Produktbild: Das Geheimnis der Zuckerbäckerin

Das Geheimnis der Zuckerbäckerin Historischer Roman

8

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.10.2018

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/11,6/3,7 cm

Gewicht

353 g

Farbe

Wollweiß / Kaffee

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3461-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.10.2018

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/11,6/3,7 cm

Gewicht

353 g

Farbe

Wollweiß / Kaffee

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3461-6

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • seschat

    5/5

    11.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    "Das Geheimnis der Zuckerbäcke…

    "Das Geheimnis der Zuckerbäckerin" ist der zweite Roman aus der Feder von Birgit Jasmund, den ich bisher gelesen habe. Und wieder einmal wurde ich nicht enttäuscht. INHALT Die 22-jährige Magd Christiane Johanni wird von einen auf den anderen Tag mittellos. Und das nur weil sie lieber in der Backstube als im Haushalt der Radebeuler Familie Mingel mitgearbeitet hat. In ihrer Not trifft Waise Christiane auf den nichtsnutzigen Edelmann Emilius von Kobsdorff. Dieser bietet ihr an, an einem Experiment teilzunehmen, das widerlegen soll, dass Adel angeboren bzw. vererbbar ist. Die junge Frau lässt sich auf das spannende Abenteuer ein und wird nun offiziell als Cousine von Emilius geführt. Das Große Campagement (= militärisches Manöver um 1730 in Dresden) gerät zu ihrer Feuertaufe. Wird der Schwindel auffliegen oder Emilius' Plan glücken? MEINUNG Birgit Jasmund ist eine versierte Romanautorin. Die Geschichte um die tüchtige wie bauernschlaue Magd Christiana, die von einer Bäckerkarriere träumt, las sich ausgesprochen leicht und unterhaltsam. Spielerisch vermischt Jasmund darin Fiktion und Wirklichkeit miteinander. Die Hauptprotagonistin Christiana ist einen von Anfang an sympatisch, weil sie es nicht leicht im Leben hat und trotzdem nicht verzweifelt, sondern lebensfroh agiert. Innerhalb des Plots erfährt sie am eigenen Leib die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Stände des 18. Jh.s. Und trotz allem kann sie auf beiden Seiten Freundschaften knüpfen; peinliche Momente, gerade als Adlige, inklusive. Doch letztendlich steht sie ihre Frau, obgleich höfische Intrigen und eine Entführung ihr zusetzen. Das vollmundige Happyend hat die abenteuerliche wie spannende Lektüre stimmig abgerundet. Sprachlich bediente sich die Autorin den Strömungen bzw. Dialekten der damaligen Zeit und hat damit genau den richtigen Ton getroffen. Infolge flog man als Leser regelrecht über die Seiten. Die geschichtliche Komponente hat die Autorin bei aller Sympathie für ihren Hauptcharakter allerdings nie vernachlässigt. Im Gegenteil. Wer einmal einen ersten Einblick in die damaligen absolutistischen Verhältnisse in Preußen und Sachsen gewinnen möchte, der sollte zu diesem Buch greifen. Vor allem das sog. Große Campagement wird hierbei eingehend betrachtet. Darüber hinaus steht das Bäckerhandwerk im Fokus der Erzählung. Christiana hat zwar nie eine Lehre absolviert, sich aber durchs Zuschauen und heimliche Nachbacken allerhand angeeignet. Besonders die Herstellung des Dresdner Striezels hat es ihr angetan. Durch ihre Leidenschaft lernt sie zudem den jungen Bäckermeister Adrian kennen und eine zarte Romanze entspinnt sich. FAZIT Ein durchweg mitreißender Historienroman mit einer weiblichen Heldin, die Standesunterschiede überwindet.

  • Bewertung

    4/5

    30.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Verwechslungskomödie trifft Mittelalterlichen...

    Verwechslungskomödie trifft Mittelalterlichen Schauplatz: Ein historischer Roman, den man so nicht erwartet hat. Luftig leicht zu lesen und schöne Unterhaltung für zwischendurch!

