Produktbild: Belfast Central

Belfast Central

5

18,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.04.2018

Verlag

Buchschmiede

Seitenzahl

532

Maße (L/B/H)

20,3/12,6/4,3 cm

Gewicht

640 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99070-222-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.04.2018

Verlag

Buchschmiede

Seitenzahl

532

Maße (L/B/H)

20,3/12,6/4,3 cm

Gewicht

640 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99070-222-2

Herstelleradresse

Buchschmiede
Kolingasse 11/4
1090 Wien
AT

Email: info@buchschmiede.at

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Wenn Gewalt und Hass dein Leben bestimmen

Bewertung aus Villingen-Schwenningen am 20.04.2021

Bewertungsnummer: 1119926

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Erzählt wird die Geschichte vom Protestanten Ryan und dem Katholiken Adam, beide aus Belfast. Ryan, der eine eine Ausbildung zum Sanitäter macht, wird bei einem Bombenattentat am Belfaster Bahnhof schwer verletzt. Kurz bevor der Attentäter einen tödlichen Schuss auf ihn abgeben kann, wird er selbst von einem Unbekannten erschossen. Dieser Unbekannte wird dadurch zu Ryans Lebensretter. Ryan ist von nun an von dem Wunsch besessen, seinen Retter zu finden. Und er findet ihn tatsächlich. Es handelt sich um den Katholiken Adam, der Kontakte zur IRA hat. Es scheint eine gewisse Sympathie zwischen Ryan und Adam zu bestehen, denn Adam erzählt Ryan seine Lebensgeschichte. Er hat als 14jähriger zusammen mit seiner Zwillingsschwester sein Zuhause verlassen und beide mussten sich alleine in Belfast durchschlagen.. Obwohl Adam Gewalt ablehnt und sein bester Freund Protestant ist, wird er in die Aktivitäten der IRA hinein gezogen. Gegen seinen Willen verstrickt er sich immer mehr in deren Machenschaften und wird zum Mörder. Ryan möchte Sanitäter werden, weil er Menschen helfen und nichts mit den militanten Protestanten zu tun haben will. Doch sein bester Freund sitzt wegen Mordes an Katholiken im Gefägnis und sein Mitbewohner bespitzelt einen katholischen Arbeitskollegen für die UDA. Durch seine Beziehung zu Adam wird Ryan gegen seine inneren Überzeugungen in die rivalisierenden Kämpfe innerhalb der IRA verwickelt. Das Buch schildert den unversöhnlichen Hass der beiden Religionsgruppen, der weit in unsere Gegenwart hinein reicht und dem sich niemand in Nordirland entziehen kann. Für mich unglaublich berührend und unfassbar die Schilderungen von Adams Jugend und die Einblicke in die damaligen gesellschaftlichen Verhältnisse. Die Autorin zeigt deutlich, dass Adam nie die Chance hatte, aus dieser Welt von Hass und Gewalt aus zu brechen. Und die Geschichte wiederholt sich bei Ryan, der ohne es zu wollen, in diesen Kreislauf aus Blutrache gerät und zu der Entscheidung gezwungen wird, einen Mord zu begehen oder selbst zu sterben. Das Buch ist spannend und sehr überzeugend in der Darstellung . Die Geschichte selbt habe ich als absolut hoffnungslos empfunden, da die Autorin keinen Ausweg anbietet.

Wenn Gewalt und Hass dein Leben bestimmen

Bewertung aus Villingen-Schwenningen am 20.04.2021
Bewertungsnummer: 1119926
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Erzählt wird die Geschichte vom Protestanten Ryan und dem Katholiken Adam, beide aus Belfast. Ryan, der eine eine Ausbildung zum Sanitäter macht, wird bei einem Bombenattentat am Belfaster Bahnhof schwer verletzt. Kurz bevor der Attentäter einen tödlichen Schuss auf ihn abgeben kann, wird er selbst von einem Unbekannten erschossen. Dieser Unbekannte wird dadurch zu Ryans Lebensretter. Ryan ist von nun an von dem Wunsch besessen, seinen Retter zu finden. Und er findet ihn tatsächlich. Es handelt sich um den Katholiken Adam, der Kontakte zur IRA hat. Es scheint eine gewisse Sympathie zwischen Ryan und Adam zu bestehen, denn Adam erzählt Ryan seine Lebensgeschichte. Er hat als 14jähriger zusammen mit seiner Zwillingsschwester sein Zuhause verlassen und beide mussten sich alleine in Belfast durchschlagen.. Obwohl Adam Gewalt ablehnt und sein bester Freund Protestant ist, wird er in die Aktivitäten der IRA hinein gezogen. Gegen seinen Willen verstrickt er sich immer mehr in deren Machenschaften und wird zum Mörder. Ryan möchte Sanitäter werden, weil er Menschen helfen und nichts mit den militanten Protestanten zu tun haben will. Doch sein bester Freund sitzt wegen Mordes an Katholiken im Gefägnis und sein Mitbewohner bespitzelt einen katholischen Arbeitskollegen für die UDA. Durch seine Beziehung zu Adam wird Ryan gegen seine inneren Überzeugungen in die rivalisierenden Kämpfe innerhalb der IRA verwickelt. Das Buch schildert den unversöhnlichen Hass der beiden Religionsgruppen, der weit in unsere Gegenwart hinein reicht und dem sich niemand in Nordirland entziehen kann. Für mich unglaublich berührend und unfassbar die Schilderungen von Adams Jugend und die Einblicke in die damaligen gesellschaftlichen Verhältnisse. Die Autorin zeigt deutlich, dass Adam nie die Chance hatte, aus dieser Welt von Hass und Gewalt aus zu brechen. Und die Geschichte wiederholt sich bei Ryan, der ohne es zu wollen, in diesen Kreislauf aus Blutrache gerät und zu der Entscheidung gezwungen wird, einen Mord zu begehen oder selbst zu sterben. Das Buch ist spannend und sehr überzeugend in der Darstellung . Die Geschichte selbt habe ich als absolut hoffnungslos empfunden, da die Autorin keinen Ausweg anbietet.

