Produktbild: Das Haus meiner Eltern hat viele Räume

Das Haus meiner Eltern hat viele Räume Vom Loslassen, Ausräumen und Bewahren

38

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

17435

Erscheinungsdatum

11.03.2019

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

1601 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641240165

Beschreibung

Rezension

»Tolles Buch, sehr empfehlenswert – ist ein großer Bestseller und ich verstehe jetzt, warum.«

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

17435

Erscheinungsdatum

11.03.2019

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

1601 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641240165

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OK Boomer! Vom Abschiednehmen von der Vergangenheit

Bewertung am 20.11.2019

Bewertungsnummer: 328750

Bewertet: eBook (ePUB)

(Am besten auf meinen Namen klicken, dann erscheint der Artikel mit Absätzen und ist leichter lesbar.) Internet-Meme 2019: "OK Boomer" ist ein abwertender Ausdruck, um die als engstirnig, veraltet, negativ urteilend oder herablassend wahrgenommenen Einstellungen älterer Menschen, sogenannter Baby-Boomer, abzulehnen oder zu verspotten. So heißt es auf Wikipedia: "Besondere Aufmerksamkeit erlangte 'OK Boomer' am 29. Oktober 2019 durch einen Artikel in der New York Times, in dem der Autor schrieb, der Spruch markiere das „Ende der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Generationen.' " Die Babyboomer werden angefeindet, obwohl sie selbst Solidarität nötig hätten, wie am 6. November 2019 im Guardian verlautet wurde. Die Babyboomer sind alt geworden. Viele müssen sich um die noch ältere Generation kümmern. Ihre Eltern werden allmählich gebrechlich. Sie schaffen es oft nicht mehr, im Elternhaus wohnen bleiben zu können. Was passiert, wenn es aufgelöst werden muss? Ursula Ott beschreibt sehr empathisch die einzelnen, oft schweren Schritte des Abschieds und Loslassen-Müssens. Dabei kocht so einiges hoch; auch die Tatsache, dass wir als Kriegsenkel das Trauma unserer Eltern und Großeltern weiter in uns tragen: "Ja, wir sind ruhe- und rastlos, Folge der Fluchterfahrung unserer Eltern. Aber dafür sind wir flexibel, können immer wieder von vorne anfangen." Trotz all der potenziellen Traurigkeit ist das Buch mit maximaler, dennoch dem Thema angemessener Leichtigkeit erzählt. Aber obwohl die Autorin sich hier und da über "Biederkeit" amüsiert, kommt sie manchmal selbst ein wenig zu bieder herüber (à la "habe zusammen mit meiner Freundin als Einzige ein Einser-Abitur hingelegt" - ah, ja). So ein "Schlummerle" mit einer Frisur wie Hannelore Kohl (und auch deren Lächeln, wenn ich mir's genau überlege) hatte ich zugegebenermaßen auch: OK Boomer! "Ausräumen ist Schwerstarbeit für die Seele." Deshalb: "Immer wieder aufräumen: Spielsachen, Kleider, Erinnerungen." "Keine Frage: Aufräumen braucht Mut." Die Autorin gibt viele hilfreiche praktische Tipps, wo man mit all dem Wirtschaftswunder-Wohlstandsmüll überhaupt noch hinkann. Ganz wichtig auch der Aufruf, nicht mehr so viel Besitz anzuhäufen. (OK Boomer, ich tue mein Bestes: Ich habe einen Tolino und lese damit so viel wie nie zuvor! Die für mich schönsten und wichtigsten Bücher kaufe ich trotzdem noch.) Im Anhang gibt es ein nettes "ABC der Dinge" und eine interessante kurze Literaturliste mit einigen guten Hinweisen und Empfehlungen zum weiterführenden Lesen.

OK Boomer! Vom Abschiednehmen von der Vergangenheit

Bewertung am 20.11.2019
Bewertungsnummer: 328750
Bewertet: eBook (ePUB)

(Am besten auf meinen Namen klicken, dann erscheint der Artikel mit Absätzen und ist leichter lesbar.) Internet-Meme 2019: "OK Boomer" ist ein abwertender Ausdruck, um die als engstirnig, veraltet, negativ urteilend oder herablassend wahrgenommenen Einstellungen älterer Menschen, sogenannter Baby-Boomer, abzulehnen oder zu verspotten. So heißt es auf Wikipedia: "Besondere Aufmerksamkeit erlangte 'OK Boomer' am 29. Oktober 2019 durch einen Artikel in der New York Times, in dem der Autor schrieb, der Spruch markiere das „Ende der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Generationen.' " Die Babyboomer werden angefeindet, obwohl sie selbst Solidarität nötig hätten, wie am 6. November 2019 im Guardian verlautet wurde. Die Babyboomer sind alt geworden. Viele müssen sich um die noch ältere Generation kümmern. Ihre Eltern werden allmählich gebrechlich. Sie schaffen es oft nicht mehr, im Elternhaus wohnen bleiben zu können. Was passiert, wenn es aufgelöst werden muss? Ursula Ott beschreibt sehr empathisch die einzelnen, oft schweren Schritte des Abschieds und Loslassen-Müssens. Dabei kocht so einiges hoch; auch die Tatsache, dass wir als Kriegsenkel das Trauma unserer Eltern und Großeltern weiter in uns tragen: "Ja, wir sind ruhe- und rastlos, Folge der Fluchterfahrung unserer Eltern. Aber dafür sind wir flexibel, können immer wieder von vorne anfangen." Trotz all der potenziellen Traurigkeit ist das Buch mit maximaler, dennoch dem Thema angemessener Leichtigkeit erzählt. Aber obwohl die Autorin sich hier und da über "Biederkeit" amüsiert, kommt sie manchmal selbst ein wenig zu bieder herüber (à la "habe zusammen mit meiner Freundin als Einzige ein Einser-Abitur hingelegt" - ah, ja). So ein "Schlummerle" mit einer Frisur wie Hannelore Kohl (und auch deren Lächeln, wenn ich mir's genau überlege) hatte ich zugegebenermaßen auch: OK Boomer! "Ausräumen ist Schwerstarbeit für die Seele." Deshalb: "Immer wieder aufräumen: Spielsachen, Kleider, Erinnerungen." "Keine Frage: Aufräumen braucht Mut." Die Autorin gibt viele hilfreiche praktische Tipps, wo man mit all dem Wirtschaftswunder-Wohlstandsmüll überhaupt noch hinkann. Ganz wichtig auch der Aufruf, nicht mehr so viel Besitz anzuhäufen. (OK Boomer, ich tue mein Bestes: Ich habe einen Tolino und lese damit so viel wie nie zuvor! Die für mich schönsten und wichtigsten Bücher kaufe ich trotzdem noch.) Im Anhang gibt es ein nettes "ABC der Dinge" und eine interessante kurze Literaturliste mit einigen guten Hinweisen und Empfehlungen zum weiterführenden Lesen.

