Die Bedeutung militärischer Reformen für die Identitätsbildung der revolutionären Nation Frankreich Beschlüsse und Folgen der "levée en masse"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
13.06.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
592 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668724280
Der zeitliche Rahmen umfasst maßgeblich die Anfangsjahre der revolutionären Entwicklungen. Es soll untersucht werden, welchen Einfluss die militärischen Reformen und Neuerungen bis zum Ausbruch der Koalitionskriege auf den Prozess der Nationswerdung und Staatsbildung hatten. Von ganz besonderer Bedeutung war das Dekret vom 28. August des Jahres 1793, welches gemeinhin als "levée en masse" bekannt ist und die Hauptquelle der Arbeit darstellt.
Die Massenmobilmachung, welche nach den ersten Monaten des Koalitionskrieges notwendig geworden war, löste das alte Söldnersystem gänzlich ab und wurde schließlich zum Erfolgsmodell der weiteren Revolutionskriege. Die Einführung einer allgemeinen Wehrpflicht 1798 - ebenfalls ein Produkt der revolutionären Umbrüche - wurde zu einem europa- und später weltweiten Erfolgsmodell. Der neu geschaffene Truppentypus der Massenheere war die Grundvoraussetzung eines modernen Militarismus. Die Basis dafür bildeten die Allgemeine Dienstpflicht und eine Identifizierung des Staatsbürgers mit dem Dienst an der Waffe. Erst die, aus der Not der Revolutionskriege geborenen Militärreformen, ermöglichten eine Loslösung von den überholten Strukturen der Armee des Ancien Régime.
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