Produktbild: Der Nebelmann

Der Nebelmann Thriller

28

10,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

12084

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.07.2018

Verlag

Atrium Verlag AG

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,7 cm

Gewicht

333 g

Farbe

Lichtgrau / Ozeanblau

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

La ragazza nella nebbia

Übersetzt von

Karin Diemerling

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03882-105-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

12084

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.07.2018

Verlag

Atrium Verlag AG

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,7 cm

Gewicht

333 g

Farbe

Lichtgrau / Ozeanblau

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

La ragazza nella nebbia

Übersetzt von

Karin Diemerling

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03882-105-2

Herstelleradresse

Zeitfracht GmbH
Ferdinand-Jühlke-Str. 7
99095 Erfurt
DE

Email: kas-va@kolibri360.de

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  • Bewertung

    5/5

    22.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Grandioser Plot

    Kurz vor Weihnachten verschwindet in dem kleinen Alpenörtchen Avechot die 16-jährige Anna Lou Kastner. Den Fall aufklären soll der umstrittene, römische Kommissar Vogel. Wochen später irrt Vogel mit blutigem Hemd durchs Dorf und wird aufgegriffen. Er behauptet, er hätte einen Unfall gehabt, doch das Blut stammt nicht von ihm. Da er als Zeuge nicht glaubwürdig erscheint, wird der Psychiater Dr. Flores hinzugezogen. Doch was Vogel bei der Befragung erzählt, ist ungeheuerlich. Mehr verrate ich nicht von dem Klappentext, denn wer das Buch mit all seinen Raffinessen noch genießen will, sollte ihn nicht vorher lesen. Ich habe mich an anderer Stelle beklagt, dass mir viele der hochgelobten 0-8-15-Thriller zu konstruiert erscheinen und nur der reißerischen Spannung wegen noch grausamere und blutigere Serienmorde en détail erfinden. Dass es anders geht, hat mir der italienische Großmeister Carrisi einmal mehr bewiesen. Bevor im März sein neues Buch »Das Haus der Stimmen« beim Atrium Verlag erscheint, wollte ich gern »Der Nebelmann« lesen, den ich bereits als großartige Verfilmung mit Jean Reno gesehen habe. Dank meines Goldfisch-Gedächtnisses erinnerte ich mich nur noch an die düstere Stimmung und das überraschende Ende. Und genau das fand ich auch in diesem Buch wieder. Carrisis Thriller setzt nicht auf gnadenlose Spannung, sondern baut ihn langsam auf und präsentiert uns ausgefeilte Charaktere, denen allen etwas Fragwürdiges anhaftet. Bis er uns am Ende einige Wendungen präsentiert, die ihresgleichen suchen. Vogel ist ein wirklich unsympathischer Ermittler. Er ist mehr auf sein Aussehen bedacht, als auf die Lösung des Falls. Seine Methoden mehr als unmoralisch. Während er sich im Blitzlichtgewitter der Medien suhlt, bekommt die Staatsanwältin immer mehr den Eindruck, dass seine Indizien an den Haaren herbeigezogen sind. Schlimmer noch, er hat sie bereits geschickt an die Presse durchsickern lassen. Und das ist das Kernthema des Thrillers. Was geschieht in den Köpfen der Menschen, wenn sich die Medien auf den vermeintlich Schuldigen stürzen? »Die Leute wollen keine Gerechtigkeit, sie wollen nur einen Schuldigen.« 183 Zu Beginn ist die Anteilnahme der Menschen hoch, man leidet mit den Eltern, die ihre Tochter verloren haben. Doch schon bald vermarkten die Medien das Leid und die Suche nach dem Täter. Das eigentliche Opfer tritt immer mehr in den Hintergrund und eines Tages hat man vergessen, dass das Mädchen Anna Lou Kastner hieß. Egal, ob die Schuld eines Verdächtigen bewiesen ist oder nicht, die Öffentlichkeit hat ihn – dank der Medien – bereits verurteilt. Wer intelligente Thriller mit Nervenkitzel sucht, sollte Carrisi lesen, der meines Erachtens in Deutschland viel zu wenig Aufmerksamkeit verdient. Für mich ist Carrisi der Houdini unter den Thrillerautoren – glaub nicht alles, was du siehst, zweifel an allem, was du liest. »Die dümmste Sünde des Teufels ist die Eitelkeit.« 269 Dieses Zitat wird sich am Ende noch bestätigen, aber ganz anders als man sicher war, es zu wissen.

