Produktbild: Ein Tor zu eurer Welt

Ein Tor zu eurer Welt Wie ich als Autist meine Gefühle lieben lernte - Mit einem Vorwort von Tony Attwood

13

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

27.03.2019

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

4027 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426454237

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

27.03.2019

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

4027 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426454237

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Dr_ M

    aus Sachsen

    5/5

    05.06.2019

    eBook (ePUB 3)

    Asperger-Autismus im leichten Spektrum – sehr oft unerkannt und falsch gedeutet

    Aaron Wahl wurde nach langen Jahren des Leidens Asperger-Autismus im leichteren Spektrum diagnostiziert. Er litt weniger unter seinem Autismus als viel mehr unter der Reaktion seiner Mitmenschen und dem völligen Unverständnis in seiner Familie. Autistisches Verhalten ist nicht krankhaft oder falsch, sondern einfach nur anders als bei Menschen im "neurotypischen Bereich", wie es so schön in der Fachsprache heißt. Den Unterschied formuliert Aarons Therapeutin in diesem Buch so: "Neurotypische Menschen manipulieren, sie sind schnell beleidigt, wenn jemand die Wahrheit sagt, sie können oft nicht mit Kritik umgehen oder verstellen sich aus dem Anspruch dazuzugehören. … Bei Personen im neurotypischen Bereich ist die oberste Priorität Gemeinsamkeit. Da werden gewisse Dinge zum Beispiel gedacht, aber nicht gesagt, wenn dadurch Gemeinsamkeit gefährdet werden könnte. Bei Menschen im Autismusspektrum ist die oberste Priorität hingegen Ehrlichkeit. Im Prinzip eine wunderbare Tugend, die zu einem Gefühl von Offenheit führen kann. Andererseits führt schonungslose Ehrlichkeit bei neurotypischen Menschen oft zur Infragestellung des Gemeinsamkeitsgefühls, wodurch Probleme entstehen." Neurotypische Menschen bilden die Mehrheit in einer Gesellschaft. Man schätzt den Anteil von Asperger-Autisten auf unter ein Prozent. Darunter sind dann wohl auch die schweren Fälle. Allerdings gibt es wohl auch eine recht große Zahl von unentdeckten Autisten im leichteren Spektrum, die gelernt haben, mit ihrer Andersartigkeit gut umzugehen und sie mehr oder weniger zu verstecken. Sie gelten vielleicht als Sonderlinge oder Einzelgänger und wissen oft gar nichts von ihrer tatsächlichen Besonderheit. Im Unterschied zu den auffälligen Autisten (zu denen wohl Aaron gehört) besitzen solche Menschen eine recht hohe Impulskontrolle. Für solche Menschen kann dieses Buch eine Offenbarung sein, weil es ihnen erklärt, was eigentlich mit ihnen los ist. Im Gegensatz zu neurotypischen Menschen fehlt Asperger-Autisten die Fähigkeit Umgebungsreize zu filtern. Das führt zu einer schnellen Überlastung ihres Nervensystems. In den schweren Fällen des Asperger-Spektrums führt das zu Wutausbrüchen oder anderen Aggressionen. Oft fangen solche Menschen dann Schaukelbewegungen an – eine Methode der Selbstberuhigung. Bei den leichteren Fällen des Asperger-Spektrums mit hoher Impulskontrolle kommt es dagegen nur zu einem Unwohlsein. Solche Menschen ziehen sich einfach zurück, weil es ihnen so besser geht. Dass solche Menschen keine Gefühle empfinden können, ist ein Mythos. Das genaue Gegenteil ist wahr. Davon berichtet übrigens auch dieses Buch. Gerade weil solche Menschen eine besonders hohe Empathie auszeichnet, kommen sie oft in Schwierigkeiten. Sie fühlen, was andere empfinden und versuchen ihnen zu helfen, stoßen dabei aber auf Widerstand, weil die Menschen, denen sie helfen möchten, ihren Zustand nicht offenlegen wollen. Das wieder verwirrt und verunsichert einen Asperger-Autisten. Er beginnt an sich zu zweifeln. Passiert das oft genug, kommt eine Spirale des Abkapselns in