Wilhelm von Humboldt. Wie aktuell ist sein Bildungsideal?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
20.08.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
515 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668775855
"Im Mittelpunkt aller besonderen Arten der Thätigkeit nemlich steht der Mensch, der ohne alles, auf irgend etwas Einzelnes gerichtete Absicht, nur die Kräfte seiner Natur stärken und erhöhen, seinem Wesen Werth und Dauer verschaffen will. Da jedoch die blosse Kraft einen Gegenstand braucht, an dem die sich üben, und die blosse Form, der reine Gedanke, einen Stoff, in dem sie, sich darin ausprägend, fortdauern könne, so bedarf der Mensch eine Welt ausser sich." (Humboldt, 1903)
Begriffe wie Flexibilität, Innovation oder Individualität stehen auch heute noch in enger Verbindung mit seinen Bildungsgedanken. In seinen Schriften betont er immer wieder die notwendige Unabhängigkeit der Universität gegenüber staatlicher Einflüsse. Das folgende Essay beschäftigt sich mit der Frage: Wie aktuell sind Humboldts Ansätze, ist ein solches Bildungsmodell heutzutage überhaupt noch vorstellbar? Um diese Frage zu beantworten, werden im Folgenden einige ausgewählte Aspekte der Bildungstheoretischen Grundannahmen Humboldts vorgestellt und hinsichtlich ihrer Umsetzung diskutiert. Zunächst werde ich jedoch auf einige, kurze biografische Aspekte Humboldts eingehen, um für ein besseres Vorverständnis zu sorgen. Weiterhin werde ich den Begriff Bildung aus der Sicht Wilhelm von Humboldts erläutern, denn dieser bildet die Grundlage für die anschließende Bildungstheorie und später folgende Diskussion. Im Rahmen dieses Essays ist es leider nicht möglich auf alle Aspekte seiner Theorie einzugehen, deshalb wurden folgende Punkte zur Bearbeitung ausgewählt: Humboldts Menschenbild, Bildung als Zweck des Menschen, die Rolle des Staates sowie die allgemeine Menschenbildung. Im letzten Teil der Arbeit, dem Fazit, werden die Ergebnisse noch einmal kurz zusammengefasst und die Forschungsfrage, soweit dies möglich ist, beantwortet.
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