes Werk geglückt, das unterschiedliche Facetten beleuchtet. Es scheint, als enthielte das Buch alles, was den Forscher seit Jahren umtreibt ...” (Peggy Freede, in: Gehirn&Geist, Heft 8, 2018)

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PDF

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

27.02.2018

Verlag

Springer

Seitenzahl

511 (Printausgabe)

Dateigröße

5682 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783827421869

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Die Musik des Lebens

S.A.W am 07.09.2018

Bewertungsnummer: 1131290

Bewertet: Buch (Set mit diversen Artikeln)

Der Gesang der Vögel, das Froschkonzert, die Musik der Wale – Tiere machen Musik und mögen sie auch (Kühe geben bei Mozartsymphonien mehr Milch, was allerdings nicht signifikant bewiesen ist). Vögel und Wale nutzen ihre Gesänge vor allem, um die Weibchen zu beeindrucken, wobei die kreativsten Wale die größten Chancen haben. Musik ist beim Menschen universal verbreitet, es gibt Musik-Gene und Musik-Areale im Gehirn. Sie hat vor allem soziale Funktionen (Brautwerbung, Demonstration von Gesundheit und Wohlstand, sozialer Zusammenhalt, Mutter-Kind-Bindung durch Wiegenlieder, Nationalhymnen als Zeichen der nationalen Zugehörigkeit, rhythmische Arbeitslieder zur Koordination von Arbeitsgruppen z.B. Ho-ruck, Gruppenbindung durch gemeinsames Tanzen bei religiösen Ritualen). In sozialen Verbänden lebende Säugetiere verwenden akustisch emotionale Signale, z.B. die Pant-hoods bei Schimpansen. Vor 2 Mill J teilte sich diese Signale in Musik (emotionaler Zusammenhalt) und Sprache (Information) auf. Im Gesang von Liedern und Arien verbinden sich die beiden Kanäle wieder zu einem Ganzen, was Liedern eine doppelte emotionale Angriffigkeit verleiht. Akustische Warnsignale wie bei Murmeltieren lösen Schutzverhalten aus und sichern somit das Überleben. Die Gruppengesänge der Menschen lösten eine Trance aus, die schwere körperliche Arbeit erleichterte und Schmerzen verminderte. Über Gesten entwickelte sich die begriffliche Sprache, die Musik wurde als zweites Kommunikationssystem beibehalten, um Glücksgefühle zu vermitteln. Emotional berührende Musik löst Gänsehaut aus. Dabei wird der autonome Sympathicus-Nerv aktiviert, die Haarwurzeln ziehen sich zusammen, die Haare stellen sich auf, ein kühler Schauer läuft über die Haut. Chills sind Aktivierungen im Belohnungszentrum des limbischen System und gehen mit Erhöhung von Blutdruck und Herzfrequenz einher. Mittelhirn, orbitofrontaler Cortex und nucleus accumbens werden aktiviert, die Amygdala gebremst. Das Belohnungs- u Motivationshormon Dopamin und Endorphine werden ausgeschüttet. Musikhören entwickelt Emotionen in der Zeit, durch Spannung, Entspannung und Höhepunkte besonders schöner Melodien. Als Apollos Fluch wird die Musikerdystonie von Instrumentalisten bezeichnet, von der 2% der Berufsmusiker betroffen sind, die dann meist den Beruf wechseln müssen. Besonders Ehrgeiz und Leistungsdruck in Richtung Perfektion scheinen dafür verantwortlich zu sein. Später Übungsbeginn und zwanghaften Üben in stereotypen Wiederholungen gefährden vor allem Gitarristen, Pianisten, Flötisten und Blechbläser, die alle bis zu 6 Stunden am Tag üben, was die Verkrampfung begünstigt. Durch exzessives Üben vergrößern sich die Fingerareale im sensumotorischen Kortex, überlagern sich und verschwimmen schließlich, bis es zu Fehlsteuerungen kommt. Es besteht eine positive Korrelation zwischen Intelligenz und Musikalität. Sehr interessantes Buch mit detaillierten Informationen. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Zaubere dein Leben. Erfülle dir alle Träume und erreiche jedes Ziel.“