Gang. Asperger-Autisten im leichten Spektrum sind unfähig, etwas zu tun, was ihnen unlogisch erscheint. Auch damit bekommen sie schnell Probleme. Eine Freundin von Aaron erklärt das im Buch sehr schön. Für Menschen wie Aaron erscheint das Verhalten der anderen Menschen unlogisch zu sein. Tatsächlich ist es das aus guten Gründen auch. Aaron konnte also das Verhalten seiner Mitmenschen weder verstehen, noch sich so verhalten wie sie. Darin besteht der ganze Konflikt. Was kann man nun aus diesem Buch lernen, und für wen ist es eigentlich gedacht? Leider verwirrt der Titel, weil der Text nicht liefert, was er verspricht. Eigentlich ist das Buch zunächst einmal eine Autobiografie von Aaron. Sie wirft ein schlechtes Licht auf die Psychotherapie und ihr komplettes Versagen in diesem Fall. Autismus ist keine Krankheit. Er wird allerdings von Psychotherapeuten oft nicht erkannt und mit psychischen Erkrankungen verwechselt. Eine dieser Koryphäen bezeichnete Aaron als hoffnungslosen Fall, den man eigentlich nur noch bis zum Lebensende irgendwo verwaltet wegstecken sollte. Am Ende seines psychotherapeutischen Leidenswegs, bei dem auch Aarons Familie eine unrühmliche Rolle spielte, kam er zum Erfinder der PEM-Methode. Bei ihr geht es allerdings in erster Linie um das Erzeugen von Gefühlen bei Schauspielern. Gewissermaßen sofort und durch den eigenen Körper. Insbesondere kann man mit dieser Methode eine schnelle Tiefenentspannung erreichen. Man findet im Netz allerlei Videomaterial, das jedoch in Wirklichkeit nichts preisgibt. Leider tut das auch das Buch nicht. Berichte von Autisten, die es angeblich in Hamburg probiert haben, sind eher ablehnend. Ich hätte zu gerne gewusst, was mit Aaron wirklich mit der PEM-Methode passiert ist und wie dies funktioniert. Wie Aaron also seine Gefühle lieben lernte, habe ich nicht wirklich verstanden. Und auch nicht, warum er damit eigentlich früher ein Problem hatte. Verstanden habe ich lediglich, dass er offenbar gelernt hat, entspannter und angstfreier zu sein. Das Buch kann für Menschen ein Augenöffner sein, die entweder in einer ähnlichen Situation wie Aaron sind oder gar nicht wissen, dass sie zu den Asperger-Autisten gehören. Eigentlich müsste man es von hinten nach vorne lesen, denn die wirklichen Offenbarungen stehen erst am Ende. Bis dahin folgt man erst einmal Aarons schwerem Weg. Das Leben ist oft genug eine Aneinanderreihung von Zufällen. Leider unterstützten die Zufälle in Aarons Leben sehr lange seine immer weitere Abkapselung. Jedenfalls bis zu einer ebenso zufälligen Wende, die ein motivierter Freiwilliger in seine betreute Wohneinheit brachte. Dieser junge Mann fuhr Aaron nach Münster in eine Klinik, wo man ihn zwar auch falsch einschätzte, aber liebevoll betreute. Dort beschloss er, seinem Leben eine Wende zu geben. Aarons Geschichte zu lesen, macht entweder wütend oder betroffen, weil sie zeigt, dass noch nicht einmal nahe Verwandte in der Lage sind, die richtigen Schlüsse zu ziehen. In Aarons Fall haben seine Eltern erheblich dazu beigetragen, dass er in die Mühle lustloser Psychotherapeuten gelangte, die sein Leben fast zerstört hätten. Vielleicht hilft dieses Buch, Asperger-Autismus im leichten Spektrum besser zu verstehen oder überhaupt erst einmal zu erkennen. Erst wenn neurotypische Menschen begreifen, dass man Autisten weder heilen, noch therapieren kann, sondern dass es sich einfach um Menschen handelt, die eine andere Wahrnehmung und eine andere Steuerung haben, kann es ein konfliktarmes Zusammenleben zwischen solchen Autisten und ihnen geben. Ich fand es schade, dass man in diesem Buch eigentlich nichts über die angeblich hilfreiche PEM-Methode lernt. Meine Bewertung bezieht sich deshalb nur auf den Erkenntnisgewinn, den dieses Buch für erkannte und unerkannte Asperger-Autisten im leichten Spektrum haben kann.

