Das Modehaus - Töchter der Freiheit

Roman

Julia Kröhn

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Beschreibung


Hundert Jahre, drei Frauen und ein Traum - ein Traum von Samt und Seide, von Freiheit und Liebe.

Die goldenen Zwanziger, spektakuläre Modekollektionen und … Coco Chanel. Fanny hat genug von der altbackenen Mode im familieneigenen Imperium und will in Paris als Modeschöpferin durchstarten. Am Ende hat sie nur als Mannequin Erfolg, und auch dieser glitzernde Traum zerplatzt. 1946 kämpft Tochter Lisbeth im zerbombten Frankfurt ums nackte Überleben – und um das Modehaus ihrer Vorfahren. Erfindungsreich führt sie es in eine neue Zeit, zahlt dafür jedoch einen hohen Preis. 1971 ist Rieke die Liebe wichtiger als das Geschäft. Doch dann steht das Familienunternehmen vor dem Bankrott – und sie vor einer folgenschweren Entscheidung ...

»Eine Punktlandung: einfühlsam, detailreich, mitreißend.« Gong

Die große Leidenschaft von Julia Kröhn ist nicht nur das Erzählen von Geschichten, sondern die Beschäftigung mit der Geschichte: Die studierte Historikerin veröffentlichte – manchmal auch unter Pseudonym – bislang über dreißig großteils historische Romane. Mit »Das Modehaus« wagt sie den Sprung vom Mittelalter ins 20. Jahrhundert – und hat dabei einen Heimvorteil: Seit 2001 lebt die gebürtige Österreicherin in Frankfurt am Main, dem Schauplatz des Romans.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 18.02.2019
Verlag Blanvalet
Seitenzahl 560
Maße (L/B/H) 18,5/12,6/4,8 cm
Gewicht 455 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7341-0571-5

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Spannendes Szenario - aber anstrengend zu lesen

Bewertung aus Herzogenrath am 03.04.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Autorin, in Österreich geboren, lebt schon viele Jahre am Schauplatz ihres neusten Romans, der Stadt Frankfurt am Main. Und dies merkt man der Geschichte von Anfang an an – sei es durch das eindrückliche Beschreiben des glühenden Mains oder die verschiedenen Winkel der Stadt, in die uns die Protagonisten mitnehmen. „Das Modehaus“ handelt von drei Geschichten – drei Generationen (Großmutter Fanny, eine Rebellin der 20iger; Mutter Lisbeth, die kreative Überlebenskünstlerin der 50iger; Enkelin Rieke, berufstätige Mutter der 70iger) – die auf den ersten Blick so unterschiedlich erscheinen, aber letztendlich doch an einem Strang ziehen. Julia Kröhn zeigt uns auf interessante, aber leider auch ziemlich anstrengende Weise das Leben in diesen drei Jahrzehnten, die immer auch das darauffolgende geprägt haben. Die Aufbruchstimmung der 20iger, in welchem auch die Frauen Schritt für Schritt den Spaß entdecken; daraus entstehen selbständige, starke Frauen der 50iger, die im Krieg die Familie ernähren, Kriegsrückkehrer auffangen und das Land neu aufbauen müssen und nicht zuletzt die bunten Hippie-70iger mit dem Kontrast zwischen der suchenden, sich ausprobierenden Generation und den Familienmenschen, die das Glück im Altbewährten finden... eine spannende Reise, die gekonnt von der Autorin beschrieben wird. Viele Geschehnisse spielen sich beim Lesen vor meinem inneren Auge ab und den drei Protagonistinnen konnte ich größtensteils auch gut folgen... aber den einzelnen Kapiteln leider nicht! Das große Manko dieses Romans ist für mich das „Kapitel-Hopping“. Wir wechseln immer wieder von einer Generation zur nächsten. Und mir fiel es ehrlich gesagt nicht leicht, nach zwei anspruchsvoll zu lesenden Generationenkapiteln wieder zurück zur ersten zu finden... was bei einem Wechsel von 2 Ebenen noch recht einfach erscheint, wirkt für mich bei einem Wechsel zwischen 3 Ebenen störend und anstrengend – ein Stimmungskiller, der mich das Buch immer wieder weglegen ließ (eigentlich untypisch für mich, bin ich doch der „in-einem-Rutsch-Leser“). Dass ich dennoch bis zum Ende durchgehalten habe – und das Lesen des Endes lohnt sich! - ist wirklich der wunderbaren, bildlich anregenden Sprache der Autorin geschuldet, die ein spannendes Szenario geschaffen hat. Gerne würde ich diesen Roman als Verfilmung sehen... ein bisschen Anregung hierzu findet sich ja schon im Buchcover, welches gut und gerne als Filmcover durchgehen würde ;) Alles in allem ein inhaltlich lesenswerter Roman für den konzentrierten Leser; mit eingeschränkter Empfehlung aufgrund des Kapitel-Hoppings, aber mit Daumen hoch für die Geschichte der drei faszinierenden Frauen rund um das Modehaus in Frankfurt am Main.