Dient der emotionalen Aufarbeitung einer ganzen Generation

Bewertung aus Bad Liebenwerda am 30.03.2019

Bewertungsnummer: 1198415

Bewertet: eBook (ePUB)

Nun zu meiner Rezension von „Das Haus meiner Eltern hat viele Räume“ der Autorin Ursula Ott. Bei dem Sachbuch mit der ISBN 978-3-442-75824-1, handelt es sich um mehr einen Erfahrungsbericht. Als um einen Ratgeber. Dies find ich ein wenig schade. Die Autorin beschriebt den eigene Weg den ihre Familie gegangen vom Entschluss das Elternhaus aufzugeben, zum Probewohnen in einer altersgerechten Wohnung der Mutter und dem abschließenden Termin beim Notar. Welche Gefühle gibt es? Was macht man mit all den Dingen? Was macht ein Haus kalt und was warm? Welche Thematiken werden dabei aufgedeckt. Da die Autorin Jahrgang 1963 ist geht es hauptsächlich um Geheimnisse aus dem dritten Reich, das Erbe der Kriegsenkel und die Generation der Babybommer. Im Buch gibt es zu dieser Thematik noch eine eigene Literatarliste die ich sehr praktisch und wertvoll finde. Mit dem Thema werde ich mich weiter beschäftigen. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass noch ein wenig auf die Stasi eingegangen wird. Das Buch spricht vorrangig Menschen aus Westdeutschland an aus der Babyboomer Generation. Als ostdeutsches Kind nach der Wende fand ich recht wenige Berührungspunkte mit mir selbst. Zudem hätte ich mir auch einen kleinen Exkurs für Wohnungen gewünscht. Bei einer großen Wohnung kann sich genauso viel Besitz angesammelt haben wie in einem kleinen Haus. Bei Eigentumswohnungen lässt sich auch nicht einfach der Mietvertrag kündigen… Positiv ist das ABC der Dinge, also wie kann ich was entsorgen/wieder an den Mann bringen. Es hilft tatsächlich beim Auflösen des Haushaltes. Kurzum eine tolle Buchidee, mit einem modernen Thema und dient der emotionalen Aufarbeitung einer ganzen Generation. Dafür gibt es 4 von 5 Sternen.

Dient der emotionalen Aufarbeitung einer ganzen Generation

Bewertung aus Bad Liebenwerda am 30.03.2019
Bewertungsnummer: 1198415
Bewertet: eBook (ePUB)

Nun zu meiner Rezension von „Das Haus meiner Eltern hat viele Räume“ der Autorin Ursula Ott. Bei dem Sachbuch mit der ISBN 978-3-442-75824-1, handelt es sich um mehr einen Erfahrungsbericht. Als um einen Ratgeber. Dies find ich ein wenig schade. Die Autorin beschriebt den eigene Weg den ihre Familie gegangen vom Entschluss das Elternhaus aufzugeben, zum Probewohnen in einer altersgerechten Wohnung der Mutter und dem abschließenden Termin beim Notar. Welche Gefühle gibt es? Was macht man mit all den Dingen? Was macht ein Haus kalt und was warm? Welche Thematiken werden dabei aufgedeckt. Da die Autorin Jahrgang 1963 ist geht es hauptsächlich um Geheimnisse aus dem dritten Reich, das Erbe der Kriegsenkel und die Generation der Babybommer. Im Buch gibt es zu dieser Thematik noch eine eigene Literatarliste die ich sehr praktisch und wertvoll finde. Mit dem Thema werde ich mich weiter beschäftigen. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass noch ein wenig auf die Stasi eingegangen wird. Das Buch spricht vorrangig Menschen aus Westdeutschland an aus der Babyboomer Generation. Als ostdeutsches Kind nach der Wende fand ich recht wenige Berührungspunkte mit mir selbst. Zudem hätte ich mir auch einen kleinen Exkurs für Wohnungen gewünscht. Bei einer großen Wohnung kann sich genauso viel Besitz angesammelt haben wie in einem kleinen Haus. Bei Eigentumswohnungen lässt sich auch nicht einfach der Mietvertrag kündigen… Positiv ist das ABC der Dinge, also wie kann ich was entsorgen/wieder an den Mann bringen. Es hilft tatsächlich beim Auflösen des Haushaltes. Kurzum eine tolle Buchidee, mit einem modernen Thema und dient der emotionalen Aufarbeitung einer ganzen Generation. Dafür gibt es 4 von 5 Sternen.

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Das Haus meiner Eltern hat viele Räume

von Ursula Ott

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