Schicksale im Nordirlandkonflikt

Bewertung aus Glauchau am 20.04.2021

Bewertungsnummer: 1126555

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„...Was hinter uns liegt und was vor uns liegt, sind Kleinigkeiten, verglichen mit dem, was in uns steckt...“ Wir schreiben das Jahr 1993. In Belfast macht Ryan ein Praktikum als Sanitäter. Eines Abends werden sie zu einem Einsatz im Bahnhof gerufen. Sie finden einen Verletzten. Doch ehe sie sich um ihn kümmern können, erscheint ein Polizist und erschießt Jarvis, Ryans Begleiter.. Ryan wird ebenfalls angeschossen. Dann aber ist der Polizist tot und Ryan erwacht im Krankenhaus. Wer war der Fremde, der ihm zu Hilfe kam? Die Autorin hat einen fesselnden Thriller geschrieben. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Erst am Ende zeigt sich, das die Vorgänge am Bahnhof ihre Wurzeln in der Vergangenheit haben und wie schnell Freund zu Feind werden kann. Ryan lassen die Vorgänge keine Ruhe. Auch die Warnung eines Polizisten kann ihn nicht von seinen Nachforschungen abbringen. Er stößt auf Adam, einen Schriftsteller. In dessen Heimatort will er mehr über ihn erfahren. Doch Adam hat Downpatrick 1932 verlassen und nie wieder betreten. In Belfast treffen Ryan und Adam aufeinander. Diese Begegnung wird Ryans Leben grundlegend verändern. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Er unterstützt die spannende Handlung. Einerseits erfahre ich, was 1993 geschieht und was hinter den Ereignissen am Bahnhof steckt, andererseits erzählt Adam Ryan nach und nach seine Lebensgeschichte. Gleichzeitig zeichnet die Autorin ein detailliertes Bild der Machtkämpfe zwischen Protestanten und Katholiken in Belfast. Dabei wird deutlich, dass es zwar auf beiden Seiten Friedensbemühungen gab, die aber dann konsequent von den eigenen Leuten boykottiert wurden. Es ist bitter, wenn eine Mutter am Grab ihrer Tochter, die in Gewaltdelikte verstrickt war, sagt: „...Rache? Was hat Rache uns denn je gebracht – außer Tote?...“ Adam und Elaine erfahren beim Tod des katholischen Pfarrers, dass sie dessen unehelichen Kinder waren. Sie verlassen das Elternhaus und den Stiefvater. Deutlich wird dabei, dass Elaine die Planvollere ist und sich konkrete Gedanken über das Weiter gemacht hat. Nach und nach wird Adam ohne sein Wollen in die politischen Auseinandersetzungen eingebunden. Er hat keine Chance, sich aus daraus zu lösen. Das beweist das folgende Zitat. „...Vergiss nie, wer dich füttert. Wenn ich dir und deiner Schwester heute den Geldhahn zudrehe, seid ihr nächste Woche verhungert...“ Bald zeigen sich Parallelen zwischen dem Leben von Adam und Ryan. Letzterer lehnt Waffen und Gewalt ab, wird aber nicht nur durch Adams Erzählungen mit den Auseinandersetzungen vertraut gemacht. Auch in seiner WG bahnen sich ungute Entwicklungen. Das Geschehen der Vergangenheit war für mich der spannendere Teil. Hier wird klar, mit welch subtilen Methoden junge Leute für den Kampf rekrutiert worden. Wenn die Gewaltspirale einmal begonnen hat, ist es schwierig, sie zu stoppen. Am Schluss werden alle losen Fäden zusammengeführt. Eine Landkarte und ein Blick in die Geschichte Irlands ergänzen die Handlung. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es enthält nicht nur wesentliche Fakten über historische Zusammenhänge, es zeigt auch, wie tief die Auseinandersetzung in das persönliche Leben der Protagonisten eingegriffen hat. Mit einem nachdenkenswerten Zitat möchte ich meine Rezension beenden. „...Es gibt nur zwei Tragödien im Leben. Die eine besteht darin, dass man nicht bekommt, was man sich wünscht, und die andere darin, dass man es bekommt...“