Spannendes Szenario - aber anstrengend zu lesen

Bewertung aus Herzogenrath am 03.04.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Autorin, in Österreich geboren, lebt schon viele Jahre am Schauplatz ihres neusten Romans, der Stadt Frankfurt am Main. Und dies merkt man der Geschichte von Anfang an an – sei es durch das eindrückliche Beschreiben des glühenden Mains oder die verschiedenen Winkel der Stadt, in die uns die Protagonisten mitnehmen. „Das Modehaus“ handelt von drei Geschichten – drei Generationen (Großmutter Fanny, eine Rebellin der 20iger; Mutter Lisbeth, die kreative Überlebenskünstlerin der 50iger; Enkelin Rieke, berufstätige Mutter der 70iger) – die auf den ersten Blick so unterschiedlich erscheinen, aber letztendlich doch an einem Strang ziehen. Julia Kröhn zeigt uns auf interessante, aber leider auch ziemlich anstrengende Weise das Leben in diesen drei Jahrzehnten, die immer auch das darauffolgende geprägt haben. Die Aufbruchstimmung der 20iger, in welchem auch die Frauen Schritt für Schritt den Spaß entdecken; daraus entstehen selbständige, starke Frauen der 50iger, die im Krieg die Familie ernähren, Kriegsrückkehrer auffangen und das Land neu aufbauen müssen und nicht zuletzt die bunten Hippie-70iger mit dem Kontrast zwischen der suchenden, sich ausprobierenden Generation und den Familienmenschen, die das Glück im Altbewährten finden... eine spannende Reise, die gekonnt von der Autorin beschrieben wird. Viele Geschehnisse spielen sich beim Lesen vor meinem inneren Auge ab und den drei Protagonistinnen konnte ich größtensteils auch gut folgen... aber den einzelnen Kapiteln leider nicht! Das große Manko dieses Romans ist für mich das „Kapitel-Hopping“. Wir wechseln immer wieder von einer Generation zur nächsten. Und mir fiel es ehrlich gesagt nicht leicht, nach zwei anspruchsvoll zu lesenden Generationenkapiteln wieder zurück zur ersten zu finden... was bei einem Wechsel von 2 Ebenen noch recht einfach erscheint, wirkt für mich bei einem Wechsel zwischen 3 Ebenen störend und anstrengend – ein Stimmungskiller, der mich das Buch immer wieder weglegen ließ (eigentlich untypisch für mich, bin ich doch der „in-einem-Rutsch-Leser“). Dass ich dennoch bis zum Ende durchgehalten habe – und das Lesen des Endes lohnt sich! - ist wirklich der wunderbaren, bildlich anregenden Sprache der Autorin geschuldet, die ein spannendes Szenario geschaffen hat. Gerne würde ich diesen Roman als Verfilmung sehen... ein bisschen Anregung hierzu findet sich ja schon im Buchcover, welches gut und gerne als Filmcover durchgehen würde ;) Alles in allem ein inhaltlich lesenswerter Roman für den konzentrierten Leser; mit eingeschränkter Empfehlung aufgrund des Kapitel-Hoppings, aber mit Daumen hoch für die Geschichte der drei faszinierenden Frauen rund um das Modehaus in Frankfurt am Main.