  • Kerstin Kartenwerkstatt Kreativ- und Buchblog

    aus Damme

    5/5

    01.04.2019

    eBook (ePUB 3)

    Aaron Wahls bewegende Autobiographie

    Meine Gefühle zu dem heutigen Buch kann ich nur schwer in Worte fassen. Das Buch hat mich sehr bewegt. Aarons Geschichte hat mich zu Tränen gerührt. Fassungslos habe ich seiner Erzählung gefolgt und mich mit ihm gefreut, als er PEM (Perde-kamp’sche Emotionsmethode) für sich entdecken konnte. Für mich ist diese Autobiographie bisher das emotionalste Buch für 2019. Es hat mich emotional tief bewegt und mir die Augen geöffnet. Ich gehe ein Stückweit mit anderen Augen durch die Welt. Das Buch ist in 6 große Abschnitte geteilt, die den Gefühlen und Emotionen gewidmet sind. Ich fand die Erklärenden Worte zu den einzelnen Gefühlen sehr lehrreich. So gehen Lust und Aggression in die gleiche Richtung. Beides sind vorwärts gerichtete Gefühle. Außerdem ist Aggression nicht gleichzusetzen mit Gewaltausübung. Die Erkenntnis fand ich für mich spannend. Auf die kurze Einleitung zum Gefühl folgen einzelne Episoden aus dem Leben von Aaron Wahl. Er nimmt uns mit auf eine Reise von seinen Kindertagen über die Jugend bis zum Erwachsenenalter. Die Reise fand ich spannend und erschreckend zu gleich. Wie können so viele Ärzte, Therapeuten und Mitmenschen nur die Symptome behandeln, aber nicht der Ursache auf den Grund gehen? Bei ein paar Punkten im Buch musste ich einfach nur schmunzeln. Denn ich erkannte ein paar eigene Wesenszüge in seiner Geschichte. Ich bin von Grund auf ein logisch denkender Mensch. Aus dem Grund habe ich vermutlich auch mal Mathematik und Chemie studiert. Noch heute fällt es mir schwer unlogische Arbeitsanweisungen auszuführen. Dies führt gerne mal zu Konflikten mit meiner Chefin. Daran musste ich denken, als Aaron Wahl von seinem Unverständnis für unlogische Dinge berichtete. Ich könnte noch weitere Dinge aufführen, wie das weglassen von Lösungswegen, weil man die ja im Kopf viel schneller rechnen kann oder die Anerkennung von Hierarchien. Doch ich möchte gar nicht zu viel ausplaudern. Für mich war das Buch ein absoluter Gewinn. Es hat mich zum Nachdenken angeregt und meine Augen geöffnet. Ich kann dieses Buch jedem nur ans Herz legen. Es ist ein Buch zum Mut machen an seinen eigenen Weg zu glauben und für sein eigenes Leben zu kämpfen.

  • Buecherseele79

    5/5

    15.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Authentisch und absolut lesenswert!

