Natürlich sind Karin und Holda auf Männerjagd, schließlich wollen sie nicht alleine bleiben. Doch auch auf sie wird Jagd gemacht: Eine ganz besondere Sorte Romeos ist im Bonn der Nachkriegszeit im Einsatz. ›Halali‹ – das Sekretärinnendasein wird zum Abenteuer, der graue Alltag ist vorbei. Wehe dem, der ins Visier gerät.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Bewertung
5/5
04.01.2023
Buch (Taschenbuch)
spannend-überraschend-eines der besten Bücher von Ingrid Noll
Wieder ein page turner, in und um Bonn in der Nachkriegszeit. Neben Spannung wird auch die damalige Situation der Einwohner auf dem Weg zur neu gegründeten Bundesrepublik anschaulich dargestellt.
Bewertung
aus Eschborn
5/5
04.03.2020
Buch (Taschenbuch)
Einblicke in das Leben junger Frauen in den 50iger Jahren
Ein schönes Buch, dass den Leser in eine andere Zeit versetzt. Eine Geschichte mit interessantem Ausgang. Auf jeden Fall lesenswert.
Timo Funken
5/5
18.06.2019
Buch (Taschenbuch)
Halali
Humorvoller, unterhaltsamer Roman. Besonders gut gefallen hat mir die außergewöhnliche Schilderung der einzelnen Charaktere-interessant und gut vorstellbar.
Liebe Grüße
Timo Funken
Bewertung
5/5
22.11.2017
Buch (Taschenbuch)
Spitzzüngig, charmant und voll...
Spitzzüngig, charmant und voll feiner Ironie lässt Noll ihre Heldinnen im Bonn der 50er Jahre in eine Crime Story zwischen Geheimagenten, Weltpolitik und großen Gefühlen stolpern.
sommerlese
4/5
04.11.2025
Buch (Taschenbuch)
Wenn der Jäger zum Gejagten wird!
Im Diogenes Verlag erschien im Jahr 2017 Ingrid Nolls Roman Halali.
Die 80-jährige Holda erzählt ihrer Enkelin Laura eine Geschichte aus der Nachkriegszeit als sie Stenotypistin im Bonner Innenministerium in Bonn war. Darin geht es um das Alltagsleben als Untermieterin, um Wünsche junger Frauen, um die Liebe und um Geheimnisse, die Spannung in das graue Alltags-Leben bringen.
"Das Alter ist eine unerhörte Kränkung... Die Augen schwächeln, die Gelenke knacken und knirschen, die Ohren wollen nicht mehr zuhören...die Vergesslichkeit nimmt zu. Am übelsten wird der armen Haut mitgespielt." Zitat S. 80
Die schwarz-humorigen Geschichten von Ingrid Noll drehen sich häufig um Frauen, die auf scheinbar harmlose Weise für den Tod ihrer männlichen Mitmenschen verantwortlich sind. Ich hoffe, ich verrate nicht zu viel, wenn ich behaupte, dass das in dieser Geschichte mehr aus spontaner Aggression heraus geschieht.
Die 80-jährige Holda erzählt ihrer Enkelin Laura eine Geschichte, die in den Gründungstagen der Bundesrepublik spielt. Damals war Holda Stenotypistin im Innenministerium und wie sich heraus stellt, hat sie mehr erlebt, als ihre Enkelin je vermutet hätte. Holda erzählt recht flott und spannt mit ihrer unglaublichen Story nicht nur die Enkelin auf die Folter, sondern auch mich als Leserin. Neben kriminellen Handlungen wird der Zeitgeist der 50er Jahre lebendig und die politische Ebene des kalten Krieges spielt ebenfalls eine Rolle.
Auch in diesem Buch hält Ingrid Noll eine abwechslungsreiche Geschichte parat, in der die böse Seite der Figuren zum Zuge kommt, in diesem Fall sind das Holda und Karin. Beide arbeiten im Innenministerium, wohnen in möblierten Zimmern und suchen den Mann ihrer Träume, Karin träumt von einer Ehe als Diplomatengattin. Beide stoßen auf ein brisantes Geheimnis, das sie mit ihrem Vorgesetzten Burkhard Jäger in Verbindung bringen. Neugierig und unerschrocken verfolgen sie Jäger und verwickeln sich damit selbst in einen brisanten Spionagefall, der bis ins Ministerium reicht.
Holdas Erzählung habe ich gespannt mitverfolgt, erkannte die damaligen Moralvorstellungen aus Erzählungen meiner Eltern wieder und mochte Holdas Blick auf die heutige Zeit, die sie durch ihre Enkelin täglich vor Augen hat.
Die Lektüre entwickelt sich zu einem Rückblick in die Gesellschaft der 50er Jahre und lässt sich durch den Spionagefall kurzweilig lesen. Amüsanter und fesselnder Einblick in die Sitten der 50er Jahren!
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5/5
23.07.2021
eBook (ePUB 3)
Ingrid Noll ist bekannt für mordende Ladys. Auch in ihrem neuen Werk werden wieder unbequeme Männer beseitigt. Im Mittelpunkt stehen Karin und Holda. Beide sind befreundet, arbeiten als Sekretärinnen im Innenministerium und gehen gemeinsam auf Männerjagd. Der Roman spielt in der Bonner Nachkriegszeit der fünfziger Jahre und ist Spionage-, Kriminalroman und Gesellschaftsstudie zugleich. Eine spannende und oft skurrile Zeitreise mit zwei starken Heldinnen. Lesenswert!
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