Drei Frauen kämpfen für ihren Traum

Arietta am 14.03.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhaltsangabe: Hundert Jahre, drei Frauen und ein Traum - ein Traum von Samt und Seide, von Freiheit und Liebe. Die goldenen Zwanziger, spektakuläre Modekollektionen und … Coco Chanel. Fanny hat genug von der altbackenen Mode im familieneigenen Imperium und will in Paris als Modeschöpferin durchstarten. Am Ende hat sie nur als Mannequin Erfolg, und auch dieser glitzernde Traum zerplatzt. 1946 kämpft Tochter Lisbeth im zerbombten Frankfurt ums nackte Überleben – und um das Modehaus ihrer Vorfahren. Erfindungsreich führt sie es in eine neue Zeit, zahlt dafür jedoch einen hohen Preis. 1971 ist Rieke die Liebe wichtiger als das Geschäft. Doch dann steht das Familienunternehmen vor dem Bankrott – und sie vor einer folgenschweren Entscheidung ... Meine Meinung zum Buch und Autorin: Sehr beeindruckend erzählt, Julia Kröhn die Geschichte von drei Generationen von Frauen, ihrem großen Traum, von Mode, den Kampf um das Modehaus König ein Familien Unternehmen, zu erhalten. Es geht aber nicht nur um den Traum von Kleidern aus Samt und Seide, nein auch den Kampf für Freiheit und der Liebe. Sie hat die Schicksale dieser drei Frauen, Fanny die Großmutter, ihre Tochter Lisbeth und Enkelin Rieke, sehr Bildhaft und berührend erzählt. Die Figuren sind sehr lebendig und Authentisch beschrieben. Die einzelnen Charaktere und deren Gefühle, sind sehr gut nachvollziehbar beschrieben, so das man sich sehr gut in jede einzelne von ihnen hinein versetzen konnte, und mit ihnen sich gefreut und auch gelitten hat. Sehr schön sind auch die drei Erzählstränge mit einander verknüpft, angefangen in den goldenen zwanzigern Jahren, als Fanny es satt ist, mit der hausbackenen Mode des Familienimperiums, und nach Paris geht. Sie träumt von einer großen Modekarriere, ob sie je ihre Träume, Sehnsüchte und Hoffnungen in Erfüllung gehen. Ich habe mit ihr gebangt und gehofft, sie aber auch bewundert für ihren Mut, alles auf eine Karte zu setzen. Bestimmt nicht leicht in der damaligen Zeit, wenn man an die Rolle der Frau denkt. Auch ihre Tochter Lisbeth hat es nicht leicht, nach dem zweiten Weltkrieg 1946, auch sie kämpft in der zerbombten Stadt Frankfurt ums nackte Überleben und den Erhalt des Modehauses. Sie hat es wirklich alles andere als leicht, ich habe sie für ihre schöpferische Erfindungen bewundert, aus alten Lumpen, neue Mode zu machen. Aber für was für einen Preis, der Kampf ist nicht leicht, sich in einer Männerdomäne zu behaupten. 1971 kommt Enkelin Rieke ins Spiel, die Teilhaberin des Imperiums ist, und die Führung ihrem Bruder überlässt, da ihr ihre Familie wichtiger ist. Das es ein großer Fehler war, erkennt sie erst sehr spät, als das Modehaus vor dem Bankrott steht, ob sie es schaffen wird das Ruder herumzureißen, sie steht vor großen Herausforderungen. Das alles hat sie sehr mitreißend und Intensiv erzählt, man sah die verrückten und goldenen zwanziger, den Krieg und das zerbombte Frankfurt vor sich. Ich habe alle drei Frauen bewundert, die eines gemeinsam haben, Kraft, Mut und Stärke.

