Diese Geschichte hat alle Zutaten, die man sich für ein besonderes Buch mit viel Winteratmosphäre wünscht: ein zwielichtiges Paar (gefährlich?), einen netten Hotelbesitzer (nur manchmal
verdächtig) mit langem Stammbaum, Riesenpuzzles und codierte Botschaften, eine sensationelle Bibliothek und ein magisches Buch, geisterhafte Erscheinungen und tolle Ausflüge in die verschneite Landschaft. Und mittendrin Elizabeth, die einen guten Freund sucht und ihre Eltern nicht kennt.
. Heimliche und unheimliche Entdeckungen in einer Familiengeschichte.
. Prickelnd abenteuerlich, magisch und rätselhaft.
. Mit verlockenden Herausforderungen für alle, die gern puzzeln und Schriftcodes knacken.
Kundinnen und Kunden meinen
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Auf zu kuscheligen Lesestunden mit Geheimnissen und Abenteuern!
Bewertung aus Hettenleidelheim am 17.10.2018
Bewertungsnummer: 1140439
Bewertet: eBook (ePUB 3)
*****Elisabeth soll gegen ihren Willen ihre Ferien in dem Hotel “Winterhaus” verbringen. Niemals hätte sie wohl vermutet, was sich hinter diesem Gebäude verbirgt und welche aufregenden Ereignisse dort auf sie warten würden…*********
“Das Winterhaus” | Ben Guterson | Verlag Freies Geistesleben | 978-3-7725-2891-0
Meine Meinung
Mir hat das Buch gut gefallen, wenn es doch auch ein paar Gründe zum Meckern gab.
Besonders gut fand ich die Atmosphäre, die es versprüht hat und natürlich auch die Aufmachung ist so liebevoll…
Charaktere
Das gar nicht mehr so kleine Mädchen Elisabeth lebt seit dem Tod ihrer Eltern (es war angeblich ein Autounfall) bei Onkel und Tante. Sie fühlt sich von ihnen gehasst, gehen sie doch so harsch und kühl mit ihr um. Ihre Tage dort sind relativ langweilig, könnte man sagen. Abgesehen vom Lesen natürlich und diesem “Gefühl”, das sie überkommt, bevor irgendwas…passiert.
Aber darum soll es an dieser Stelle nicht gehen. Konzentrieren wir uns doch darauf, dass sie eines Tages nach Hogwarts Winterhaus geschickt wird. Dort beginnt die Geschichte.
Im Mittelpunkt stehen viele interessante Charaktere, die im Ganzen sehr stimmig sind. Sie ergänzen sich, sind die perfekten Zutaten für das Abenteuer (wenn ihr das Buch selbst lest, wisst ihr, was ich meine).
Bedenke man doch die zwei Männer, die schon jahrelang über ein und demselben Puzzle grübeln. Ab und zu finden sie sogar ein passendes Puzzelteil und das ganz ohne Teeparty.
Oder der Hotelchef, der sie gleich liebevoll begrüßt, sehr einnehmend ist und sonderbare magische Tricks kennt.
Freddy darf man auf keinen Fall vergessen. Vielleicht ist er neben Elisabeth sogar die wichtigste Figur. Ebenso wie unsere Protagonistin ist er sehr klug, liebt Anagramme und Wortspiele… – war noch was? Na, jedenfalls ist er ein großer berühmter Erfinder. Oder wird das eines Tages zumindest sein (wovon Elisabeth überzeugt ist).
Soviel zu den guten Menschen. Die andere Fraktion gibt es aber natürlich auch. Doch dazu müsst ihr das Buch selbst zur Hand nehmen.
Gestaltung
Der Umschlag überzeugt mit Scherenschnitt, tolle schwarz/weiß – Illustrationen machen die Handlungen und Personen noch greifbarer und die Titel darf man auch nicht vergessen. Letztere sind zu den von den beiden Kindern geliebten Wortleitern aufbereitet. Ich kann damit nicht all zu viel anfangen – doch das ist natürlich Geschmackssache (wie so vieles bei Büchern).
Die Illustrationen muss ich aber noch einmal erwähnen – sie haben es verdient. Schaut sie euch nur an!