Schicksale im Nordirlandkonflikt

Bewertung aus Glauchau am 20.04.2021
Bewertungsnummer: 1126555
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„...Was hinter uns liegt und was vor uns liegt, sind Kleinigkeiten, verglichen mit dem, was in uns steckt...“ Wir schreiben das Jahr 1993. In Belfast macht Ryan ein Praktikum als Sanitäter. Eines Abends werden sie zu einem Einsatz im Bahnhof gerufen. Sie finden einen Verletzten. Doch ehe sie sich um ihn kümmern können, erscheint ein Polizist und erschießt Jarvis, Ryans Begleiter.. Ryan wird ebenfalls angeschossen. Dann aber ist der Polizist tot und Ryan erwacht im Krankenhaus. Wer war der Fremde, der ihm zu Hilfe kam? Die Autorin hat einen fesselnden Thriller geschrieben. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Erst am Ende zeigt sich, das die Vorgänge am Bahnhof ihre Wurzeln in der Vergangenheit haben und wie schnell Freund zu Feind werden kann. Ryan lassen die Vorgänge keine Ruhe. Auch die Warnung eines Polizisten kann ihn nicht von seinen Nachforschungen abbringen. Er stößt auf Adam, einen Schriftsteller. In dessen Heimatort will er mehr über ihn erfahren. Doch Adam hat Downpatrick 1932 verlassen und nie wieder betreten. In Belfast treffen Ryan und Adam aufeinander. Diese Begegnung wird Ryans Leben grundlegend verändern. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Er unterstützt die spannende Handlung. Einerseits erfahre ich, was 1993 geschieht und was hinter den Ereignissen am Bahnhof steckt, andererseits erzählt Adam Ryan nach und nach seine Lebensgeschichte. Gleichzeitig zeichnet die Autorin ein detailliertes Bild der Machtkämpfe zwischen Protestanten und Katholiken in Belfast. Dabei wird deutlich, dass es zwar auf beiden Seiten Friedensbemühungen gab, die aber dann konsequent von den eigenen Leuten boykottiert wurden. Es ist bitter, wenn eine Mutter am Grab ihrer Tochter, die in Gewaltdelikte verstrickt war, sagt: „...Rache? Was hat Rache uns denn je gebracht – außer Tote?...“ Adam und Elaine erfahren beim Tod des katholischen Pfarrers, dass sie dessen unehelichen Kinder waren. Sie verlassen das Elternhaus und den Stiefvater. Deutlich wird dabei, dass Elaine die Planvollere ist und sich konkrete Gedanken über das Weiter gemacht hat. Nach und nach wird Adam ohne sein Wollen in die politischen Auseinandersetzungen eingebunden. Er hat keine Chance, sich aus daraus zu lösen. Das beweist das folgende Zitat. „...Vergiss nie, wer dich füttert. Wenn ich dir und deiner Schwester heute den Geldhahn zudrehe, seid ihr nächste Woche verhungert...“ Bald zeigen sich Parallelen zwischen dem Leben von Adam und Ryan. Letzterer lehnt Waffen und Gewalt ab, wird aber nicht nur durch Adams Erzählungen mit den Auseinandersetzungen vertraut gemacht. Auch in seiner WG bahnen sich ungute Entwicklungen. Das Geschehen der Vergangenheit war für mich der spannendere Teil. Hier wird klar, mit welch subtilen Methoden junge Leute für den Kampf rekrutiert worden. Wenn die Gewaltspirale einmal begonnen hat, ist es schwierig, sie zu stoppen. Am Schluss werden alle losen Fäden zusammengeführt. Eine Landkarte und ein Blick in die Geschichte Irlands ergänzen die Handlung. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es enthält nicht nur wesentliche Fakten über historische Zusammenhänge, es zeigt auch, wie tief die Auseinandersetzung in das persönliche Leben der Protagonisten eingegriffen hat. Mit einem nachdenkenswerten Zitat möchte ich meine Rezension beenden. „...Es gibt nur zwei Tragödien im Leben. Die eine besteht darin, dass man nicht bekommt, was man sich wünscht, und die andere darin, dass man es bekommt...“

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Belfast Central

von A.K. Amherst

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