Produktbild: Kriegslicht

Kriegslicht Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.08.2018

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

1585 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Warlight

Übersetzt von

Anna Leube

Sprache

Deutsch

EAN

9783446261334

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

11.08.2018

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

1585 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Warlight

Übersetzt von

Anna Leube

Sprache

Deutsch

EAN

9783446261334

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  • Bewertung

    5/5

    16.08.2018

    eBook (ePUB)

    Ein kleines Meisterwerk!

    Wunderbar poetisch, faszinierend erzählt und sprachlich brillant: Die Geschichte einer Frau zwischen Liebe, Krieg und Spionage und die Suche ihres Sohnes nach der Wahrheit. Genial!

  • Bewertung

    aus Nordhorn

    5/5

    17.09.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein tolles Werk Kriegslicht…

    Ein tolles Werk Kriegslicht von Michael Ondaatje England Ende des zweiten Weltkrieges: Der vierzehnjährige Nathaniel und seine ältere Schwester Rachel werden von den Eltern zurückgelassen. Zwei vermeintliche Kriminelle sollen nun für die beiden Sorgen. Der Falter, so nennen die Kinder ihn, wohnt mit Ihnen im Elternhaus und kümmert sich um alle Belange der beiden. Der Boxer, ein weiterer Freund der Familie, unterstützt ihn dabei, geht häufig ein und aus. Die Geschichte wird als Rückblick des mittlerweile 28 Jahre alten Nathaniel erzählt. Er versucht im Nachhinein herauszufinden, warum die Eltern diesen Schritt unternommen haben. Er entdeckt dabei viel über die Tätigkeit seiner Mutter, die über Umwege zum Geheimdienst kam, und dort viele Jahre fungierte. Natürlich bringt so ein Job viele Risiken mit sich, schnell macht man sich Feinde. Schnell wird dem Leser klar, dass der Falter nicht nur als Vaterersatz dient. Ondaatje verzauberte mich bereits mit seinem preisgekrönten Roman " Der englische Patient". Hier in Kriegslicht konnte er mich erneut überzeugen. Er erzählt die Geschichte sehr glaubhaft, setzt gekonnt die Eindrücke um, die man in so einer Situation bei einem Jugendlichen vermuten würde. Er gibt immer nur ein wenig Details preis, und auch am Ende bleibt einiges ungesagt. Die Mutter stellt in diesem Roman ein großes Geheimnis dar, auch wenn der Leser im Laufe des Romans alle wichtigen Aspekte ihres Jobs erfährt, bleibt sie als Mensch doch eher ein Rätsel. Eine Tatsache, die diesen Roman und vor allem die Beziehung zu ihrem Sohn in einem verzerrten Bild darstellt. Man fragt sich die ganze Zeit, ob die Eindrücke des damals 14 ihn geprägt haben, oder ob seine Mutter wirklich so verschlossen war. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus beidem, doch hier überlässt Ondaatje dem Leser die Regie. Er fordert ihn sogar heraus sich selbst eine Meinung zu bilden, denn wie im wahren Leben ist in diesem Roman nicht alles schwarz oder weiß. Ein gelungenes Werk, absolut lesenswert. Habe Kriegslicht als Hörbuchfassung genossen, und möchte erwähnen, dass der Sprecher Frank Stieren mich wunderbar durch das Hörbuch begleitet hat.

  • Bewertung

    aus Borken

    5/5

    15.09.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine bewegende Geschichte…

    Eine bewegende Geschichte Kurz nach Beendigung des 2. Weltkriegs erleben der vierzehnjährige Nathaniel und seine zwei Jahre jüngere Schwester Rachel eine entscheidende Wendung in ihrem Leben. Ohne die beiden über die Hintergründe zu informieren verschwinden zunächst ihr Vater und kurz darauf ihre Mutter. Sie befinden sich von nun an in der Obhut eines zwielichtigen Mannes, den sie den "Falter" nennen und müssen sich erst an ihn und das veränderte Leben gewöhnen. Als lange Zeit später die Mutter zu den Kindern zurückkehrt, findet sie lediglich zu Nathaniel Zugang. Er versucht die Mutter zu verstehen und die geheimnisvolle Vergangenheit der Eltern aufzuklären... Mit "Der englische Patient" hat der Autor Michael Ondaatje einen Welterfolg erzielt. Der Film konnte mich damals beeindrucken und so bin ich mit sehr großen Erwartungen in das neue Werk des Autors gestartet. Der Krieg nimmt auch in "Kriegslicht" wieder eine bedeutende Rolle in der Geschichte ein und es ist schon bemerkens-wert, mit wieviel Ruhe und Feinfühligkeit sich Michael Ondaatje seinen Charakteren in dieser schwierigen Zeit nähert. Er legt keinen Wert auf spektakuläre oder effekthaschende Situationen, sondern wendet sich ausschließlich seinen Protagonisten mit ihren Gedanken und Gefühlen zu. Das Ganze wirkt dabei sehr emotionsvoll und "normal", ohne aber den Leser bzw. den Hörer nicht zu fesseln. Das Schicksal der damaligen Kinder, die Auswirkungen des Krieges und der Umgang mit der Zukunft bergen so viel Spannungspotential, dass die knapp neun Stunden des Hörbuchs unglaublich schnell ein Ende finden. Die Umsetzung der Hörbuchfassung ist dem Audiobuch-Verlag mit Frank Stieren als Sprecher unglaublich gut gelungen. Zugegebener weise musst ich mich zunächst an die sehr ruhige und pointierte Stimme gewöhnen, aber im Fortlauf der Geschichte stellte ich immer wieder fest, dass es sich um einer perfekte Besetzung handelte. Insgesamt hat mich "Kriegslicht" von Michael Ondaatje in der Hörbuchfassung absolut fesseln können, so dass ich es sehr gerne weiterempfehle und selbstverständlich mit den vollen fünf von fünf Sternen bewerte!!

