Früher hat Maya von einem Leben als Abenteuerin geträumt, doch nun, mit Mitte zwanzig, steckt sie in einer Sinnkrise. Da steht plötzlich Pia vor ihrer Tür – mit beängstigenden Nachrichten von Noemi, einer gemeinsamen Freundin aus Kindheitstagen. Die Suche nach Noemi führt die beiden jungen Frauen auf verschlungenen Wegen bis nach Rom und zu überraschenden Erkenntnissen … LINA KAISER (frauverliebt) erzählt vom Abenteuer, den eigenen Platz in der Welt zu finden. Ihre ›Heldinnenreise‹ sorgt für Spannung und Herzklopfen.
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Schöne Abenteuergeschichte über die Liebe und das Leben
Michaela am 23.07.2019
Bewertungsnummer: 1230998
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Mir hat die gedankliche Reise mit Maya und Pia gut gefallen.
Ich bin sehr schnell in die Geschichte hereingekommen und die Protagonistin Maya war mir von Anfang an symphatisch. Auch zu Pia konnte ich sehr schnell eine gute Bindung aufbauen. Was mir am Anfang besonders gut gefallen hat, war, dass man Maya und auch ihre ehemalige Freundin Pia kennenlernt. Was ich ziemlich faszinierend fand, war die Tatsache, dass man merkte wie unterschiedlich die beiden waren und sich doch gemeinsam in dieses Abenteuer stürzten.
Der Schreibstil hat mir im Laufe der Geschichte immer besser gefallen. Er war leicht und flüssig zu lesen und die Kapitel waren auch nicht zu lang.
Während der Geschichte steigte meiner Meinung nach auch extrem die Spannung, so dass man immer weiterlesen möchte, weil immer etwas Neues und spannendes passierte.
Das Buch klingt im ersten Moment wie eine Abenteuergeschichte von zwei Freundinnen, allerdings steckt in dieser Geschichte auch ein sehr ernstes Thema.
Die Handlung der ganzen Geschichte ist eine schöne Idee. Die Reise, die die beiden Freundinnen wegen ihrer alten gemeinsamen Freundin Noemi antreten, fand ich wirklich spannend und es war mal etwas völlig anderes, aber irgendwie besonders.
Während dem ganzen Abenteuer besuchen die beiden verschiedene Orte, die sehr gut beschrieben sind und man sich diese bildlich direkt vorstellen konnte.
Zum Ende hin konnte man aus Pias Sicht erfahren, wie sie über die ganze Sache denkt, fühlt und was genau in ihr vorging. Das fand ich ganz interessant, da man nach diesem kurzen Einblick sich ein besseres Bild von Pia machen konnte.
Die Geschichte klingt zwar meist wie ein Abenteuer, aber es steckt auch die meiste Zeit etwas ernstes dahinter. Denn immerhin haben sich die beiden Freundinnen nur in dieses Abenteuer gestürzt, wegen des Abschiedsbriefes von Noemi, der so klang, als wolle sie sich das Leben nehmen. Ich finde es wichtig, dass auch in leichten Abenteuergeschichten über solche Themen geschrieben wird, daher finde ich diese Geschichte sehr gelungen. Da es nicht nur über dieses ernste Thema handelt, sondern auch um Freundschaft, Liebe und vieles mehr, wird einem aber trotzdem die Augen geöffnet und es regt zum Nachdenken an.
