Die junge Geschäftsfrau Kate Powell steht mit beiden Beinen erfolgreich im Leben. Nur ihr sehnlichster Wunsch blieb bisher unerfüllt: ein Baby. Ein anonymer Spender kommt für sie jedoch nicht in Frage. Also gibt Kate eine Annonce auf, um einen geeigneten Vater zu finden. Alex Turner scheint der perfekte Kandidat. Aber das Äußere eines Menschen kann ein gefährliches Trugbild sein, manchmal sogar ein lebensgefährliches ...
Kundinnen und Kunden meinen
3.5/5.0
Lisa
aus Bestwig
5/5
04.07.2020
Buch (Taschenbuch)
Verriss
Nachdem ich Tiere von Simon Beckett – ein weiteres rot/weiß Buch – gelesen hatte und wirklich enttäuscht war, habe ich einem zweiten Einzelband im Buddyread eine Chance gegeben. Gleich vorweg: Auch dieses Buch konnte mich nicht begeistern und wir haben sogar einstimmig entschieden, den Buddyread nach nur drei Tagen abzubrechen und die gekürzte Hörbuchversion zu wählen. Im Grunde, wollten wir lediglich wissen wie es nun ausgeht.
Am besten an diesem Buch war das Cover. Ich mag diesen Stil und habe aus diesem Grund auch alle vier Bücher dieser Art im Regal stehen, ist jetzt eben Deko. Der Erzählstil war eintönig und ich habe keinen Bezug zu den Charakteren gefunden. Es stellte sich als sehr schwer heraus auch nur einen der Charaktere zu mögen. Ich glaube sogar, dass „der Böse“ in dieser Runde den meisten Tiefgang hatte und somit am längsten im Gedächtnis bleiben wird.
Kate Powell – die Protagonistin – ist meines Erachtens egoistisch, unbedacht und wahnsinnig stur. Sie versucht ihre Ziele durchzusetzen und denkt zu wenig über die möglichen Folgen nach. Im Grunde ist sie einsam und denkt, dass sie mithilfe eines Kindes ein erfüllteres Leben führen wird. Jeder der bei klarem Verstand ist, weiß, dass ein Kind nicht die Lösung für die eigenen psychischen Probleme ist und einen auch nicht aus der Einsamkeit befreien kann. Als alleinerziehende Mutter weiß ich, dass das Leben gerade mit Kind auch sehr einsam sein kann, weil man in einigen Situationen nicht mehr weiter weiß und eigentlich auf Hilfe eines Partners angewiesen ist. Letztendlich ist zusammenfassend zu sagen, dass Kate Powell eine unzufriedene Existenzgründerin und ein frustrierter Single ist, die über ihren betrügerischen Exfreund nicht hinweg kommt.
Ihre beste (und leider auch einzige) Freundin Lucy ist verheiratet und hat zwei Kinder, sie hält nichts von Kates Entscheidung und das ist meiner Meinung nach ein guter Rat. Aber auch ihr fehlt es manchmal an Einfühlungsvermögen und Sympathie. Ihr Mann Jack wird nur kurz angeschnitten und spielt im Grunde keine tragende Rolle in der Story. Und dann ist das noch Alex Turner – der Samenspender. Ein Psychiater mit einem offensichtlichen Geheimnis. Dass etwas mit ihm nicht stimmte, war von Anfang an klar und das fand ich etwas schade. Man hätte durch ihn mehr Spannung erzeugen können, aber auch hier wurde das eigentliche Potential nicht ausgeschöpft. Da ich an der Stelle nicht spoilern möchte, werde ich mit der Charakterbeschreibung aufhören.
Das Ende war ebenfalls vorhersehbar und hat keine Überraschungen mehr bereitgehalten. Zwei Herzen gibt es allein für das Profil des Täters, da dieser trotz mangelhafter Beschreibung und größtenteils hervorsehbarer Vergangenheit ein bisschen Interesse geweckt hat, das Buch in gekürzter Variante zu beenden.
Der Verlag zeigt auf seiner Website folgende zwei Kurzmeinungen: „Absolut lesenswert!“ Rheinische Post und „Überraschend und rasant.“ Ruhr Nachrichten. Natürlich wird der Verlag keine Verriss Rezensionen zeigen, aber das kann ich echt nicht nachvollziehen. Ich bin mir nicht sicher, ob das Buch von so einem großen Verlag herausgebracht worden wäre, wenn es ein unbekannter Autor geschrieben hätte. Aber das werden wir niemals erfahren.
Ich werde den anderen beiden Büchern sicher irgendwann noch eine Chance geben, aber erstmal bin ich geheilt.
Bewertung
aus Bad Neustadt
5/5
31.03.2020
eBook (ePUB 3)
EBook
Bin wie immer sehr zufrieden. Wird sofort bereit gestellt, sogar nachts. Super. Werde weiterhin bestellen für meinen Tolino. Bleiben Sie alle gesund.