  • Arven

    aus Köln

    5/5

    19.08.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Michael Ondaatje, Kriegslicht,…

    Michael Ondaatje, Kriegslicht, Hanser Verlag 2018 Nathaniel und seine Schwester Rachel werden mitten in der Pubertät 14- bzw. 16-jährig von ihren Eltern in der Obhut des »Falters« in London zurückgelassen. Michael Ondaatje erzählt in »Kriegslicht« die Geschichte der geschwisterlichen Suche nach Orientierung und Geborgenheit. Dabei erzeugt er Spannung durch eine Atmosphäre der Unsicherheit. Nichts ist so wie es im ersten Moment scheint. Mutter Rose ist keine fürsorgliche, beschützende Mutter, der Vater nicht nur – wenn überhaupt – der Asienchef von Unilever, der »Falter« kein Ersatzvater im herkömmlichen Sinn. Erst in den vielfältigen Rückblenden erfährt der Leser peu à peu etwas mehr über die Handelnden, aber nie so viel, dass sie wirklich für ihn fassbar werden. Jeder der Protagonisten birgt noch am Ende dieses zutiefst poetischen Romans seine Geheimnisse. Die Charakterisierungen bleiben gewollt bruchstückhaft, vage. Selbst die Eigennamen der Beteiligten sind uneindeutig: Rose/Viola, Nathaniel/Stitch, Rachel/Wren, der Falter/Walter etc. Die Schilderungen des Ich-Erzählers Nathaniel sind konkret wie fiktiv: So hat/könnte es sich zugetragen haben. Auf der Suche nach »irgendeiner Version der Wahrheit« bleibt Nathaniel bei all seinen akribischen Vergangenheits-Recherchen letztlich geschädigt in einem Hortus conclusus in Suffolk und in einem ebenso abgeschlossenen Arbeitsplatz im Archiv des britischen Geheimdienstes gefangen. An diesen Orten findet er die Sicher- und Geborgenheit, die er als Jugendlicher durch die Abwesenheit der Eltern nicht erfahren hat. In seinem Bemühen, »Licht« in die Aktivitäten seiner Mutter Rose während des Zweiten Weltkriegs und in der Nachkriegszeit zu bringen, geht ein vorstellbares eigenbestimmtes Leben zusammen mit seiner Freundin Agnes/Sophie an ihm vorüber. Er existiert nur im Irrgarten des Lebens seiner Mutter, wie er selbst einräumt. Genial in seiner Beherrschung der Sprache , die die Übersetzerin Anna Leube gekonnt umsetzt, waren einzelne Episoden so beeindruckend, dass ich, nachdem ich den Roman zu Ende gelesen hatte und die Gespanntheit auf das Ende befriedigt war, am nächsten Abend wieder von vorne zu lesen begonnen habe. Episoden wie die Unterhaltung zwischen Harry Nkoma und Mrs Rafferty oder der gesottene Ziegenkopf, den der »Boxer« und die sympathische autarke Olive Lawrence verzehren, oder die Nachtspaziergänge von Rachel, Nathaniel und Olive Lawrence über die bewaldeten Hügel von Streatham, und nicht zu vergessen die Muschelbootfahrten auf der Themse und den angrenzenden Kanälen – dies alles werde ich lange in Erinnerung behalten. »Kriegslicht« oder »Warlight«, wie der Titel im Original lautet, meint die nächtliche Verdunklung. Und das schafft Ondaatje. Eher als dass Klarheit in den sich entwickelnden Geschichten der Protagonisten einkehrt, bleibt das Vage, Geheimnisvolle, Unklare vorherrschend. Fazit: »Kriegslicht« ist ein nachhaltiges Leseerlebnis eines genialen Autors unter dem Motto »Menschen sind nicht die, für die wir sie halten, und sie sind auch nicht dort, wo wir sie vermuten.«

  • Bewertung

    5/5

    13.08.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    geheime Vergangenheit....

    Allein die Recherche zu diesem Buch muss eine unglaublich intensive und anstrengende Zeit gewesen sein, was uns nun mit Kriegslicht vorliegt ist ein großartiges Werk ! Spannend , packend, vielschichtig und sprachlich außergewöhnlich nimmt es den Leser mit in eine Zeit voller Verwirrungen : menschlich, politisch und geschichtlich erleben wir die Jugendjahre zweier Teenager , die von Boxer und Falter - zwei mehr oder weniger dubiosen Gestalten beschützt und bewacht werden ! Gleichzeitig ist das Buch eine vorsichtige Annäherung eines Sohnes an eine Frau, die seine Mutter war und deren Leben ein einziges Geheimnis darstellte - in jeder Hinsicht lesenswert !

Kundinnen und Kunden meinen

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