Produktbild: Von Kartoffeln und Kanaken

Von Kartoffeln und Kanaken Warum Integration im Klassenzimmer scheitert. Eine Lehrerin stellt klare Forderungen

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11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.04.2019

Verlag

Münchner Verlagsgruppe

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Sprache

Deutsch

EAN

9783961213825

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

15.04.2019

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Münchner Verlagsgruppe

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Sprache

Deutsch

EAN

9783961213825

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"Man braucht Hoffnung, wenn man noch 25 Jahre als Lehrerin arbeiten möchte"

Dr_ M aus Sachsen am 05.06.2019

Bewertungsnummer: 1217855

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Dieser Satz (S. 84) erklärt eigentlich das Buch in seiner ganzen Widersprüchlichkeit. Tatsächlich nämlich beschreibt Julia Wöllenstein detailliert die völlige Hoffnungslosigkeit ihrer Bemühungen. Und natürlich blockiert ihr Unterbewusstsein diese Erkenntnis, denn wie soll sie denn mit dieser in ihrem Buch dokumentierten Hoffnungslosigkeit umgehen? "Warum Integration im Klassenzimmer scheitert", heißt es im Untertitel. Das ist klar und eindeutig. Und es widerspiegelt genau den Inhalt des Buches. Nur scheitert die Integration nicht nur im Klassenzimmer, sondern grundsätzlich. Wer das verstehen möchte, sollte zu diesem Buch greifen. Ich konnte es nur kapitelweise und mit vielen Pausen lesen, weil ich es anders nicht ertragen konnte. Am Ende ihres Textes findet man einen Forderungskatalog an die Politik. Diese Forderungen sind nicht durchsetzbar, realitätsfremd und zum Teil mit dem Grundgesetz nicht vereinbar. Punkt Sieben etwa verlangt eine ethnische Durchmischung von Wohngebieten. Frau Wöllenstein glaubt ernsthaft, dass man mit Zwangsmaßnahmen unlösbare Probleme lösbar machen kann. Obwohl sie in ihrem Buch beständig den Beweis des Gegenteils antritt, hofft sie auch, dass man eine Kultur, die nicht zu unserem Grundgesetz passt, mit ein paar Maßnahmen, viel Gerede und irgendwelchen "Fachkräften" in einer Generation kompatibel machen kann. Leider begreift sie überhaupt nicht, wie tief kulturelle Prägungen gehen. Die Autorin lehrt an einer Hauptschule. Ihre Klasse besitzt folgende Zusammensetzung (S. 98): " … 21 Schülerinnen und Schüler, von denen lediglich vier Schüler keinen Migrationshintergrund haben. Des Weiteren gibt es sieben Schüler mit deutschem Pass, die russische, albanische oder türkische Wurzeln haben und deren Eltern keine deutschen Muttersprachler sind. Die anderen Schüler sind seit drei bis fünf Jahren in Deutschland und kommen aus Syrien, Bulgarien, Somalia und Polen." Und bei dieser Ausgangslage wird über Integration diskutiert? Wohin sollen sich denn diese Kinder integrieren? Es existiert doch überhaupt keine Mehrheit deutscher Kinder an dieser Schule. Wer unter solchen Voraussetzungen von Integration redet, hat wahrscheinlich diesen Begriff noch nicht einmal verstanden. Was bei den "Integrationsversuchen" tatsächlich herauskommt beschreibt Frau Wöllenstein in großer Klarheit: Sie bringen nämlich in den