Bestsellerautor Ulrich Hoffmann stellt in seinem Meditations-Ratgeber wissenschaftlich fundiert verschiedene Meditations-Techniken und deren Bedeutung vor. Jeder kann auf diese Weise sein individuelles Profil erstellen und die für ihn passende Methode selbst finden.
Meditation stärkt nicht nur Körper und Geist, sie macht uns insgesamt widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Stress und gibt uns ein beständiges Gefühl der Freude und Zufriedenheit. Warum also meditieren wir nicht alle schon längst? Weil die Vielfalt an Meditations-Formen unübersichtlich ist und nicht jede für jeden passt.
Meditations-Lehrer Ulrich Hoffmann ändert das und zeigt auf Basis neuester Erkenntnisse der Hirnforschung, dass und wie wir das für uns und unsere Lebenssituation hilfreiche, ganz persönliche Meditations-Programm finden können.
Zum ersten Mal werden verschiedene Meditations-Techniken und Anleitungen mit ihren stärkenden und heilenden Wirkungen vorgestellt und verbunden mit einem neu entwickelten Typogramm. Für alle Meditierenden ist das eine unverzichtbare Orientierungshilfe.
So eröffnet uns Meditation einen Raum, in dem Heilung geschehen kann und Gesundheit, erhöhte Lebensfreude, Konzentration und Resilienz für jeden erreichbar sind. Ein Ratgeber, der für Anfänger perfekt ist, sich jedoch auch für Fortgeschrittene eignet, weil er bei auftretenden Problemen oder Blockaden wertvolle Orientierung gibt.
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
HSL
5/5
17.09.2018
Buch (Taschenbuch)
Mein Eindruck
Wir leben in einer Zeit mit Überangeboten und enormen Verschwendungen. In diesem Fall greifen Menschen sehr gerne auf Altbewährtes zurück. Doch Lärm und Hektik bestimmen unser Leben und kaum jemand erträgt noch Ruhe und Stille. So kann ich ebenfalls beobachten, dass die Heilkunde fernöstlicher Länder in ihrer ursprünglichen Form abgewandelt wird. Sie soll an die westliche Welt angepasst werden, obwohl das Verständnis dafür gar nicht reif genug ist. Der Stressfaktor, der überproportional in uns vorhanden ist oder über Jahre hinweg erzeugt wurde, lässt sich nicht so einfach auflösen. Man muss bewusst daran arbeiten und Modeerscheinungen die auf den Markt kommen auch mal ignorieren und nicht ständig aufsaugen. Aber das genau passiert überwiegend in den westlichen Staaten, schließlich sollen wir für Wirtschaftswachstum sorgen und bezahlen mit unserer Gesundheit. Es wird vermarktet was nur geht, so auch die Meditation. Normalerweise dient eine Meditation dem Menschen, indem sie zur Besinnung und zur Aufmerksamkeit gelangen. Aber wie soll das gehen mit 1000 Dingen im Kopf. Ulrich Hoffmann ist anerkannter Yoga-und Meditationslehrer, schreibt Bestsellerbücher und verbringt sehr gerne Zeit mit seiner Familie. Wer kann das schon von sich behaupten, denn zum größten Teil widmen wir unsere freie Zeit dem Handy. Durch die Meditation lenken wir die Aufmerksamkeit wieder auf uns zurück, doch selten gelingt es im Alltag. Jeder hat seine eigene Lebensform und mit diesem Ratgeber „Was Meditation wirklich kann“ ist es möglich das Passende für sich heraus zu finden. Wir sind mit Medikamenten darauf getrimmt, dass der Schmerz sofort nachlässt, ob dies meinem Körper dient oder auch nicht. Von der Meditation darf man es nicht erwarten. Erst wenn man sie richtig versteht und anwendet, ist sie in der Praxis auf lange Sicht sehr wertvoll. Yoga und Meditation werden bereits seit Jahrtausenden angewandt, allerdings bevor eine Krankheit entsteht. Wir machen es erst dann, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Der Nutzen von Meditation ist wie bei jeder psychischen Angelegenheit nicht berechenbar, wie der von Arzneimitteln. Dafür sind die Kosten gleich Null, aber für Pharmaerzeugnisse sehr hoch. Regelmäßig angewandt führt Meditation garantiert zu einem glücklichen Leben, und zwischenmenschliche Probleme werden besser gelöst. Wer es selbst noch nicht praktiziert, kann sich mit diesem Ratgeber einen sehr guten Überblick verschaffen. Er bietet verschiedene Möglichkeiten, Arten und gibt Auskunft über Dauer und Intensität. Dieses Buch ließt sich sehr gut und bringt viele Tipps, die sehr hilfreich sind. Der Autor zeigt alles auf was wichtig ist, und die vier Kapitel lassen den Wert von Meditation sehr genau erkennen. Nur bei bestimmten Personen mit Schizophrenie und mit schweren Trauma wird davon abgeraten. Im Anhang sind Fragen und Probleme beantwortet und zum Schluss steht noch empfehlenswerte Literatur zur Verfügung. Das Buch mit seinen Ausführungen hat mir sehr gut gefallen und kann es weiter empfehlen.