Ich empfehle das Buch gerne für jung und alt weiter. Es ist eine tolle bunte Geschichte über Freundschaft, das Leben und die Liebe. Auf jedenfall lesenswert! :)
Maya steht vor den Scherben…
anette1809 - katzemitbuch.de aus Sulzheim am 17.07.2019
Bewertungsnummer: 2719789
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Maya steht vor den Scherben ihrer Beziehung, als plötzlich Pia vor ihrer Wohnungstür auftaucht mit einem Brief von Noemi, ihrer gemeinsamen Freundin aus Kindheitstagen. Der Brief beinhaltet beunruhigende Neuigkeiten, es scheint, als hätte Noemi mit dem Gedanken gespielt ihrem Leben ein Ende zu setzen. Pia erinnert Maya daran, dass sie sich vor vielen Jahren nach dem Unfalltod von Noemis Eltern dazu verpflichtet haben immer das Beste aus ihrem Leben zu machen und es nicht zu vergeuden. Ob Pia, die ohne Hinblick auf die Zukunft im Hier und Jetzt lebt, die pflichtbewusste Maya dazu überreden kann auf die Suche nach Noemi zu gehen? Lina Kaiser benutzt eine interessante Symbolik, die sich in der Geschichte um die drei unterschiedlichen Freundinnen widerspiegelt. Zum einen sind dies die Kapitelüberschriften, die die Namen von Tarotkarten tragen. In der Geschichte finden sich diese Karten wieder in den Interessen Noemis, die sich neben Religion mit Esoterik, Engeln und eben dem Legen von Tarotkarten beschäftigt. Als die Sprache auf dieses Hobby kam, hatte ich schon die Befürchtung, die Geschichte würde in die esoterische Ecke abdriften, was absolut nicht mein Ding ist, aber diese Sorge war zum Glück unbegründet. Des Weiteren hat Lina Kaiser die Reise der drei ungleichen Freundinnen als “Heldenreise” angelegt, deren Definition Maya Pia mit auf den Weg gibt, als sie noch am Anfang ihrer eigenen Heldenreise stehen. “Das ist mehr oder weniger die Grundstruktur all unserer Geschichten. Angefangen bei den ältesten Mythen und Märchen bis hin zu Kino-Blockbustern”, erklärte Maya. “Harry Potter funktioniert so, Der Herr der Ringe auch – oder Star Wars! Der Held ist in seiner eigenen Welt unterwegs, bis ihn etwas zwingt, auf eine Reise zu gehen. Die Erfahrungen, die er dabei macht, lassen ihn sich und seine Welt verändern.” (S.84) Die Suche nach Noemi erweist sich als schwierig und nahezu aussichtslos. Immer wieder geraten Maya und Pia auf ihrer Reise in Sackgassen, manchmal verfehlen sie Noemi nur um Haaresbreite. Doch auch ohne Noemi zu finden und damit das eigentliche Ziel ihrer Reise zu erreichen, wird die Odyssee von Köln über Berlin nach Rom für beide zum Erfolg, denn vielleicht zum ersten Mal in ihrer beider Leben reflektieren sie die letzten Jahre und denken darüber nach, ob nicht in der Lebensart der jeweils anderen ein Funken Wahrheit steckt, der in der eigenen Persönlichkeit fehlt, um ein wirklich erfülltes Leben zu führen. Lina Kaiser hat einen harmonischen und bildhaften Schreibstil und schafft es allein durch außergewöhnliche Szenarien und Interaktionen die Unterschiede zwischen der gewissenhaften Maya und der impulsiven Pia herauszukehren, ohne ihre Leser immer wieder mit Worten darauf zu stoßen. Die spannungsgeladene Atmosphäre zu Beginn, als sich der Leser noch im Unklaren darüber ist, ob überhaupt eine Chance besteht, dass Maya und Pia Noemi finden, tut ihr Übriges dazu, dass man soghaft durch die Seiten des Romans gleitet. Wechselnde Lokationen und unterschiedliche Erzählperspektiven, dank derer man sich in die drei Protagonistinnen hineinfühlen kann, lassen diese Geschichte wie einen Flügelschlag vergehen. Es ist kaum mehr als eine Momentaufnahme im Leben dreier Frauen, die trotz unterschiedlicher Charaktere Freundinnen sind, der man als Leser beiwohnt. Dennoch hatte ich am Ende das Gefühl, dass ich zumindest zwei von dreien sehr gut kennenlernen durfte. Lina Kaiser hat mit “Indy” eine fesselnde und sogartige Odyssee über eine Reise geschrieben, die nicht nur von Deutschland nach Italien führt, sondern auch in die Gedankenwelt von drei recht verschiedenen Menschen, die eine Bilanz ziehen, wo sie mit Ende Zwanzig im Leben stehen und wohin sie ihr weiterer Weg führen soll. Ich fand das Buch sehr berührend, weil es dazu anregt sich Gedanken darüber zu machen, ob man seinen Platz im Leben gefunden hat und welche Ziele man noch erreichen möchte, um sagen zu können, dass man das Beste aus seinem Leben gema
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