Bewertung
aus Traun
5/5
28.03.2011
Buch (Taschenbuch)
Unbeschreiblich
Dies war das erste Buch das ich von Simon Beckett gelesen habe und ich muss sagen ich fand es außerordentlich gut. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Dieses Buch hat mich fasziniert, und freue mich auch schon auf seine anderen Bücher.
Bewertung
aus Görlitz
5/5
17.10.2009
Buch (Taschenbuch)
Es muss nicht immer Mord sein
Nach der kurzen Inhaltsangabe auf der Rückseite des Buches ging ich nicht von viel Spannung aus, doch ich sollte mich wahrhaftig getäuscht haben! Ein solches Feuerwerk an Emotionen und Verkettungen kennt man nicht von vielen Autoren. Im Gegenteil. Simon Beckett beweist mit diesem Buch, dass er nicht nur spannende Thriller schreiben kann, sondern auch Geschichten aus dem Leben. Dinge mit denen sich auch unser einer vllt mal auseinandergesetzt hat.
Außerdem noch sehr gut geschrieben!
Hochachtung vor Mr. Beckett!
Bewertung
aus Marl
5/5
11.08.2009
Buch (Taschenbuch)
Viel Psychologie + viel Feuer + viel Spannung = Simon Beckett!
Vorab sei gesagt, dass Leser, die die David-Hunter-Thriller von Simon Beckett kennen und lieben, nicht den Fehler begehen dürfen, 'Flammenbrut' mit den neuen Werken des Autors zu vergleichen. Das wäre gleichzusetzen mit dem Vergleich von Äpfeln und Birnen, denen kein Apfel dieser Welt standhalten könnte.
Kate ist mitte 30, Single und wünscht sich ein Kind. Einen Mann braucht sie dazu nicht, höchstens zur Zeugung, aber in der heutigen Zeit der künstlichen Befruchtung geht auch das ohne den männlichen Menschen als Mitspieler und so wendet sie sich an eine Klinik, die diese Befruchtungen per Samenspende anbieten.
Doch so ganz kann sie sich mit dem Gedanken nicht anfreunden, dass ihr Samen eingesetzt wird von einem Mann, den sie überhaupt nicht kennt und bei dem es auch nicht möglich wäre, ihn eines Tages ausfindig zu machen.
Also schaltet sie Zeitungsanzeigen, in denen sie Samenspender sucht. Als Alex, ein anerkannter Psychologe sich eines Tages bei ihr meldet, bringt er nicht nur ihre Wunscherfüllung in greifbare Nähe, sondern auch ihre Hormone mächtig in Wallung. Doch schnell merkt Kate, dass irgendwas mit Alex nicht zu stimmen scheint.
Dieser Roman von Simon Beckett unterscheidet sich nicht nur in dem Punkt, dass es sich um keinen Thriller, sondern um einen psychologischen Kirmi (wie auch schon eines seiner anderen frühen Werke 'Obsession') handelt, sondern vielmehr auch darin, dass die Hauptperson diesmal eine Frau ist. Die Empathie, die Beckett in diesem Fall in die Psyche einer alleinstehenden Frau mit innigem Babywunsch setzt, ist greifbar, logisch, nachvollziehbar und ich finde es bewundernswert, dass der Autor es geschafft hat, die Gedankengänge einer Frau so dermaßen gut niederzuschreiben, dass ich mich sehr gut in Kate hineinversetzen konnte.
Gleichzeitig ist das Buch sehr spannend geschrieben und anhand der Szenen, in denen es um Flammen und Feuer geht, sieht man, dass Beckett verdammt gut recherchiert haben muss, was er auch im Vorwort dieses Buches erwähnt. Die Spannung steigert sich von Seite zu Seite und irgendwann kommt man an den Punkt, an dem man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann, weil man unbedingt wissen möchte, was es mit Alex auf sich hat.
Da ich bisher alle Bücher von Simon Beckett gelesen habe, kann ich (wie auch bereits bei 'Obsession') auch diesmal wieder sagen, dass ich alle noch kommenden Bücher von ihm lesen werde und mich darauf freue. Bereits im Winter 2009 wird eine Kurzgeschichtensammlung ('Tödliche Gabe') erscheinen, in denen wir eine David-Hunter-Geschichte finden werden. Gleichzeitig werden in diesem Buch andere namhafte Thriller-Autoren ihre Kurzgeschichten zum Besten geben.
'Flammenbrut' ist ein toller Krimi, der nicht nur Frauen sondern auch Männer in seinen Bann ziehen wird. Sehr gut recherchiert, durchdacht und mit der Liebe zur Spannung niedergeschrieben.
Prädikat: Absolut empfehlenswert!
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