    Aaron Wahl kommt zu früh auf die Welt und hat ab da schon Probleme „normal“ ins Leben zu starten. Sein „Anders sein“ bleibt natürlich nicht unerkannt, seine Eltern wissen nicht weiter, seine ältere Schwester ist irgendwann genervt dass Aaron soviel Aufmerksamkeit und Fürsorge auf sich zieht. Bis zur „richtigen“ Diagnose ist es ein langer Weg der vor allem für Aaron sehr beschwerlich ist. Aaron Wahl erzählt hier, in seinem Buch, seine Erlebnisse als Autist mit der Diagnose „Asperger – Autismus“. Aaron Wahl erzählt gerne, manchmal sehr ausführlich, manchmal zu genau, aber trotzdem liebenswert und ohne Umschweife. Ich persönlich fand dieses Buch, die Ansichten, das Erlebte interessant, schockierend und ja, von Gesellschaft und Gesundheitssystem oft abwertend und intolerant. Was ich an Aaron in erster Linie bewundert habe – viele Menschen agieren in seinem Leben, jeder meint es noch Anfangs gut, nett und freundlich und dann kippt die Stimmung. Oft nimmt man Aaron nicht als volles Mitglied der Gesellschaft an weil er eben nicht so „tickt“ wie der Rest. Trotzdem und gerade deswegen gibt er aber nicht auf, wobei er manchmal ordentlich am Boden lag und ich persönlich alles hingeworfen hätte. Veränderungen, auch im familiären Umfeld, haben mich sehr oft sprachlos zurückgelassen, auf der einen Seite war klar dass man überfordert ist, auf der anderen Seite hätte man mehr auf Aaron eingehen müssen. Der Aufbau des Buches ist sehr gut umgesetzt und gibt einen guten Einblick in das System der Gesellschaft, der Gesundheit aber auch was „PEM“ ist. Wie dieses Projekt, diese Möglichkeit ihm gelehrt hat mit Gefühlen, gerade den eigenen, umgehen zu lernen, mehr aus sich herauszukommen, eigene wichtige Schritte zu gehen. Jedes neue Kapitel beginnt mit einem Gefühl, was es ihn ihm auslöst, für ihn bedeutet, wo aber auch die Probleme liegen bei Autisten im Allgemeinen, aber auch bei ihm. Alleine hier ist das Gemeinschaftsgefühl sehr groß denn neben Aaron mit dem Asperger Autismus setzt sich auch der Leser ,mit den Gefühlen und was sie in einem hervorrufen, auseinander. Was ist Asperger? Wie wirkt es sich auf die einzelne Person aus? Welche Möglichkeiten hat das System der Gesellschaft und der Gesundheit um hier Patienten einen guten Rahmen zu ermöglichen? Wie werden diese Menschen in unserer Mitte wahrgenommen? Und was ist genau Autismus? - hier kann Aaron natürlich „nur“ von seiner Erkrankung reden, aber ich bin mir sicher dass man dieses Erlebnis auf viele Autisten in unserer Gesellschaft ummünzen kann. Entweder werden sie gemieden, in eigene Werkstätten gesteckt und man möchte mit ihnen nicht sonderlich viel Kontakt haben oder man hält sie in Dingen wie Mathematik und Informatik für hochintelligent und setzt sie hier ein, ohne genau darauf zu achten was sie an Wissen, Gefühlen und eigene Meinung mitbringen. Aaron Wahl prangert vieles an, zeigt viele Missstände auf und erklärt die Situationen an seinem Fall. Ich liebe Aaron seine direkte Art, seine Möglichkeit immer ehrlich zu sein, weil das eben sein Denken ist und er viele Dinge in der Gesellschaft nicht versteht, nicht auszuführen weiß und man selbst als Leser da steht und einfach denkt – ja, der Kerl hat doch Recht! Man überdenkt viel eigenes an Gefühlen, Argumentationen, an Vorurteile und geht zusammen mit Aaron durch seine Welt und findet mit ihm den Zugang zu unserer Welt. Für viele mag Aaron Wahl autistisch sein, für mich ist Aaron Wahl in erster Linie authentisch. Ich empfehle dieses Buch an jeden weiter da es uns die Welt zeigt in der Autisten leben und es immer Möglichkeiten gibt aufeinander zuzugehen und gemeinsam etwas zu ändern.