meisten Fällen die betroffenen Kinder in große Schwierigkeiten, weil sie in tiefgreifende und unlösbare familiäre Konflikte gestoßen werden. Die Eltern dieser Kinder müssten nämlich, ginge es nach Frau Wöllenstein, ihre kulturellen Prägungen abstoßen und gewissermaßen schlagartig zu Deutschen werden. Deutsche Gerichte lösen solche Konfliktsituationen in den meisten Fällen ganz anders, nämlich zugunsten der zugereisten Kultur und gegen das Grundgesetz. Frau Wöllenstein versteht das nicht und fordert (sicher berechtigt) ein Umdenken. Schließlich würden mit diesem Vorgehen der Gerichte Parallelgesellschaften manifestiert. Wenn man also wirklich verstehen will, in welche fatale Situation die deutsche Gesellschaft tatsächlich durch die aberwitzige Migrationspolitik der Regierungen Merkel geraten ist, dann findet man sie in diesem Buch sehr konkret beschrieben. Die Autorin ist keineswegs vom linken Weg abgekommen. Sie glaubt an die Integration und sucht Lösungen, wo es keine gibt. Sie glaubt auch an die "Kollektivschuld" der Deutschen und anderen Unsinn. Aber sie wird unbarmherzig mit einer Realität konfrontiert, die täglich von ihr Entscheidungen abverlangt. Und genau diese Realitätsbeschreibungen machen dieses Buch als Dokument so wertvoll. Nachdem Frau Wöllenstein auch einmal ein positives Beispiel aus ihrer Tätigkeit beschrieben hat, kommt danach folgende Ernüchterung: "Doch solche positiven Beispiele sind nicht die Regel. Oft scheitern wir an verhärteten kulturellen Diskrepanzen …" Eine solche Diskrepanz besteht zum Beispiel im Verständnis der Gemeinschaft. Bereits in ihrem Wirkungsbereich lernt Frau Wöllenstein die muslimische Umma kennen. Sie schreibt: "Im engeren Sinne wird der Begriff für die religiös fundierte Gemeinschaft der Muslime verwendet. Ihre Interessen stehen über denen des Individuums. Dies führt nicht nur dazu, dass jedes einzelne Familienmitglied dazu verpflichtet ist, die Ehre des Clans zu verteidigen, sondern auch dazu, dass jeder auch für den anderen einsteht." Was das im Sportunterricht oder den Hofpausen bedeutet, kann man im Buch nachlesen. Man kann den gesamten Inhalt dieses Buches nicht in einer Rezension beschreiben. Dazu ist er zu vielfältig und zu detailliert. Unter anderem geht es auch um das sinnlos komplizierte Schulsystem Deutschlands und um die Tatsache, dass Lehrer unter einer Bürokratie zu leiden haben, die nicht nur Zeit kostet, sondern auch eine realitätsnahe Benotung erschwert und ihnen viele pädagogische Mittel aus den Händen schlägt. Mit aller Deutlichkeit zeigt dieses Buch die Folgen einer katastrophalen Migrationspolitik. Sie erst hat die unlösbaren Probleme erzeugt, vor denen Lehrer wie Frau Wöllenstein stehen. Insbesondere Menschen, die im öffentlichen Dienst arbeiten, müssen diese Katastrophe ausbaden, die man gerne mit Phrasen kaschiert. Dass die Autorin noch Hoffnung hat, ist wohl eine Art unbewusste Überlebensstrategie. Wenn man nämlich ihr Buch gelesen hat, gibt es keinen realistischen Grund für Hoffnung. Man kann inkompatible Kulturen nicht mit Zwang vereinen. Vielmehr werden sich (schon wegen der puren Masse) Parallelgesellschaften gründen oder fortentwickeln. Die Geschichte ist voller Beispiele dafür, wie so etwas ausgeht.

