Eine unerhörte Prüfung Lasst die Kleinen leben!
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Sprache:Deutsch
5,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.10.2018
Verlag
TwentysixSeitenzahl
192 (Printausgabe)
Dateigröße
241 KB
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783740701765
"Herr Gorbatschow, öffnen Sie dieses Tor! Reißen Sie diese Mauer nieder!" Dies sind die beschwörenden Worte des amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan am 12. Juni 1987 an der Berliner Mauer. Im Sommer desselben Jahres kämpft Ludger Maringer - 16 - um seine Versetzung in die Oberstufe eines Gymnasiums im Rheinland. Die Sorge um den Fortbestand des elterlichen Juweliergeschäfts hat ihn in eine Krise geführt. Die Note Ungenügend im Fach Englisch droht und würde die Nichtversetzung bedeuten. Ludger erreicht beim Englischlehrer die Chance einer Nachprüfung. Die gestellte Aufgabe - hier beschreibt der Roman einen authentischen Vorgang - ist aber "unerhört" und mit den damaligen technischen Möglichkeiten praktisch nicht leistbar. Ludger soll innerhalb einer Woche einen 200 Seiten starken englischen Roman lesen - also übersetzen - eine Inhaltsangabe vortragen und Fragen des Lehrers beantworten. Wie der Schüler im Kampf gegen die Zeit die Herkulesaufgabe angeht und bewältigt, erzählt der spannende Roman. Faszinierend ist mitzuerleben, wie der Schüler Ludger den Überlebenskampf der kleinen Einzelhändler in der Endphase des letzten Jahrhunderts im elterlichen Betrieb hautnah miterlebt und mit seinem Slogan "Lasst die Kleinen leben!" eine deutschlandweit beachtete Kampagne initiiert.
Die Romanhandlung kreist auch um den charismatischen Deutschlehrer Caspers, nach dessen Tod seine junge Witwe in Ludger ein Ebenbild ihres Mannes erkennt und sich mit ihm in einen gefährlichen Gefühlstaumel stürzt. Überaus liebenswürdig ist der pensionierte katholische Pfarrer Kittelmann gezeichnet, Freund und Ratgeber der Familie Maringer, der prophetisch den Niedergang seiner Kirche voraussieht, weil sie am Zölibat festhält und es immer weniger Seelenhirten gibt. Kittelmann wird von seinem Bischof gedemütigt und resigniert. Der Roman, der immer wieder die 1980er Jahre lebendig werden lässt, dürfte alle Lesergenerationen interessieren.
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