  • leseratte1310

    4/5

    02.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Magd wird zur Adeligen

    Die 22-jährige Magd Christina backt für ihr Leben gerne und möchte Bäckerin werden. Heimlich werkelt sie in der Backstube ihrer Dienstherren und erschafft süße Köstlichkeiten. Deshalb verliert sie ihre Anstellung. Zufällig begegnet sie dem Adeligen Emilius von Kobsdorff, der eine Wette gewinnen möchte. Christina schlüpft in die Rolle einer Adeligen. Das gefällt ihr und sie genießt das unbeschwerte Leben, doch dann verliebt sie sich und muss eine Entscheidung treffen. Dies ist mein erstes Buch von Birgit Jasmund und sie konnte mich mit ihrem authentischen und unterhaltsamen Schreibstil gleich packen. Es ist gut gelungen, die fiktiven Personen in das historisch belegte Geschehen einzubinden. Es ist großes Tamtam, was des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. und der polnische König August II. bei ihrem großen Campement veranstalten. Die Charaktere sind alles sehr gut ausgebildet. Christina ist eine sympathische junge Frau, die das Leben nimmt wie es kommt. Ihre Leidenschaft gilt dem Backen, was sie den Job kostet. Daher lässt sie sich auch auf diese verrückte Geschichte ein. Es ist ein bisschen wie „My fair Lady“. Dass sie sich damit nicht nur Freunde macht, ist ja vorauszusehen. Emilius ist ein Bruder Leichtfuß, dem öfters mal die Leviten gelesen werden müssen. Es kann ihm nicht gefallen, dass Christina sich über seine Anordnungen hinwegsetzt und weiter Backwaren produziert. Bei einer solchen Aktion trifft sie den Bäcker Adrian und es kommt wie es kommen muss… Mir hat dieser historische und unterhaltsame Roman rund um den „Dresdner Stollen“ gut gefallen.

  • Bewertung

    aus Eschweiler

    4/5

    21.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Verwechslungskomödie im historischen Gewand

    1730. Christiana Johannis größte Leidenschaft ist das Backen. Immer nachts schleicht sie sich so in die Backstube ihres Bäckermeisters, um zu backen. Da Christiana großes Talent besitzt, duldet er das, auch wenn Christiana eigentlich als Magd angestellt ist. Doch der Herrin ist das ein Dorn im Auge, da sie ihre Dienste als Magd vernachlässigt, weswegen sie kurzerhand vor die Tür gesetzt wird. In ihrer Not trifft sie auf Emilius von Korbsdorff, der die These beweisen will, dass Adel anerzogen und nicht angeboren ist. In Christiana sieht Emilius genau die richtige Person, um seine These zu beweisen und liest sie kurzerhand von der Straße auf, um sie mit auf das Gut seiner Mutter zu nehmen. Dieses Buch hat mich stark an Verwechslungskomödien aus der Antike oder von Shakespeare erinnert. Auch im 20. Jahrhundert erfreute sie sich großer Beliebtheit, aber in letzter Zeit bin ich schon lange nicht mehr auf eine solche gestoßen. Für mich weist diese Verwechslungskomödie auch alles auf, was eine benötigt: Verwechslungen auf verschiedenen Ebenen, humorvolle, wenn auch einseitig gezeichnete, teils auch überzeichnete Charaktere und ein ständiges Augenzwinkern. Dadurch erhält das Buch auch seinen Reiz, allerdings habe ich anfangs etwas völlig anderes erwartet. Nämlich einen klassischen historischen Roman mit einer der typischen Frauenfiguren und der Darstellung des mittelalterlichen Alltags. Wer darauf hofft, wird enttäuscht werden, denn der Großteil der Handlung spielt auf einem Grand Campement des Adels, welches zwar historisch belegt ist, aber ein ganz anderes Setting aufweist, als man es sonst aus historischen Roman kennt. Das Grand Campement ist ein Treffen, wo der preußische König und Kurfürst von Sachsen sich mit dem Militär treffen. Es gibt ständig militärische Übungen und der ganze Hofstaat ist versammelt, um sich die Übungen anzuschauen oder anderen Vergnügungen zu frönen. Mittendrin befindet sich unsere Christiana, die Emilius als seine adlige Cousine ausgibt. Wie schon erwähnt, sind die meisten Charaktere überzeichnet dargestellt. Dadurch erhält der ganze Plot noch etwas mehr Humor, als es durch die Verwechslungsebene eh schon gibt. Da ist beispielsweise eine adelige Dame, der die ganze Zeit ihr Hund ausbüchst. "Mein Monchou, wo ist mein Monchou?" ist so ein wiederkehrender Satz. Der Hund wird natürlich sehr verhätschelt, ständig getragen und trägt ein mit Edelsteinen übersätes Hundehalsband. Nachdem ich mich damit angefreundet hatte, eine waschechte Komödie vor mir zu haben und das Buch nur noch halb so ernst genommen habe, hatte ich großes Vergnügen beim Lesen. Natürlich weiß man, dass es irgendwann zum Eklat kommen muss, aber so ganz konnte ich nicht abschätzen, was für Folgen das nun im Endeffekt für Christiana und Emilius haben würde und zum Schluss kommt auch nochmal eine Wendung, die mich dann doch überraschte. Wer Lust auf eine Verwechslungskomödie im historischen Gewand hat und keinen historischen Roman erwartet, der wird wirklich Spaß an diesem Buch finden!