"Man braucht Hoffnung, wenn man noch 25 Jahre als Lehrerin arbeiten möchte"

Dr_ M aus Sachsen am 05.06.2019
Bewertungsnummer: 1217855
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Dieser Satz (S. 84) erklärt eigentlich das Buch in seiner ganzen Widersprüchlichkeit. Tatsächlich nämlich beschreibt Julia Wöllenstein detailliert die völlige Hoffnungslosigkeit ihrer Bemühungen. Und natürlich blockiert ihr Unterbewusstsein diese Erkenntnis, denn wie soll sie denn mit dieser in ihrem Buch dokumentierten Hoffnungslosigkeit umgehen? "Warum Integration im Klassenzimmer scheitert", heißt es im Untertitel. Das ist klar und eindeutig. Und es widerspiegelt genau den Inhalt des Buches. Nur scheitert die Integration nicht nur im Klassenzimmer, sondern grundsätzlich. Wer das verstehen möchte, sollte zu diesem Buch greifen. Ich konnte es nur kapitelweise und mit vielen Pausen lesen, weil ich es anders nicht ertragen konnte. Am Ende ihres Textes findet man einen Forderungskatalog an die Politik. Diese Forderungen sind nicht durchsetzbar, realitätsfremd und zum Teil mit dem Grundgesetz nicht vereinbar. Punkt Sieben etwa verlangt eine ethnische Durchmischung von Wohngebieten. Frau Wöllenstein glaubt ernsthaft, dass man mit Zwangsmaßnahmen unlösbare Probleme lösbar machen kann. Obwohl sie in ihrem Buch beständig den Beweis des Gegenteils antritt, hofft sie auch, dass man eine Kultur, die nicht zu unserem Grundgesetz passt, mit ein paar Maßnahmen, viel Gerede und irgendwelchen "Fachkräften" in einer Generation kompatibel machen kann. Leider begreift sie überhaupt nicht, wie tief kulturelle Prägungen gehen. Die Autorin lehrt an einer Hauptschule. Ihre Klasse besitzt folgende Zusammensetzung (S. 98): " … 21 Schülerinnen und Schüler, von denen lediglich vier Schüler keinen Migrationshintergrund haben. Des Weiteren gibt es sieben Schüler mit deutschem Pass, die russische, albanische oder türkische Wurzeln haben und deren Eltern keine deutschen Muttersprachler sind. Die anderen Schüler sind seit drei bis fünf Jahren in Deutschland und kommen aus Syrien, Bulgarien, Somalia und Polen." Und bei dieser Ausgangslage wird über Integration diskutiert? Wohin sollen sich denn diese Kinder integrieren? Es existiert doch überhaupt keine Mehrheit deutscher Kinder an dieser Schule. Wer unter solchen Voraussetzungen von Integration redet, hat wahrscheinlich diesen Begriff noch nicht einmal verstanden. Was bei den "Integrationsversuchen" tatsächlich herauskommt beschreibt Frau Wöllenstein in großer Klarheit: Sie bringen nämlich in den meisten Fällen die betroffenen Kinder in große Schwierigkeiten, weil sie in tiefgreifende und unlösbare familiäre Konflikte gestoßen werden. Die Eltern dieser Kinder müssten nämlich, ginge es nach Frau Wöllenstein, ihre kulturellen Prägungen abstoßen und gewissermaßen schlagartig zu Deutschen werden. Deutsche Gerichte lösen solche Konfliktsituationen in den meisten Fällen ganz anders, nämlich zugunsten der zugereisten Kultur und gegen das Grundgesetz. Frau Wöllenstein versteht das nicht und fordert (sicher berechtigt) ein Umdenken. Schließlich würden mit diesem Vorgehen der Gerichte Parallelgesellschaften manifestiert. Wenn man also wirklich verstehen will, in welche fatale Situation die deutsche Gesellschaft tatsächlich durch die aberwitzige Migrationspolitik der Regierungen Merkel geraten ist, dann findet man sie in diesem Buch sehr konkret beschrieben. Die Autorin ist keineswegs vom linken Weg abgekommen. Sie glaubt an die Integration und sucht Lösungen, wo es keine gibt. Sie glaubt auch an die "Kollektivschuld" der Deutschen und anderen Unsinn. Aber sie wird unbarmherzig mit einer Realität konfrontiert, die täglich von ihr Entscheidungen abverlangt. Und genau diese Realitätsbeschreibungen machen dieses Buch als Dokument so wertvoll. Nachdem Frau Wöllenstein auch einmal ein positives Beispiel aus ihrer Tätigkeit beschrieben hat, kommt danach folgende Ernüchterung: "Doch solche positiven Beispiele sind nicht die Regel. Oft scheitern wir an verhärteten kulturellen Diskrepanzen …" Eine solche Diskrepanz besteht zum Beispiel im Verständnis der Gemeinschaft. Bereits in ihrem Wirkungsbereich lernt Frau Wöllenstein die muslimische Umma kennen. Sie schreibt: "Im engeren Sinne wird der Begriff für die religiös fundierte Gemeinschaft der Muslime verwendet. Ihre Interessen stehen über denen des Individuums. Dies führt nicht nur dazu, dass jedes einzelne Familienmitglied dazu verpflichtet ist, die Ehre des Clans zu verteidigen, sondern auch dazu, dass jeder auch für den anderen einsteht." Was das im Sportunterricht oder den Hofpausen bedeutet, kann man im Buch nachlesen. Man kann den gesamten Inhalt dieses Buches nicht in einer Rezension beschreiben. Dazu ist er zu vielfältig und zu detailliert. Unter anderem geht es auch um das sinnlos komplizierte Schulsystem Deutschlands und um die Tatsache, dass Lehrer unter einer Bürokratie zu leiden haben, die nicht nur Zeit kostet, sondern auch eine realitätsnahe Benotung erschwert und ihnen viele pädagogische Mittel aus den Händen schlägt. Mit aller Deutlichkeit zeigt dieses Buch die Folgen einer katastrophalen Migrationspolitik. Sie erst hat die unlösbaren Probleme erzeugt, vor denen Lehrer wie Frau Wöllenstein stehen. Insbesondere Menschen, die im öffentlichen Dienst arbeiten, müssen diese Katastrophe ausbaden, die man gerne mit Phrasen kaschiert. Dass die Autorin noch Hoffnung hat, ist wohl eine Art unbewusste Überlebensstrategie. Wenn man nämlich ihr Buch gelesen hat, gibt es keinen realistischen Grund für Hoffnung. Man kann inkompatible Kulturen nicht mit Zwang vereinen. Vielmehr werden sich (schon wegen der puren Masse) Parallelgesellschaften gründen oder fortentwickeln. Die Geschichte ist voller Beispiele dafür, wie so etwas ausgeht.

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