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Produktbild: Alle, außer mir
Artikelbild von Alle, außer mir
Francesca Melandri

1. Alle, außer mir (Ungekürzte Lesung)

Alle, außer mir

Gesprochen von
8
23,95 € inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Gabriele Blum

Spieldauer

19 Stunden und 7 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

12.12.2018

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

335

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732417193

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Gabriele Blum

Spieldauer

19 Stunden und 7 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

12.12.2018

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

335

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732417193

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Bewertung

    aus Thalwil

    5/5

    30.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend - und geschichtlich eine notwendige Rückschau

    Verpackt in einen etwas überspannten, aber schönen Familienroman erfährt man viel über die koloniale Vergangenheit Italiens. Der Rückblick ist wirklich geworden - normalerweise taucht dieser Vergangenheitsaspekt in der Öffentlichkeit nie auf ...

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    eBook (ePUB)

    2010 sitzt in Rom der junge Äthiopier Shimeta vor der Türe von Ilaria und behauptet, der Enkel ihres Vaters zu sein. Jener Attilio Profeti hatte immer vorgegeben, nur als Partisan am Abessinienkrieg teilgenommen zu haben. In seinem Doppelleben gab es jedoch nicht nur verschiedene Frauen und Kinder, sondern im Faschismus unter Mussolini auch genügend von ihm verübte Gräueltaten. Hier wird die Verantwortung und Verdrängung der Kolonialherrschaft, Italiens Mussolini-Kult und die ungeschönte derzeitige Situation in Italien mit einem tiefsinnigen Familienportrait verknüpft. Ein eindrucksvolles Stück Literatur!

  • Bewertung

    5/5

    23.07.2021

    eBook (ePUB)

    Alle, außer mir ist eine gekonnt verwobene Familiengeschichte, die das ganze 20. Jahrhundert umfasst. 1935: Unter Mussolini strebt Italien nach einer Kolonie in Ostafrika. Melandri selbst hat sich in Äthiopien mit Zeitzeugen unterhalten. 2010:  Hier begleiten wir Shimeta Attiliaprofeti von Äthiopien über die Wüste bis ans Mittelmeer nach Lampedusa und dann nach Rom. Zu Beginn des Buches habe ich mich gefragt, weshalb dieser Titel? Doch je weiter ich las und mich mit der Flüchtlingsthematik auseinandersetzte, wurde mir klar, der Titel ist treffender und aktueller denn je. Melandri wurde für den Premio Strega nominiert. Hoffentlich findet das Buch viele Leser.

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    06.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Alle außer mir von Melandri

    Unbedingt lesen.Ein sehr spannendes Buch mit geschichtlichem Bezug (Kolonie Italiens) und eine Spanne über mehrere Generationen. Familiengeschichte verquickt mit Politik.

  • Simon Garfield

    5/5

    14.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Vergangenheit Italiens

    Hervorragendes Buch, das die koloniale Vergangenheit Italiens beleuchtet und die derzeitige Situation der Flüchtlinge thematisiert. Spannend , humorvoll, mit liebenswerten Charakteren!! _____________________________________________________________________________________________________________________________________ Die Lehrerin Ilaria, eine Mittvierzigerin, stammt aus einer wohlhabenden römischen Familie und lebt im sechsten Stock eines Wohnhauses ohne Lift in einer herunter gekommenen Siedlung auf dem Esquilin, einem der Hügel Roms inmitten von Nachbarn aus aller Herren Länder. Ihr geliebter Vater Attilio Profeti ist fünfundneunzig und zunehmend dement, ein pensionierter Beamter mit besten Beziehungen in die Politik, der jahrzehntelang ein Doppelleben geführt hat. Außer seinen drei ehelichen Kindern gibt es noch Attilio, den Sohn, den er mit seiner Geliebten Anita hat, und von dem seine Familie lange Zeit nichts weiß. So lange Ilaria denken kann, hat ihr Vater sie jeden Morgen mit dem Auto zur Schule gebracht. Obwohl sie wegen seiner Unpünktlichkeit oft zu spät gekommen war, wäre ihr niemals in den Sinn gekommen, ihr Vater könnte unmittelbar vorher ihren Halbbruder ebenfalls zur Schule gebracht haben. Doch so war es. Dann ließen sich ihre Eltern scheiden und ihr Vater lebt nun mit Anita zusammen, die ihn liebevoll umsorgt. Als eines Tages ein junger Mann aus Äthiopien vor Ilarias Tür steht und behauptet, ihr Neffe zu sein, ist das der Beginn einer Reise in die Vergangenheit ihres Vaters. Ilaria erfährt, dass ihr Vater während der Zeit des Faschismus, als Italien unter Mussolini Äthiopien erobert und in einem grausamen Krieg zur Kolonie gemacht hat, in dem afrikanischen Land stationiert war und dort eine Familie gegründet hat….

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Bewertungen (8)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Judith Schlepütz

    Judith Schlepütz

    OSIANDER Landsberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Besser geht es nicht!

    Rom im Sommer 2010: Vor der Tür der Lehrerin Ilaria steht ein junger äthiopischer Flüchtling, der behauptet, ihr Neffe zu sein. Als sein Pass dies bestätigt, beginnt sie zu recherchieren. Und deckt dabei die grosse Lebenslüge ihre 95jährigen, mittlerweile dementen Vaters auf. Der war nämlich mitnichten der tapfere Partisan, als der er sich vor der Familie stets ausgegeben hatte, sondern Mitglied der "Schwarzhemden" unter Mussolini und Teilnehmer des Abessinien Feldzugs in den Jahre 1935-1936. Aber auch ihr eigenes Leben ist nicht frei von Widersprüchen und Selbsttäuschungen... Verdrängung, die Diskrepanz zwischen dem eigenen Idealbild und der Wirklichkeit; die Folgen, die jedes Handeln für die Zukunft hat sind die Themen dieses grossartig geschriebenen, komplexen und doch sehr spannenden Romans von Francesca Melandri, mit viel Empathie für die Unperfektheit ihrer Romanfiguren. Unbedingte Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Eva Mager

    Eva Mager

    Thalia Osiander Bad Kreuznach

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Als die in Rom lebende Lehrerin Ilaria vor ihrer Wohnung einen jungen Flüchtling aus Äthiopien vorfindet, der behauptet, ihr Neffe zu sein, ist dies der Startpunkt für eine Reise in die Vergangenheit des eigenen Vaters, der unter Mussolini an der Eroberung Abessiniens beteiligt war und, wie sich herausstellt, in mehrfacher Hinsicht ein Doppelleben geführt hat. Der beeindruckende Roman verbindet eine packend erzählte Familiengeschichte mit der bedrückenden Schilderung kolonialer Unterdrückung und rassistischen Denkens zur Zeit des Faschismus, der im Italien Berlusconis wieder salonfähig zu werden droht. Eine absolute Empfehlung.

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