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Thomas Bernhard

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Claus Peymann

Spieldauer

3 Stunden und 20 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

26.09.2018

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

47

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864845000

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Claus Peymann

Spieldauer

3 Stunden und 20 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

26.09.2018

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

47

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864845000

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Bernhard'scher Furor - auch sehr komisch!

Martin Bär aus St. Johann am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 768066

Bewertet: eBook (ePUB)

Aus dem Nachlass ist ein neues Buch von Thomas Bernhard erschienen: „Meine Preise“ ist eine Sammlung von neun Prosastücken über die Verleihungen von verschiedenen Literaturpreisen, meist für „Frost“. Darin wütet Bernhard mit bekanntem Furor: „Der Staat überschüttet seine arbeitenden Bürger mit Ehren und überschüttet sie in Wirklichkeit mit Perversitäten und Gemeinheiten, sagte ich.“ Er schildert die Preisverleihungen als skurrile Aufführungen, wie aus einem seiner Stücke entsprungen. Da wird Bernhard erst nicht erkannt, gibt sich auch nicht zu erkennen und amüsiert sich dann über die Hektik, die ausbricht, als der Preisträger dann gesucht wird. Eine Ministerin schläft während des Festakts ein (Grillparzerpreis), ein anderer stürmt bei der berühmt gewordenen Bernhard’schen Dankesrede zum österreichischen Staatspreis („es ist nichts zu loben, nichts zu verdammen, nichts anzuklagen, aber es ist vieles lächerlich; es ist alles lächerlich, wenn man an den Tod denkt.“) wutentbrannt aus dem Saal. Bei aller Abscheu nimmt er aber doch die Preise entgegen, weil er das damit verbundene Geld gut gebrauchen kann. Er konnte damit einen Teil seines Hauses in Natal anzahlen, die Szene, in der er mit dem Immobilienhändler und seiner Tante das desolate Haus besichtigt, ist wirklich komisch! Für alle Bernhard-Fans ein unbedingtes Muss, und für alle anderen ein komisch-kurios-furioser Lesegenuss.

Bernhard'scher Furor - auch sehr komisch!

Martin Bär aus St. Johann am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 768066
Bewertet: eBook (ePUB)

Aus dem Nachlass ist ein neues Buch von Thomas Bernhard erschienen: „Meine Preise“ ist eine Sammlung von neun Prosastücken über die Verleihungen von verschiedenen Literaturpreisen, meist für „Frost“. Darin wütet Bernhard mit bekanntem Furor: „Der Staat überschüttet seine arbeitenden Bürger mit Ehren und überschüttet sie in Wirklichkeit mit Perversitäten und Gemeinheiten, sagte ich.“ Er schildert die Preisverleihungen als skurrile Aufführungen, wie aus einem seiner Stücke entsprungen. Da wird Bernhard erst nicht erkannt, gibt sich auch nicht zu erkennen und amüsiert sich dann über die Hektik, die ausbricht, als der Preisträger dann gesucht wird. Eine Ministerin schläft während des Festakts ein (Grillparzerpreis), ein anderer stürmt bei der berühmt gewordenen Bernhard’schen Dankesrede zum österreichischen Staatspreis („es ist nichts zu loben, nichts zu verdammen, nichts anzuklagen, aber es ist vieles lächerlich; es ist alles lächerlich, wenn man an den Tod denkt.“) wutentbrannt aus dem Saal. Bei aller Abscheu nimmt er aber doch die Preise entgegen, weil er das damit verbundene Geld gut gebrauchen kann. Er konnte damit einen Teil seines Hauses in Natal anzahlen, die Szene, in der er mit dem Immobilienhändler und seiner Tante das desolate Haus besichtigt, ist wirklich komisch! Für alle Bernhard-Fans ein unbedingtes Muss, und für alle anderen ein komisch-kurios-furioser Lesegenuss.

Bernhard'scher Furor - auch sehr komisch!

Martin Bär aus St. Johann am 14.02.2012

Bewertungsnummer: 767093

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Aus dem Nachlass ist ein neues Buch von Thomas Bernhard erschienen: „Meine Preise“ ist eine Sammlung von neun Prosastücken über die Verleihungen von verschiedenen Literaturpreisen, meist für „Frost“. Darin wütet Bernhard mit bekanntem Furor: „Der Staat überschüttet seine arbeitenden Bürger mit Ehren und überschüttet sie in Wirklichkeit mit Perversitäten und Gemeinheiten, sagte ich.“ Er schildert die Preisverleihungen als skurrile Aufführungen, wie aus einem seiner Stücke entsprungen. Da wird Bernhard erst nicht erkannt, gibt sich auch nicht zu erkennen und amüsiert sich dann über die Hektik, die ausbricht, als der Preisträger dann gesucht wird. Eine Ministerin schläft während des Festakts ein (Grillparzerpreis), ein anderer stürmt bei der berühmt gewordenen Bernhard’schen Dankesrede zum österreichischen Staatspreis („es ist nichts zu loben, nichts zu verdammen, nichts anzuklagen, aber es ist vieles lächerlich; es ist alles lächerlich, wenn man an den Tod denkt.“) wutentbrannt aus dem Saal. Bei aller Abscheu nimmt er aber doch die Preise entgegen, weil er das damit verbundene Geld gut gebrauchen kann. Er konnte damit einen Teil seines Hauses in Natal anzahlen, die Szene, in der er mit dem Immobilienhändler und seiner Tante das desolate Haus besichtigt, ist wirklich komisch! Für alle Bernhard-Fans ein unbedingtes Muss, und für alle anderen ein komisch-kurios-furioser Lesegenuss.

Bernhard'scher Furor - auch sehr komisch!

Martin Bär aus St. Johann am 14.02.2012
Bewertungsnummer: 767093
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Aus dem Nachlass ist ein neues Buch von Thomas Bernhard erschienen: „Meine Preise“ ist eine Sammlung von neun Prosastücken über die Verleihungen von verschiedenen Literaturpreisen, meist für „Frost“. Darin wütet Bernhard mit bekanntem Furor: „Der Staat überschüttet seine arbeitenden Bürger mit Ehren und überschüttet sie in Wirklichkeit mit Perversitäten und Gemeinheiten, sagte ich.“ Er schildert die Preisverleihungen als skurrile Aufführungen, wie aus einem seiner Stücke entsprungen. Da wird Bernhard erst nicht erkannt, gibt sich auch nicht zu erkennen und amüsiert sich dann über die Hektik, die ausbricht, als der Preisträger dann gesucht wird. Eine Ministerin schläft während des Festakts ein (Grillparzerpreis), ein anderer stürmt bei der berühmt gewordenen Bernhard’schen Dankesrede zum österreichischen Staatspreis („es ist nichts zu loben, nichts zu verdammen, nichts anzuklagen, aber es ist vieles lächerlich; es ist alles lächerlich, wenn man an den Tod denkt.“) wutentbrannt aus dem Saal. Bei aller Abscheu nimmt er aber doch die Preise entgegen, weil er das damit verbundene Geld gut gebrauchen kann. Er konnte damit einen Teil seines Hauses in Natal anzahlen, die Szene, in der er mit dem Immobilienhändler und seiner Tante das desolate Haus besichtigt, ist wirklich komisch! Für alle Bernhard-Fans ein unbedingtes Muss, und für alle anderen ein komisch-kurios-furioser Lesegenuss.

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