denise
5/5
15.09.2018
Buch (Taschenbuch)
Eine große Hilfe, um die passende Meditation zu finden
Das Buch „Was Meditation wirklich kann – Wie Sie die richtige Form für sich finden und damit Körper und Geist regenerieren“ wurde von Ulrich Hoffmann geschrieben. Er ist zertifizierter Meditations- und Yogalehrer sowie Coach. Er arbeitete als freier Journalist, Ressortleiter und Textchef für große deutschen Verlage und als Übersetzer. Mittlerweile widmet er sich insbesondere dem Yoga, Meditieren und Bücher schreiben. Er meditiert schon seit gut 20 Jahren.
Das Buch gliedert sich in die Abschnitte „Was Meditation wirklich ist – und was nicht“, „Wann Meditation wirklich hilft“, „Welche Meditation wann wirklich hilft“ und „Wie Meditation wirklich geht“. Die Abschnitte sind wiederum weiter untergliedert. Im Anhang werden Antworten auf häufige Fragen und Probleme gegeben und über verwendete und empfehlenswerte Literatur informiert.
Herr Hoffman zeigt auf, welche Studien zur Wirksamkeit von Meditation durchgeführt wurden, zu welchem Ergebnis sie gekommen sind und wo die Schwierigkeiten dieser Studien liegen. Auch hebt er hervor, dass Meditation keinen Arztbesuch und keine Therapie ersetzen kann. Er stellt die Möglichkeiten der Meditation anschaulich dar und zeigt allerdings ebenfalls die Grenzen von Meditation auf. Es handelt sich bei Meditation zum Beispiel nicht um eine Entspannungstechnik. Jedoch kann Meditation dazu führen, dass der Mensch entspannter und gelassener wird. Hierfür ist es jedoch erforderlich, dass nicht nur einmal sondern regelmäßig meditiert wird. Dann kann Meditation dazu beitragen, wieder gesund zu werden oder nicht (erneut) krank zu werden bzw. die Lebenszufriedenheit trotz einer bestehenden Krankheit zu erhöhen. Herr Hoffmann stellt des Weiteren dar, welche Meditationsform für welchen Bereich (zum Beispiel Stress, Tinnitus, Resilienz oder Blutdruck) am Besten geeignet ist. Danach werden verschiedene Meditationsarten beschrieben und erklärt, wie diese umgesetzt werden können. Dabei wird noch mal deutlich gemacht, welchen möglichen Nutzen die jeweilige Methode haben kann.
Der humorvolle Schreibstil sowie die gut gewählten Vergleiche, zum Beispiel zu der Ausübung einer Sportart oder dem Lernen einer Sprache, führen dazu, dass das Buch gut verständlich ist und sich auch sehr gut lesen lässt. Der Autor verwendet sich selbst gern sowohl als positives als auch als negatives Beispiel. So hat es bei ihm beispielsweise nicht beim ersten Anlauf geklappt, die Meditation in den Alltag zu integrieren.
Für mich ist es ein gelungenes Buch, in dem sehr gut die Möglichkeiten und Grenzen der Meditation dargestellt werden. Darüber hinaus werden verschiedene Meditationsarten sowie ihre jeweiligen Vorzüge beschrieben. Damit kann jeder „seine“ Meditation finden.
Dr_ M
aus Sachsen
4/5
20.10.2018
Buch (Taschenbuch)
"Regelmäßige Meditation leistet nachweislich einen Beitrag zu einem längeren, glücklicheren Leben"
Das steht im Klappentext. Welcher "Beitrag" damit gemeint ist, bleibt erst einmal offen. Beim Lesen dieses reichlich nervösen Textes kommt man der Sache dann etwas näher. Sein Autor bemüht sich nach Kräften, die Vorteile des Meditierens zu schildern. Wie bei fast allen kopfgesteuerten Menschen des westlichen Kulturkreises reichen die Jahrhunderte langen Erfahrungen dazu auch bei ihm nicht aus. Es braucht erst den Segen der Wissenschaft, die allerdings auch nichts wirklich Neues dazu sagen kann. Dafür hat sie jedoch erst einmal einen Mönch in eine MRT-Röhre legen müssen, um dann dem gespannten Publikum mitzuteilen, wo es im Gehirn des Meditierenden zu Aktivitäten und Veränderungen gekommen ist.