Die Musik des Lebens

S.A.W am 07.09.2018
Bewertungsnummer: 1131290
Bewertet: Buch (Set mit diversen Artikeln)

Der Gesang der Vögel, das Froschkonzert, die Musik der Wale – Tiere machen Musik und mögen sie auch (Kühe geben bei Mozartsymphonien mehr Milch, was allerdings nicht signifikant bewiesen ist). Vögel und Wale nutzen ihre Gesänge vor allem, um die Weibchen zu beeindrucken, wobei die kreativsten Wale die größten Chancen haben. Musik ist beim Menschen universal verbreitet, es gibt Musik-Gene und Musik-Areale im Gehirn. Sie hat vor allem soziale Funktionen (Brautwerbung, Demonstration von Gesundheit und Wohlstand, sozialer Zusammenhalt, Mutter-Kind-Bindung durch Wiegenlieder, Nationalhymnen als Zeichen der nationalen Zugehörigkeit, rhythmische Arbeitslieder zur Koordination von Arbeitsgruppen z.B. Ho-ruck, Gruppenbindung durch gemeinsames Tanzen bei religiösen Ritualen). In sozialen Verbänden lebende Säugetiere verwenden akustisch emotionale Signale, z.B. die Pant-hoods bei Schimpansen. Vor 2 Mill J teilte sich diese Signale in Musik (emotionaler Zusammenhalt) und Sprache (Information) auf. Im Gesang von Liedern und Arien verbinden sich die beiden Kanäle wieder zu einem Ganzen, was Liedern eine doppelte emotionale Angriffigkeit verleiht. Akustische Warnsignale wie bei Murmeltieren lösen Schutzverhalten aus und sichern somit das Überleben. Die Gruppengesänge der Menschen lösten eine Trance aus, die schwere körperliche Arbeit erleichterte und Schmerzen verminderte. Über Gesten entwickelte sich die begriffliche Sprache, die Musik wurde als zweites Kommunikationssystem beibehalten, um Glücksgefühle zu vermitteln. Emotional berührende Musik löst Gänsehaut aus. Dabei wird der autonome Sympathicus-Nerv aktiviert, die Haarwurzeln ziehen sich zusammen, die Haare stellen sich auf, ein kühler Schauer läuft über die Haut. Chills sind Aktivierungen im Belohnungszentrum des limbischen System und gehen mit Erhöhung von Blutdruck und Herzfrequenz einher. Mittelhirn, orbitofrontaler Cortex und nucleus accumbens werden aktiviert, die Amygdala gebremst. Das Belohnungs- u Motivationshormon Dopamin und Endorphine werden ausgeschüttet. Musikhören entwickelt Emotionen in der Zeit, durch Spannung, Entspannung und Höhepunkte besonders schöner Melodien. Als Apollos Fluch wird die Musikerdystonie von Instrumentalisten bezeichnet, von der 2% der Berufsmusiker betroffen sind, die dann meist den Beruf wechseln müssen. Besonders Ehrgeiz und Leistungsdruck in Richtung Perfektion scheinen dafür verantwortlich zu sein. Später Übungsbeginn und zwanghaften Üben in stereotypen Wiederholungen gefährden vor allem Gitarristen, Pianisten, Flötisten und Blechbläser, die alle bis zu 6 Stunden am Tag üben, was die Verkrampfung begünstigt. Durch exzessives Üben vergrößern sich die Fingerareale im sensumotorischen Kortex, überlagern sich und verschwimmen schließlich, bis es zu Fehlsteuerungen kommt. Es besteht eine positive Korrelation zwischen Intelligenz und Musikalität. Sehr interessantes Buch mit detaillierten Informationen. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Zaubere dein Leben. Erfülle dir alle Träume und erreiche jedes Ziel.“

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