Idee
Ich hätte auch gerne ein Winterhaus. Vielleicht ohne die Gefahren. Aber gerne mit der Möglichkeit, in dem Haus zu Konzerten zu gehen und so viele andere Dinge. Es ist der perfekte Ferienort.
Das Rätsel und die Art der Lösung fand ich sehr gelungen.
Manche Motive dagegen waren für mich zu offensichtlich inspiriert. Auf der anderen Seite hat es aber auch gepasst. Mehr erzählen kann ich nicht, da ich sonst zu viel verrate.
Leider habe ich in meinem Bekanntenkreis keine älteren Kinder. Mich würde interessieren, ob sie mitfiebern und sich auch ein solches Abenteuer herbeisehnen würden. Ich kann es mir gut vorstellen – denn da der Autor an alles gedacht, was es dazu braucht. Die Kinder würden dann das Buch mit einem Lächeln beiseite legen und selbst eine Schnitzeljagd veranstalten. Oder rodeln gehen. Hm, wenn ich so darüber nachdenke…wer hätte jetzt auch Lust dazu?
Emotionen
Wenn ich auch eine Woche für das Buch gebraucht habe, hätte ich es am Liebsten an einem Stück verschlungen. Dann wäre ich nur so durch die Seiten gerauscht. So sollte es wohl auch in der Gebrauchsanweisung stehen, wenn das Buch eine hätte.
Ob “Winterhaus” lustig sein soll, weiß ich nicht. Wenn in dem Buch gelacht wurde, blieben meine Mundwinkel jedenfalls an Ort und Stelle. Auch meine Fingernägel sind noch heil . Vergessen wir aber nicht, dass es ein Kinderbuch ist und ich es auf der anderen Seite bis zum Ende gelesen habe und es keinesfalls bereue.
Unterm Strich kann man wohl sagen, dass es zwar kein Lieblingsbuch, aber eine Leseempfehlung ist.
Fazit
Diese Geschichte ruft mit einer Prise Magie und viel mehr Portionen Geheimnissen und Abenteuer zu kuscheligen Lesestunden auf.
(Tastenklecks.de)
Ein magisches Leseabenteuer!
Gedankenlabor am 05.01.2023
Bewertungsnummer: 1854372
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
>>Die Hauptsache ist- und das solltest du nie vergessen-, dass alle wichtigen Dinge im Leben einen Schlüssel haben. Schlüssel sind der Schlüssel für Geheimnisse eines Lebens, an dem du dich erfreuen kannst. ...<<
"Winterhaus" von Ben Guterson erzählt die Geschichte der jungen Elizabeth, die als Waise bei ihrer Tante und ihrem Onkel wohnt und sich dort nicht sehr wohl fühlt. Sie vermisst nicht nur ihre Eltern, sondern sehnt sich im Grunde nach dem Wissen um ihre Wurzeln und nach Zuwendung. ...Und dann sind da noch diese unerklärlichen Momente, in denen Elizabeth so ein besonderes Gefühl hat, das sie selbst kaum erklären kann... Und genau in diesem Momenten, geschieht meist etwas und das verunsichert sie nur noch mehr.
Wie das Schicksal es will, verbringt sie unerwartet die Winterferien im prächtigen Hotel Winterhaus und das stellt ihr Leben gehörig auf den Kopf! Mehr möchte ich von der Geschichte nicht vorweg nehmen, denn diese wird mehr zu einem großen Rätsel, einem großen magischen, geheimnisvollen und manchmal gefährlichen Abendteuer, das mich gleich zu beginn schon sehr abgeholt hat.
Elizabeth war für mich ein junges Mädchen, das ich schnell ins Herz geschlossen habe und obwohl sie sich nicht immer an die Regeln hält, und den Ärger manches Mal ein bisschen anzuziehen scheint, habe ich unheimlich gerne literarisch Zeit mit ihr in Winterhaus verbracht und vor allem mit gerätselt
Das Hotel an sich wird sehr detailliert und eindrucksvoll beschreiben und in Kombination mit der Winterlandschaft drum herum und all den Gästen des Hotels kam für mich eine tolle Stimmung und Atmosphäre auf, die einfach auch perfekt in die Winterzeit passte!
Eine #leseempfehlung würde ich hier für junge Leser ab 12+ aussprechen und bin schon sehr neugierig auf die folgenden Bände der Reihe und freue mich schon sehr, Elizabeth wieder zu treffen
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