Ziel dieses Werkes ist es, einen Leitfaden zu geben, um zu erlernen, wie man ein guter Mensch wird und wie man ein glückliches Leben führt. Da hierfür der Begriff des Handelns zentral ist, ist bereits im ersten Satz davon die Rede: "Jedes praktische Können und jede wissenschaftliche Untersuchung, ebenso alles Handeln und Wählen, strebt nach einem Gut, wie allgemein angenommen wird." Ein Gut kann dabei entweder nur dazu da sein, ein weiteres Gut zu befördern (es wird dann zu den poietischen Handlungen gezählt), oder es kann ein anderes Gut befördern und gleichzeitig "um seiner selbst willen erstrebt werden" (es hat dann praktischen Charakter), oder aber es kann als höchstes Gut das Endziel allen Handelns darstellen (= absolute praxis). Dadurch wird das Werk durch die Frage bestimmt, wie das höchste Gut, oder auch das höchste Ziel, beschaffen und wie es zu erreichen ist.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Bewertung
5/5
27.06.2025
Buch (Leder)
Buchqualität
Die gebundene Ausgabe von Anaconda lässt an Qualität zu wünschen übrig.
Die goldene Schrift löst sich schon nach kurzer Zeit vom Buch.
Der Inhalt des Buches -wenn manchmal auch ein wenig trocken - ist durchaus lesenswert und es können gute Einsichten daraus gewonnen werden.
Bewertung
aus Witten
5/5
23.02.2021
eBook (ePUB)
Ein Leitfaden zu glücklicheren Leben
In dem Buch wird erläutert warum es wichtig ist, stets an sich selbst zu arbeiten. Außerdem erklärt Aristoteles, dass zum Glücklichsein gutes Leben sowohl als ethisch gutes Verhalten wichtig sind.
Bewertung
3/5
01.08.2018
Buch (Taschenbuch)
historisch interessant, jedoch praktisch irrelevant
ich denke an dieses Buch muss man mit der richtigen Erwartungshaltung herantreten. wer anwendbare oder zumindest inspirierende Lebensweisheiten erwartet wird herbe enttäuscht sein. dieses Buch ist unfassbar trocken und theoretisierend ... um es diplomatisch auszudrücken. interessant ist es insofern, weil man erfährt, wie ein Philosoph vor über zweitausend Jahren den Versuch abgetreten ist Ethik zu systematisieren. das sollte man auch beherzigen, um Aristoteles seine frauen- und sklavenfeindliche Einstellung zu verzeihen. konkret erfährt man aber zum Beispiel, dass Huhn gesünder ist als Rind.
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