Produktbild: Wohin wir gehen

Wohin wir gehen

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

59276

Erscheinungsdatum

14.02.2019

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

3114 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462319682

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

59276

Erscheinungsdatum

14.02.2019

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

3114 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462319682

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  • Bewertung

    5/5

    08.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heimweh und Fernweh und die Suche nach den Wurzeln

    Mit wenig wörtlicher Rede, ganz unaufgeregt und doch sehr eindringlich wird die Geschichte dreier Generationen erzählt. Dreh- und Angelpunkt ist Almut, deren Geschichte als Tochter und Mutter den größten Raum einnimmt. Ein Leben, das genau wie bei ihrer Mutter und später ihrer Tochter von Heimweh und Fernweh geprägt ist, vom Weggehen und Ankommen und der Suche nach seinen Wurzeln, die nicht nur in Orten liegen, sondern besonders in Menschen, mit denen man den Lebensweg geteilt hat.

  • Bories vom Berg

    aus München

    1/5

    25.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die hehre Absicht allein Acht…

    Die hehre Absicht allein Acht Jahre nach ihrem Debütroman ist nun der zweite Roman von Peggy Mädler erschienen, «Wohin wir gehen» hat auf Anhieb Beachtung gefunden und belegt im Mai 2019 Platz zwei der SWR-Bestenliste. Beiden Romanen gemeinsam sind der kritische Blick auf die deutsche Geschichte des Zwanzigsten Jahrhunderts, die als Hintergrund fungiert für menschliche Schicksale im Spannungsfeld historischer Umbrüche, wobei die fein herausgearbeiteten Zwischentöne der Handlung erst ihre eigentliche Bedeutung verleihen. In elf mit den verschiedenen Handlungsorten betitelten Kapiteln wird die wechselvolle Geschichte von vier Frauen zweier Generationen auf der Suche nach dem Lebensglück erzählt. Als Motto ist dem Roman ein Gedicht von Hilde Domin vorangestellt, welches die widerstrebenden Sehnsüchte nach Bestand und Veränderung im menschlichen Leben höchst poetisch umschreibt: «Man muss weggehen können / und doch sein wie ein Baum: / als bliebe die Wurzel im Boden, / als zöge die Landschaft und wir ständen fest». Es beginnt in Böhmen während des Zweiten Weltkriegs, als Almuts Vater plötzlich stirbt und ihre Mutter sich daraufhin das Leben nimmt. Rosas Mutter nimmt das Waisenkind bei sich auf und zieht es wie ihre eigene Tochter liebevoll auf, Rosa und Almut sind Busenfreundinnen. Die Vertreibung aus der Tschechoslowakei nach Ende des Krieges verschlägt die Drei nach Brandenburg, dort beteiligt sich Rosas Mutter, eine überzeugte Kommunistin, voller Begeisterung am Aufbau des neuen Arbeiter- und Bauernstaates. Die beiden Freundinnen werden Lehrerinnen und ziehen auf Drängen Rosas voller Erwartungen nach Berlin, wieder eine Entwurzelung für sie beide. Die unstete Rosa ist es dann auch, die als Dreißigjährige kurz vor dem Bau des antifaschistischen Schutzwalls, wie die Mauer im Staatsjargon der DDR genannt wurde, im Osten in die S-Bahn steigt und im Westen aussteigt, sie hat nichts bei sich als ihre Handtasche. Almut verliert als Mitwisserin, die eine geplante Republikflucht nicht angezeigt hat, ihre Stelle als Lehrerin und auch ihre Wohnung, sie landet als Arbeiterin in einer Margarinefabrik und lebt viele Jahre lang in prekären Verhältnissen. Der Kontakt zu Rosa ist abgerissen, sie heiratet spät und bekommt ein Mädchen. Ihre Tochter Elli hat vier Jahrzehnte später eine innige Freundschaft mit Kristine, Rosas Tochter, die sich rührend um Ellis greise Mutter Almut kümmert, weil Elli endlich die heißbegehrte Stelle als Dramaturgin am Basler Theater bekommen hat. Das ineinander verwobene zeitliche Geflecht dieser wechselvollen Geschichte ist zuweilen schwer zu durchschauen, gleichwohl gelingt es Peggy Mädler, die verschiedenen Zeitebenen miteinander zu verbinden, Zusammenhänge zu verdeutlichen, menschliche Bindungen auf die Probe und scheinbar tiefe örtliche Verwurzelungen in Frage zu stellen. Es geht um biografische Neuanfänge, um Veränderungen, aber auch um Geborgensein in gewohnter Umgebung, um Konstanten im Leben, egal welche politischen und historischen Umbrüche sie begleiten und aus den Angeln zu heben drohen. Das große Thema dabei ist die Freundschaft, die selbst schwerste Belastungen überwinden kann und zu den wenigen Konstanten im Leben zählt, nicht an Zeit und Ort gebunden. Und sie hilft denn auch über viele Fährnisse des Lebens hinweg. Die sprachlichen Mittel, mit denen uns hier erzählt wird, «Wohin wir gehen», sind äußerst spartanisch und tragen rein gar nichts zum Lesegenuss bei. Politische Umbrüche dieser bewegten Zeit finden im sprachlichen Stil keine Entsprechung, sie werden emotionslos und nüchtern wie in einem Sachbuch abgehandelt. Auch die Figuren bleiben merkwürdig blass, Lebensfreude, Lust gar kommt bei ihnen nicht vor, sie sind ziemlich konturlos und prägen sich dem Leser nicht ein als markante Typen, wozu wohl auch die seltenen und wenig lebendigen Dialoge beitragen. Die hehre Absicht allein reicht wirklich nicht, einen Roman zu einer bereichernden und erfreulichen Lektüre zu machen.

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