  • Bewertung

    5/5

    15.02.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Subtiler, spannender Thriller!

    Dieses Buch hat mich positiv überrascht. Dieser Thriller hebt sich von der Masse ab. Allerdings findet der Leser weder viel Action noch eine minutiös geführte Ermittlung. Im Gegenteil- gerade das Fehlen von all dem Gewohnten, macht aus diesem Buch etwas Besonderes. Anna Lou, 16, verschwindet kurz vor Weihnachten spurlos. Es gibt absolut keine Hinweise auf ein Verbrechen aber genauso wenige Gründe für ein freiwilliges Verschwinden. Im kleinen abgelegenen Bergdorf ist man ratlos, denn gerade Anna Lou galt als vorbildliches Mitglied der strenggläubigen Gemeinschaft. Als der bekannte Sonderermittler Vogel auftaucht und die Ermittlungen auch mit Hilfe der Medien vorantreibt, beginnt ein Kesseltreiben. Denn Vogel will das Interesse der Medien hoch halten und dies um wirklich jeden Preis! Bald steht alles Mögliche im Vordergrund und das Schicksal von Anna Lou dient nur noch dem Zweck, das Medieninteresse wach zu halten. Vogel macht eine einfache Rechnung: Ohne Medien kein Geld und Freiwillige für den groß angelegten Sucheinsatz! So beginnt ein gefährliches Spiel um Manipulation, Illusionen und Mutmaßungen. Zudem geben sie den Ermittlungen immer wieder neue Wendungen und sorgen so durchweg für Spannung. Bis zum Schluss kann man so nicht erraten, wer der Täter ist. Dementsprechend überraschend ist das Ende. Ich finde "Der Nebelmann" ist sehr gelungen und spannend bis zum Schluss!

  • Bewertung

    5/5

    02.08.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Sensationell

    Ein kleines Dorf in den Italienischen Alpen. Der Sondermittler Vogel wird blutüberströmt und verwirrt auf einer Landstraße aufgegriffen. Das Blut an seinem Hemd ist nicht seines! Monate zuvor war Vogel in den kleinen Ort gekommen, um das verschwinden eines jungen Mädchens zu klären. Vogel beginnt zu erzählen. Das, was er erzählt ist so ungeheuerlich, daß die Polizei einen Psychiater hinzuzieht....

  • Igelmanu

    aus Mülheim

    4/5

    22.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    »Der größte Teil kehrt nach…