Drei Frauen kämpfen für ihren Traum

Arietta am 14.03.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhaltsangabe: Hundert Jahre, drei Frauen und ein Traum - ein Traum von Samt und Seide, von Freiheit und Liebe. Die goldenen Zwanziger, spektakuläre Modekollektionen und … Coco Chanel. Fanny hat genug von der altbackenen Mode im familieneigenen Imperium und will in Paris als Modeschöpferin durchstarten. Am Ende hat sie nur als Mannequin Erfolg, und auch dieser glitzernde Traum zerplatzt. 1946 kämpft Tochter Lisbeth im zerbombten Frankfurt ums nackte Überleben – und um das Modehaus ihrer Vorfahren. Erfindungsreich führt sie es in eine neue Zeit, zahlt dafür jedoch einen hohen Preis. 1971 ist Rieke die Liebe wichtiger als das Geschäft. Doch dann steht das Familienunternehmen vor dem Bankrott – und sie vor einer folgenschweren Entscheidung ... Meine Meinung zum Buch und Autorin: Sehr beeindruckend erzählt, Julia Kröhn die Geschichte von drei Generationen von Frauen, ihrem großen Traum, von Mode, den Kampf um das Modehaus König ein Familien Unternehmen, zu erhalten. Es geht aber nicht nur um den Traum von Kleidern aus Samt und Seide, nein auch den Kampf für Freiheit und der Liebe. Sie hat die Schicksale dieser drei Frauen, Fanny die Großmutter, ihre Tochter Lisbeth und Enkelin Rieke, sehr Bildhaft und berührend erzählt. Die Figuren sind sehr lebendig und Authentisch beschrieben. Die einzelnen Charaktere und deren Gefühle, sind sehr gut nachvollziehbar beschrieben, so das man sich sehr gut in jede einzelne von ihnen hinein versetzen konnte, und mit ihnen sich gefreut und auch gelitten hat. Sehr schön sind auch die drei Erzählstränge mit einander verknüpft, angefangen in den goldenen zwanzigern Jahren, als Fanny es satt ist, mit der hausbackenen Mode des Familienimperiums, und nach Paris geht. Sie träumt von einer großen Modekarriere, ob sie je ihre Träume, Sehnsüchte und Hoffnungen in Erfüllung gehen. Ich habe mit ihr gebangt und gehofft, sie aber auch bewundert für ihren Mut, alles auf eine Karte zu setzen. Bestimmt nicht leicht in der damaligen Zeit, wenn man an die Rolle der Frau denkt. Auch ihre Tochter Lisbeth hat es nicht leicht, nach dem zweiten Weltkrieg 1946, auch sie kämpft in der zerbombten Stadt Frankfurt ums nackte Überleben und den Erhalt des Modehauses. Sie hat es wirklich alles andere als leicht, ich habe sie für ihre schöpferische Erfindungen bewundert, aus alten Lumpen, neue Mode zu machen. Aber für was für einen Preis, der Kampf ist nicht leicht, sich in einer Männerdomäne zu behaupten. 1971 kommt Enkelin Rieke ins Spiel, die Teilhaberin des Imperiums ist, und die Führung ihrem Bruder überlässt, da ihr ihre Familie wichtiger ist. Das es ein großer Fehler war, erkennt sie erst sehr spät, als das Modehaus vor dem Bankrott steht, ob sie es schaffen wird das Ruder herumzureißen, sie steht vor großen Herausforderungen. Das alles hat sie sehr mitreißend und Intensiv erzählt, man sah die verrückten und goldenen zwanziger, den Krieg und das zerbombte Frankfurt vor sich. Ich habe alle drei Frauen bewundert, die eines gemeinsam haben, Kraft, Mut und Stärke.

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