  • Faltine

    5/5

    02.05.2019

    Buch (Taschenbuch)

    So wichtig

    Meine Meinung: Das Cover finde ich sehr schön, es sind angenehme Farben und irgendwie passt es auch gut zum Thema. Toll finde ich auch, dass die Klappen passend gestaltet wurden. Am Anfang gibt es ein Inhaltsverzeichnis, da es verschiedene Abschnitte gibt. Die Kapitel darin haben eine gute Länge. Der Einstieg fiel mir hier sehr leicht, auch wenn es eigentlich das erste Mal ist, dass ich mich näher mit dem Thema Autismus beschäftigt habe. Aaron Wahl hat eine sehr interessante und fesselnde Art zu erzählen und das spiegelt sich auch in seinem Schreibstil wider. Es ist auf der einen Seite ernst, auf der anderen gibt es aber auch ein bisschen Humor und diese Mischung hilft dabei, das Buch nicht ganz so trocken wirken zu lassen. Ich musste das Buch auch in einem Rutsch lesen, da alles sehr intensiv ist und ich habe durch Aaron noch mal ein ganz anderes Bild auf das Asperger-Syndrom bekommen. Er hat mich stark zum Nachdenken gebracht und mir mehr Verständnis eingebläut, aber ohne dabei auf den Tisch zu hauen. Ich bewundere ihn sehr für seine Stärke und das er den Mut hatte sich so in die Öffentlichkeit zu stellen – das kann auch nicht jeder. Ich finde, dass dies ein unglaublich wichtiges Buch ist, das man vielleicht sogar in Schulen lesen sollte, um auch schon die Jüngeren für dieses Thema zu sensibilisieren.

  • Bewertung

    5/5

    16.04.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wichtiges Buch

    (0) Menschen mit Asperger-Syndrom können Gefühle nicht deuten und vermitteln. Das macht sie zu Außenseitern und oft zu Gefangenen ihrer eigenen Wahrnehmungswelt. Aaron Wahl kennt diesen Zustand. Doch er kämpft gegen die Isolation an. Als er bei einem Emotionstraining erfährt, wie sich Angst, Freude und Trauer anfühlen, ist das für ihn ein lebensverändernder Durchbruch. Aaron schafft es, den Tod seiner geliebten Großeltern zu verarbeiten und eine Brücke zu seinen Mitmenschen zu schlagen. Er lernt die bunte Seite des Lebens kennen Je genauer man das Cover anschaut, desto besser passt es zum Titel und zum Inhalt. Es ist schlicht, nicht zu aufdringlich und gefällt mir deshalb unglaublich gut. Der Schreibstil hat mir von Anfang an zugesagt, denn er ist flüssig und einfach zu lesen, erfrischend humorvoll auch bei ernsten Themen, sodass man das Buch gerne liest. Gleichzeitig ist er aber auch emotional und sehr ehrlich. Ich konnte mich an einigen Stellen sehr genau in seine Situationen hineinversetzen und fühlen, was er gefühlt hat oder eben auch, was er NICHT gefühlt hat. Das Buch ist eigentlich durchgehend aus seiner Sicht geschrieben, jedoch gibt es einzelne Kapitel aus anderen Sichten, in denen die Personen erzählen, wie sie ihn wahrgenommen haben. Man sieht in diesem Buch, wie er durch die verschiedenen Situationen und Auslöser zu dem Punkt gekommen ist, an dem er hier steht. Es war wirklich interessant, seine Lebensgeschichte zu lesen und ich werde oder besser gesagt, kann es mir nicht anmaßen, diese zu bewerten. Insgesamt ein sehr wichtiges Buch, mit Situationen, in denen ich mich wiedererkennen konnte. Andere Szenen sind interessant und man möchte wissen, wie er damit umgegangen ist oder warum er etwas getan hat. Ich kann das Buch jedem empfehlen, denn es ist bespricht ein wichtiges Thema, das allen bekannt sein sollte und nicht totgeschwiegen werden darf. 4,5/5 Sterne

Kundinnen und Kunden meinen

5

9

4

3

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (13)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Ein Tor zu eurer Welt