Nowhere do Flaubert's explorations of the relation of signs to the objects they signify reach a more thorough study than in this work. Bouvard and Pécuchet systematically confuse signs and symbols with reality, an assumption that causes them much suffering, as it does for Emma Bovary and Frédéric Moreau. Yet here, due to the explicit focus on books and knowledge, Flaubert's ideas reach a climax. Consequently, the book is widely read as a precursor to modern theories on semiotics and postmodernism. The relentless failure of Bouvard and Pécuchet to learn anything from their adventures raises the question of what is knowable. Whenever they achieve some small measure of success (a rare occurrence), it is the result of unknown external forces beyond their comprehension. In this sense, they strongly resemble Antony in The Temptation of St. Anthony, a work which addresses similar epistemological themes as they relate to classical literature. Lionel Trilling wrote that the novel expresses a belief in the alienation of human thought from human experience. The worldview that emerges from the work, one of human beings proceeding relentlessly forward without comprehending the results of their actions or the processes of the world around them, does not seem an optimistic one. But given that Bouvard and Pécuchet do gain some comprehension of humanity's ignorant state (as demonstrated by their composition of the Dictionary of Received Ideas), it could be argued that Flaubert allows for the possibility of relative enlightenment.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
aus Leipzig
5/5
01.05.2024
Hörbuch-Download (MP3)
Tolles Buch
Spannend von Anfang bis zum Ende und voller interessanter Ideen, an denen sich viele andere Sci-Fi-Autoren bedient haben. Eine absolute Empfehlung als Science-Fiction-Klassiker, der in alle Bücher- bzw. Hörbüchersammlungen gehört.
Mario Pf.
aus Oberösterreich
5/5
14.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein Meilenstein der Science Fiction
Bereits 1898 begründete Herbert George Wells mit War of the Worlds ein besonderes Genre der heutigen Science Fiction, welches in Filmen wie Independence Day seine bekanntesten Vertreter gefunden hat. Alieninvasionen gibt es seither in unterschiedlichen Variationen und Medien, auch wenn Wells War of the Worlds bisher nur eher schwache Verfilmungen erfahren hat. Zum Inhalt selbst gibt es nach über einem Jahrhundert nur noch wenig zusagen, das Szenario ist mittlerweile doch zu bekannt, dennoch lässt sich nur empfehlen das Werk selbst zu lesen, um sich ein eigenes Bild zu machen. Der Erzählstil hält sich strikt an die Ichform und so erlebt man die Handlung aus der Sicht des Protagonisten, dessen Erfahrungen und Emotionen weit über die Berichterstattung hinausgehen. Nur einige Kapitel schildern kurz die Erlebnisse des Bruders unseres Erzählers, was möglich ist, weil der Erzähler rückblickend die Ereignisse schildert. Spannend und detailiert geschrieben verliert sich Wells nicht in heute altertümlich wirkenden Formulierungen. Eine der Stärken des Werks ist mitunter wie plastisch es seinem Autor doch gelungen ist, sein Szenario darzustellen, es wirkt realistischer als viele Werke neuerer Zeit.
Der War of the Worlds ist H. G. Wells geniale Darstellung eines Krieges zwischen Marsianer und Menschen, der so ungleich ist, wie ein Kampf zwischen Mensch und Tier. Das Buch wurde in einer Zeit vor den beiden Weltkriegen geschrieben und greift doch einer Vision gleich Gedanken aus Jahren weit nach der Verwüstung Europas auf. Ein Dejavu sind bereits die Verheerungen Londons, welche 40 Jahre später traurige Realität wurden. Den Einfluss von Wells Meisterwerk neben The Timemachine, kann man kaum zu gering einschätzen, denn so manche als modern geltende Ideen aus der Science Fiction finden sich bereits in den Werken des alten Meisters. Und auch bekannte Literaten und Sozialkritiker wie etwa George Orwell haben Wells War of the World einst gelesen.
Wie moderne Science Fiction-Autoren versuchte auch schon H. G. Wells seinerzeit durch die Schaffungs abstrakter Szenarien Probleme der Gegenwart auf eine "harmlosere" Weise zu projezieren. So kann War of the Worlds auch als Kritik an Imperialismus verstanden, indem ein sorgloses Volk von einer Nation in ihrem Expansionsdrang überfallen und beinahe ausgelöscht wird. Schließlich heisst es nicht umsonst, manche Kulturen würden in ganz anderen "Welten" leben. Durch überlegene Waffen, den Überraschungseffekt und weil die Opfer kaum etwas über ihre Unterdrücker wissen, sind die Menschen den Invasoren ausgeliefert. Doch nicht zuletzt sind es die Bedingungen auf der Erde, die einfachen Dinge, wie für den Invasor unbekannte Krankheiten, die maßgeblich ihre Wirkung entfalten. Genauso wie wohl für so manche Opfer des menschlichen Imperialismus, bleibt am Ende offen, wie es weiter geht und ob eine Fortsetzung der Invasion nicht doch möglich wäre.
Fazit:
Mit War of the Worlds hat H. G. Wells einen Meilenstein der Science Fiction geschaffen, der seit 1898 immer wieder kopiert wurde und Generationen beeinflusst hat. Empfehlenswert ist das Buch für alle Leser die sich auch nur ansatzweise für Science Fiction oder klassische Literatur interessieren, denn Moderne und Klassik sind hier vereint.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.