Produktbild: Der wilde Detektiv

Der wilde Detektiv Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

02.03.2019

Verlag

Klett-Cotta Digital

Seitenzahl

335 (Printausgabe)

Dateigröße

4347 KB

Auflage

1. Auflage 2019

Originaltitel

The Feral Detective

Übersetzt von

Ulrich Blumenbach

Sprache

Deutsch

EAN

9783608110777

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

02.03.2019

Verlag

Klett-Cotta Digital

Seitenzahl

335 (Printausgabe)

Dateigröße

4347 KB

Auflage

1. Auflage 2019

Originaltitel

The Feral Detective

Übersetzt von

Ulrich Blumenbach

Sprache

Deutsch

EAN

9783608110777

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wild

yellowdog am 15.02.2019

Bewertungsnummer: 1172977

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Eine Frau engagiert einen ungewöhnlichen Detektiv, um die verschwundene Tochter einer Freundin zu finden. Sie begleitet ihn auf der Suche. Sprachlich ist das Buch originell gemacht. Aufgrund einer postmoderner Anklänge erinnert es darin an Thomas Pynchon bzw. eine Lightversion von ihm. Es ist ein gesellschaftspolitisch aktuelles, sehr amerikanisches Buch. Donald Trump ist gerade als Präsident gewählt. Die Erzählerin des Romans empfindet das als Katastrophe. Ein Roman voller Merkwürdigkeiten und Sprachwitz.

wild

yellowdog am 15.02.2019
Bewertungsnummer: 1172977
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Eine Frau engagiert einen ungewöhnlichen Detektiv, um die verschwundene Tochter einer Freundin zu finden. Sie begleitet ihn auf der Suche. Sprachlich ist das Buch originell gemacht. Aufgrund einer postmoderner Anklänge erinnert es darin an Thomas Pynchon bzw. eine Lightversion von ihm. Es ist ein gesellschaftspolitisch aktuelles, sehr amerikanisches Buch. Donald Trump ist gerade als Präsident gewählt. Die Erzählerin des Romans empfindet das als Katastrophe. Ein Roman voller Merkwürdigkeiten und Sprachwitz.

Was wollen mir die Kondensstreifen sagen?

Manfred Fürst aus Kirchbichl am 06.01.2020

Bewertungsnummer: 1276657

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

DER WILDE DETEKTIV von Jonathan Lethem ist ohne auch nur eine Zeile gelesen zu haben ein Meisterwerk: Vom Cover schaut ein wirklich wilder Detektiv dem Betrachter direkt in die Augen, farblich bicolor reduziert, Titel und Autor in schlichtem Weiß. Kein Vergleich zu manch deutschen Autor dessen Name in knalligem Rot das halbe Cover „ziert“. Hinter dem Buchumschlag gibt es die nächste positive Überraschung: Vom Buchdeckel vorne blickt uns Phoebe an, hinten nochmals der „wilde Detektiv“, Charles Heist. Roslyn Swados mit Tochter Arabella und Phoebe Siegler, Freundin von beiden, ein reinrassiges Produkt Manhattans; drei NYer Frauen, deren Leben aus dem Ruder läuft. Arabella ab in den Westen nach Portland zum Studium, biegt ab zum Mount Baldy auf einen Egotrip und verschwindet vom Radar. Die psychotische Phoebe sieht ihre Chance gekommen, um NY ade zu sagen. Sie begibt sich im kalifornischen Upland auf die Suche nach Arabella. Das ist der Beginn einer Zweckgemeinschaft mit dem „wilden Detektiv“ Charles Heist. Seine Berufung: Befreiung von Lebewesen der verschiedensten Arten aus leidvollen Umständen. Es folgt eine Mischung aus Fiktion und Realität. Phöbe schwatzt und schwatzt in unübertroffener Schnoddrigkeit und sarkastischer Phrasendrescherei. Sie hat die „rechthaberische Gewissheit, dass die Welt im Arsch war“, glaubt „wir lebten in einer verrückten Scheißwelt“ und denkt „normale Menschen sind vielleicht das Entsetzlichste, was es auf Erden gibt; normale Amerikaner, besser gesagt.“ In der Mojave Wüste, wo zwei Hippie-Fraktionen, oder besser zwei freiwillig aus der Gesellschaft Ausgeschiedene, die „Kaninchen“ und die Bären“ gegeneinander und untereinander kämpfen, kommt es zum Showdown auf einem Riesenrad. Lesen wie auf einem Weg mit Stolpersteinen. Kauderwelsch. Keine flach gebügelte Übersetzung, sondern ein herausforderndes Lesestück. Ausdauer ist gefragt und eine Akzeptanz der absurden Handlung. Ab jetzt werde ich mich fragen – wenn ich in den Himmel blicke – was mir die Kondensstreifen sagen wollen.

Was wollen mir die Kondensstreifen sagen?

Manfred Fürst aus Kirchbichl am 06.01.2020
Bewertungsnummer: 1276657
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

DER WILDE DETEKTIV von Jonathan Lethem ist ohne auch nur eine Zeile gelesen zu haben ein Meisterwerk: Vom Cover schaut ein wirklich wilder Detektiv dem Betrachter direkt in die Augen, farblich bicolor reduziert, Titel und Autor in schlichtem Weiß. Kein Vergleich zu manch deutschen Autor dessen Name in knalligem Rot das halbe Cover „ziert“. Hinter dem Buchumschlag gibt es die nächste positive Überraschung: Vom Buchdeckel vorne blickt uns Phoebe an, hinten nochmals der „wilde Detektiv“, Charles Heist. Roslyn Swados mit Tochter Arabella und Phoebe Siegler, Freundin von beiden, ein reinrassiges Produkt Manhattans; drei NYer Frauen, deren Leben aus dem Ruder läuft. Arabella ab in den Westen nach Portland zum Studium, biegt ab zum Mount Baldy auf einen Egotrip und verschwindet vom Radar. Die psychotische Phoebe sieht ihre Chance gekommen, um NY ade zu sagen. Sie begibt sich im kalifornischen Upland auf die Suche nach Arabella. Das ist der Beginn einer Zweckgemeinschaft mit dem „wilden Detektiv“ Charles Heist. Seine Berufung: Befreiung von Lebewesen der verschiedensten Arten aus leidvollen Umständen. Es folgt eine Mischung aus Fiktion und Realität. Phöbe schwatzt und schwatzt in unübertroffener Schnoddrigkeit und sarkastischer Phrasendrescherei. Sie hat die „rechthaberische Gewissheit, dass die Welt im Arsch war“, glaubt „wir lebten in einer verrückten Scheißwelt“ und denkt „normale Menschen sind vielleicht das Entsetzlichste, was es auf Erden gibt; normale Amerikaner, besser gesagt.“ In der Mojave Wüste, wo zwei Hippie-Fraktionen, oder besser zwei freiwillig aus der Gesellschaft Ausgeschiedene, die „Kaninchen“ und die Bären“ gegeneinander und untereinander kämpfen, kommt es zum Showdown auf einem Riesenrad. Lesen wie auf einem Weg mit Stolpersteinen. Kauderwelsch. Keine flach gebügelte Übersetzung, sondern ein herausforderndes Lesestück. Ausdauer ist gefragt und eine Akzeptanz der absurden Handlung. Ab jetzt werde ich mich fragen – wenn ich in den Himmel blicke – was mir die Kondensstreifen sagen wollen.

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Der wilde Detektiv

von Jonathan Lethem

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