  • Dreamworx

    aus Berlin

    4/5

    20.10.2018

    Buch (Taschenbuch)

    1730 in der Nähe von Dresden.…

    1730 in der Nähe von Dresden. Die Waise Christina Johanni arbeitet als Magd in einem Haushalt einer Bäckerfamilie, doch am liebsten würde sie immer nur in der Backstube stehen. Doch das gefällt der Hausherrin gar nicht, so verliert Christina ihre Anstellung. Durch einen Zufall lernt sie den Adligen Emilius von Kobsdorff kennen, der ihr ein ungewöhnliches Angebot unterbreitet. Emilius hat eine Wette mit seinem Freund, dem Arzt Laurenz Schumann, laufen, in der es darum geht zu beweisen, dass Adel kein Geburtsrecht, sondern dass er eine reine Erziehungssache ist. So schlüpft Christina in die Rolle von Emilius adliger Cousine und begleitet ihn auf das Große Campement der beiden Monarchen Friedrich August und Friedrich Wilhelm. Für all die dort gesammelten Soldaten wurden extra große Backhäuser aufgestellt, und Christina kann einfach nicht wiederstehen, die eine oder andere Backware selbst herzustellen, obwohl Emilius es ihr verboten hat. Im Backhaus trifft sie auf den Bäcker Adrian, mit dem sie schon bald ein Herz und eine Seele ist. Wird es Emilius gelingen, seine Wette zu gewinnen? Und wie wird Christina ihren neuen Freunden erklären, dass sie gar keine Adelige ist? Birgit Jasmund hat mit ihrem Buch „Das Geheimnis der Zuckerbäckerin“ einen ganz passablen historischen Roman vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig und bildgewaltig, schnell findet sich der Leser in einem vergangenen Jahrhundert an der Seite von Christina wieder und darf sie eine Weile begleiten, in der sie eine aufregende Zeit erlebt. Die Autorin erzählt ihre Handlung durch vielfältige Handlungsstränge, so kann der Leser nicht nur die Soldaten beim Formieren auf dem Feld und das Soldatenleben im Allgemeinen beobachten, sondern schnuppert auch Backduft in den großen Feldbäckereinen. Ebenso bekommt er einen Blick auf die adlige Gesellschaft geboten, die sowohl höflich als auch intrigant miteinander umgeht und sich für etwas Besseres hält. Die historischen Fakten wurden von der Autorin schön recherchiert und mit ihrer fiktiven Handlung verwoben. Auch die Landschaftsbeschreibungen sind farbenfroh und bildhaft gestaltet. Der Spannungsbogen wird sehr gemächlich angelegt und steigert sich auch nicht sehr viel weiter in die Höhe. Die Charaktere sind liebevoll ausgestaltet und mit Leben versehen worden. Sie wirken aufgrund ihrer individuellen Ecken und Kanten sehr realitätsnah und authentisch. Der Leser kann seine Sympathien gleichmäßig verteilen und sich in den einen oder anderen gut hineinversetzen. Christina Johanni ist eine hilfsbereite und sympathische Protagonistin. Sie scheut keine harte Arbeit, denn nichts wünscht sie sich mehr als Bäckerin zu sein. Doch sie ist auch eine ehrliche Frau, der das Lügen und Taktieren widerstrebt und so ihre Rolle nicht gut spielen kann. Aber gerade ihre erfrischende offene Art öffnet ihr so manches Herz der Adligen. Teresa ist eine wohlerzogene adlige Tochter, die ihren eigenen Kopf hat und sich dem elterlichen Heiratswunsch entgegenstellt. Sie freundet sich schnell mit Christina an. Emilius ist ein Filou erster Güte, ein Mann, der gern spielt und andere bevormundet, solange er nur gewinnt. Laurenz ist Arzt mit Passion, der gleichzeitig elegant und eloquent wirkt. Adrian ist ein junger Bäcker, der den elterlichen Betrieb fortführt. Auch die übrigen Protagonisten wie z.B. die Monarchen oder Adlige stützen die Handlung und machen sie rund. „Das Geheimnis der Zuckerbäckerin“ ist ein historischer Roman, der für abwechslungsreiche und unterhaltsame Lesestunden sorgt und einen guten Einblick in das Große Campement der damaligen Fürsten bietet. Verdiente Leseempfehlung!

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