Der neue historische Roman der Spiegel-Bestseller-Autorin Tanja Kinkel führt zurück in das neunzehnte Jahrhundert und verbindet märchenhaftes Setting und historische Spannung mit einer grausamen Mordserie: Aus Grimms Märchen werden Grimms Morde: Die Mätresse des hessischen Kurfürsten wird bestialisch ermordet, und die einzigen von der Polizei vorgefundenen Hinweise führen zu den Brüdern Grimm und zu den Schwestern von Droste zu Hülshoff. Nur die Zusammenarbeit der ungleichen Geschwisterpaare kann die Wahrheit über Morde und Märchen an den Tag bringen. In einer Zeit, wo die Errungenschaften der Freiheitskriege verloren gehen, Zensur und Überwachung in deutschen Fürstentümern wieder Einzug halten, müssen die vier sich den Verwicklungen der Vergangenheit stellen, um die Rätsel der Gegenwart zu lösen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
5/5
16.12.2018
Buch (Taschenbuch)
Die Gebrüder Grimm ermitteln zusammen...
Die Gebrüder Grimm ermitteln zusammen mit den Schwestern Droste-Hülshoff. Ein richtig spannender und sehr stimmungsvoller historischer Krimi!
Bewertung
5/5
11.01.2018
Buch (Taschenbuch)
Die Gebrüder Grimm und die Schwestern...
Die Gebrüder Grimm und die Schwestern von Droste-Hülshoff werden hier in ein mörderisches Abenteuer verstrickt...ein Lesevergnügen für erwachsen gewordene Märchenfans!
http://www.literaturlounge.eu
aus Gießen
4/5
06.08.2023
Buch (Taschenbuch)
Als ich das erste Mal von…
Als ich das erste Mal von „Grimms Morde“ gehört habe, dass Tanja Kinkel über die Gebrüder Grimm einen Roman schreibt, konnte ich als Hesse meine Freude kaum unterdrücken. Mit Annette von Droste-Hülshoff und ihrer Schwester Jenny hat Frau Kinkel noch zwei weitere berühmte Personen in die Geschichte verwoben. Ich muss gestehen, ich wusste nicht, dass diese Personen überhaupt miteinander in Kontakt standen. Dieser Kontakt muss wirklich sehr rege gewesen sein, zumindest kommt dies in dem Buch so rüber und wird auch durch Quellenangaben am Ende des Buches belegt. Frau Kinkel hat sich dem Mätressentum der Hessischen Kurfürsten angenommen, und daraus dann einen Mordfall mit Bezug auf ein Märchen der Gebrüder Grimm kreiert. Es ist zwar fast peinlich, aber dieses Märchen war mir unbekannt. Kennt hier jemand das Märchen der drei schwarzen Prinzessinnen? Es ist ja fast zu erwarten gewesen, dass die Gebrüder Grimm hatten dieses Märchen von Jenny von Droste-Hülshoff hatten. Dass ich von alldem keine Ahnung hatte, verbuche ich einfach unter dem Aspekt: wieder was gelernt. Es war eine absolute Überraschung für mich, dass Frau Kinkel auch noch die alte Leihbibliothek Krieger in Marburg erwähnt, da ich durch Zufall wusste, dass dies die alte Buchhandlung Elwert in der Oberstadt in Marburg, direkt neben dem Oberstadt Aufzug – jetzt Lehmanns Universitätsbuchhandlung, ist. Dass der Krimi immer interessanter und man immer mehr in das Kassel von 1821 eingesaugt wird, ist ein positiver Nebeneffekt und nicht zu unterschätzen, denn man möchte ja wissen, wer die ehemalige Mätresse des alten Kurfürsten umgebracht hat. Mit zunehmender Dauer wird es ein Pageturner, der einen nicht mehr loslassen will. Um es mal direkt zu sagen, teilweise störten mich die Anrufe von Freunden und Bekannten, weil man so sehr in die Geschichte eingesaugt wird. Für das genervte „Ja“ möchte ich mich bei allen Betroffenen entschuldigen. Wenn sie das Buch selber lesen, werden sie es verstehen, warum jeder Anruf stört. Am Anfang habe ich mir mit der Sprache wirklich ein wenig schwergetan, da sie nicht so unbedingt leicht lesbar daherkommt. Wie so oft muss man sich auf den Schreibstil der Autorin einlassen. Er ist nicht wirklich schwer, sondern man hat das Gefühl, in der Zeit ein wenig zurückgedreht zu werden. Es sind einfach Kleinigkeiten, wie die Zitate und Ausdrucksweisen der damaligen Zeit. Frau Kinkel hat sich dem ein wenig angepasst, ob nun gewollt oder ungewollt, es passt einfach. Der ganze Fall ist so aufgebaut, als wäre er wirklich geschehen, als wäre man dagewesen. Dies habe ich ja schon bei „Schlaf der Vernunft“ festgestellt, und nun wieder. Frau Kinkel kann einen Fall so in die reale Geschichte einbauen, dass man meint, dies muss es genauso gegeben haben. Auch hier sind wieder starke Frauen am Werk, wie auch schon bei „Manduchai“, um nur ein Beispiel zu nennen. Generell ist keine der Personen irgendwie schwach oder eindimensional, sondern selbst Wilhelms und Jacobs Schwester Lotte kommt irgendwie toll rüber. Es ist ein Krimi, der die Probleme der Gesellschaft aufzeigt, welche 1821 nicht nur in Kassel herrschten, sondern auch in den vielen anderen kleinen Staaten in Deutschland. Ich bin schon jetzt gespannt auf das, was Frau Kinkel als nächstes anfasst und ich denke und hoffe, dass sie mich überraschen wird, wie auch mit dem Mörder bei „Grimms Morde“. Für mich war es spannend, überzeugend und lehrreich, diesen historischen Roman zu lesen und es hat mich auch neugierig gemacht auf Annette von Droste-Hülshoff, die Gebrüder Grimm und die Zeit in der sie lebten. Was will man mehr?
Bewertung
5/5
27.01.2018
eBook (ePUB 3)
Mehr als nur ein Kriminalfall ...
Kassel 1821 : die ehemalige Mätresse des gerade verstorbenen hessischen Kurfürsten wird ermordet. Man hat ihr flüssiges Wachs über ihr Gesicht gegossen - ein grausamer und qualvoller Tod. In ihrem Ausschnitt steckte ein Bogen feinstes Papier mit einem Zitat aus der Märchensammlung der Brüder Grimm. Das führt dazu, das Jacob Grimm unter Mordverdacht gerät. Da die Schwestern Annette und Jenny von Droste-Hülshoff ausgerechnet dieses Märchen zur Sammlung beisteuerten, machen sie sich auf, um Jacob und Wilhelm Grimm zu helfen....
Sehr spannende Geschichte mit vielen historischen Details aus dem Leben der beiden Geschwisterpaare. Hier verweben sich Realität und Fiktion zu einem wunderbaren Buch - ohne erhobenen Zeigefinger und mit viel Freude am Erzählen.
Bewertung
4/5
05.01.2018
eBook (ePUB 3)
Ein spannendes Lesevergnügen
Ein rasanter Mix aus Historie, Fiktion und Krimi: im Kassel des 19. Jahrhunderts geht ein perfider Mörder um. Sind etwa die Brüder Grimm an den grausamen Verbrechen beteiligt?
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