Da das nun geklärt ist, können wir endlich furchtlos anfangen, still dazusitzen und unserem Atem zu lauschen. Unser Verstand mag das nicht. Ihm ist schrecklich langweilig, weshalb er uns ständig Stichworte oder Bilder schickt, über die wir nachdenken sollten oder die bei uns irgendwelche Gefühle erzeugen, die gerade überhaupt nichts mit der Gegenwart zu tun haben. Und schon ist das mit dem Atem vergessen. Und überhaupt: Was soll dieses dämliche Herumgesitze in einer blöden Haltung?
Ulrich Hoffman, selbst ausgebildeter Meditationslehrer, braucht viele Seiten und genauso viele Wiederholungen, um einfache Sachverhalte über das Meditieren darzustellen. Dabei ist die Sache ganz einfach: Unser Verstand neigt zur Hyperaktivität. Und am Ende übernimmt er die Macht über uns. Wir schweifen ständig entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft herum und befinden uns nur äußerst selten genau in der Gegenwart, also dort, wo sich unser Leben tatsächlich abspielt. Meditation ist deshalb keine Entspannungsmethode, sondern der Versuch, unseren Geist zu fesseln, ihn wieder zum Untertanen zu machen und seine Herrschaft über uns zu brechen.
Ein ruhiger Geist führt in der Konsequenz auch zu einem ruhigen Körper. In einem ruhigen Körper lebt es sich gesünder, weil sein Hormonhaushalt nicht ständig auf Hochtouren laufen muss. Ein entspannter Körper schmerzt auch weniger, weil beispielsweise der Muskeltonus deutlich geringer ist als bei Anspannungen. So weit so gut. Aber weil das alles so einfach und gesund ist, muss doch irgendwo ein Haken sein.
Und tatsächlich ist dieser Haken ziemlich groß. Hoffmann stellt diesen Haken sehr gut dar und schildert recht anschaulich sein eigenes ehemaliges (übrigens völlig normales) Unvermögen, das Einfache auch umzusetzen.
Nehmen wir einmal an, wir wären recht ungeduldig und wollten das ändern. Dann brauchen wir dummerweise eben gerade Geduld dafür, also das, was wir mit dieser Methode überhaupt erst erreichen wollen. Man muss folglich über seinen Schatten springen.
Hoffmann erklärt das Mittel für einen solchen Sprung: Sanftes, nicht wertendes Zurückholen zur Meditation, wenn man vom eigenen Verstand abgelenkt wird. Hat man diesen milden Umgang mit sich selbst erlernt, dann wird die Sache einfach. Dann braucht man nur noch ständige Wiederholungen. Der Nutzen stellt sich irgendwann ein. Misst man Meditieren jedoch von vorneherein an einem solchen Nutzen, dann tritt er entweder nie ein oder es dauert viel länger.
Kurz gesagt: Man muss sich einfach hinsetzen und anfangen. Man braucht auch eigentlich solche Bücher nicht. Aber wenn sie Sicherheit geben, dann ist dies natürlich ein Vorteil. Meditation ist kein Allheilmittel gegen alles Mögliche, sondern dient nur dem oben geschilderten Zweck. Ein gebändigter Geist ist viel konzentrierter, weniger stressanfällig und glücklicher. Das wiederum schadet garantiert nicht und unterstützt in Krisen.
Leider braucht Hoffmann für diese einfache Erkenntnis viel beschriebenes Papier. Er ist dabei für einen Meditationslehrer auch erstaunlich unkonzentriert, was man allein daran merken kann, dass er viele Sachverhalte immer wieder aufs Neue erwähnt.
Am Ende des Textes stehen einige einfache Anleitungen für verschiedene Meditationsarten, die sich erheblich unterscheiden. So gleicht die Metta-Meditation eher einer Suggestion als einer Meditation. Wie auch immer: Der wirkliche Nutzen dieses Buches besteht in meinen Augen darin, dass es die verschiedenen Meditationstypen, die der Autor ausgewählt hat, gut beschreibt und vergleicht. Man muss in der Tat herausfinden, was einem guttut und dann dabei bleiben.
Mitten im Text steht ein Zitat, in dem behauptet wird, dass es eigentlich egal ist, womit man anfängt, denn am Ende läuft alles auf das Gleiche hinaus. Das ist wohl wahr. Man muss allerdings dazu erst einmal anfangen, um genau das auch selbst herauszufinden.
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