    »Der größte Teil kehrt nach achtundvierzig Stunden zurück. Falls es nicht zu einer fatalen Begegnung gekommen oder ein Unfall passiert ist, stehen die Chancen für einen glücklichen Ausgang bis zu zwei Tage nach dem Verschwinden gut.« »Und danach, was passiert dann?« »Dann ruft man für gewöhnlich mich.« Sonderermittler Vogel kennt seinen Wert. Er ist der Mann für die schwierigen Fälle, er ist erfolgreich und vor allem weiß er, wie man sich selbst verkauft. Bei seinen Ermittlungen setzt er gezielt und unkonventionell die Medien ein, verschafft seinen Fällen und sich selbst große Aufmerksamkeit. Diese öffentliche Aufmerksamkeit scheint auch sinnvoll in Fällen wie seinem aktuellen. In einem kleinen Dorf in den Alpen verschwindet einen Tag vor Heiligabend ein sechzehnjähriges Mädchen spurlos. Pünktlich nach achtundvierzig Stunden ist Vogel vor Ort und beginnt seine Nachforschungen. Wie immer mit enormer medialer Aufmerksamkeit. Diese Ausgangssituation erfährt der Leser in einem der Rückblicke, die sich durch das ganze Buch ziehen. Im Februar nämlich taucht Vogel mit blutverschmiertem Hemd in dem kleinen Ort auf. Was auch immer in der Zwischenzeit geschehen ist, liegt noch im Dunkeln. Im Gespräch mit einem Psychiater beginnt Vogel dann zu erzählen… Diesen Thriller habe ich als fesselnd und unterhaltsam empfunden. Ein junges Mädchen, womöglich entführt und ermordet, das Leid der Eltern – das berührt ohnehin. Aber das Buch hat viel mehr Facetten. Da ist zunächst der Ermittler. Eigentlich sollte er der Gute in einem solchen Szenario sein, mir war er jedoch äußerst unsympathisch, wirkte schlicht kalt, eitel, arrogant und berechnend. Aber nun gut, ich war bereit, das in Kauf zu nehmen, schließlich sollte er ja in erster Linie den Täter und im Idealfall das Mädchen finden. Ein komisches Gefühl blieb. Dann die Eltern. Trauern natürlich um ihr Kind und tun mir unendlich leid. Aber auch hier nagten Zweifel. Verschwiegen sie nicht irgendetwas? Der Verdächtige. Schnell hatte ich eine Meinung zu ihm, die aber auch mal ins Wanken geriet. Die lieben Nachbarn. Sensationslüstern präsentieren sie sich und zeigen überdeutlich, was Scheinheiligkeit und Heuchelei sind. Und die Presse. Ja, sie ist hilfreich, wenn man ein vermisstes Kind sucht. Die negativen Seiten kommen aber auch mehr als deutlich raus. Das Buch arbeitet mit diversen Zeitsprüngen und wechselnden Erzählperspektiven. Mir hat das gut gefallen, ich fand den Stil sehr kurzweilig und das Ende gelungen. Natürlich wird man – gerade wenn man schon viele Thriller gelesen hat – von manchen Entwicklungen nicht überrascht, aber mich stört das nicht, wenn es gut gemacht ist. Zudem gefiel mir die ausgeteilte Kritik. Und wenn ein Charakter in der Geschichte sagt: »Es sind die Bösen, die eine Geschichte ausmachen.«, dann muss ich ihm Recht geben. Mir fallen aus dem Stand diverse (Serien-)Mörder ein, aber Namen von Opfern nur wenige. Fazit: Gute und spannende Unterhaltung mit einem ordentlichen Schuss breit verteilter Kritik.

  • Cora Lein

    aus Berlin

    5/5

    01.10.2022

    Hörbuch (Audio)

    spannend

    Inhalt: Ermittler Vogel – einer der besten Ermittler – scheint verwirrt zu sein. Erst ermittelt er in einem Vermisstenfall und dann ist er blutüberströmt und gibt an, einen Unfall gehabt zu haben, obwohl die Beweise etwas anderes sagen. Was genau passiert ist, soll ein Psychiater herausfinden … Stil: Die Geschichte ist zu Beginn etwas wirr, aber nach ein paar Minuten können die Figuren gut eingeordnet und auch die Handlung gegriffen werden. Der Plot ist spannend und bis zum Ende undurchsichtig. Die Figuren vielschichtig und geheimnisvoll. Die Ausdrucksweise ist distanziert und passt perfekt zum Psychiater sowie zum Ermittler, welche beide die Dramatik gut darstellen. Der Haupttenor dient den Medien, welche Ereignisse so wenden und stellen, wie es für die Masse am besten passt. Über Hetzjagden und Verdrehungen der Tatsachen bis hin zu skrupellosen Lügen ist alles dabei und ist nicht genau dies auch immer wieder in der realen Welt das Problem? In diesem Krimi werden die Schattenseiten der Medien dargestellt – ja sie können helfen, müssen es aber nicht! Uve Teschner haucht der Geschichte zudem eine gute Atmosphäre ein, seine Stimme passt zu der beklemmenden Situation in der Klinik und auch die Schilderungen des Ermittlers wirken perfekt, durch die ruhige und situierte Art der Aussprache. Figuren: Alle sind auf ihre Art einzigartig. Sie reagieren und agieren, wachsen in der Geschichte und verhalten sich menschlich. Das macht sie sympathisch und in einigen Fällen auch zu gut angepassten Psychopathen. Cover: Das Cover passt zur Geschichte, unscheinbar, nicht greifbar, gefährlich. Fazit: Ein guter Krimi, welcher die Gefahren von Medien und Psychopathen aufzeigt. Mit viel Spannung und Kopfkino absolut überzeugend, daher 5 Sterne und absolute Hörempfehlung für Krimi / Thrillerfans.

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