Produktbild: Politischer Moralismus
Band 2

Politischer Moralismus Der Triumph der Gesinnung über die Urteilskraft

Aus der Reihe Meinungsfreiheit
1

19,80 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2019

Verlag

Lit Verlag

Seitenzahl

120

Maße (L/B/H)

20/12,1/1,5 cm

Gewicht

167 g

Farbe

Creme

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-643-14300-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2019

Verlag

Lit Verlag

Seitenzahl

120

Maße (L/B/H)

20/12,1/1,5 cm

Gewicht

167 g

Farbe

Creme

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-643-14300-6

Herstelleradresse

Lit Verlag
Fresnostraße 2
48159 Münster
DE

Email: vertrieb@lit-verlag.de

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Analyse zeitgenössischer Moral in der Politik - sprachlich fordernd!

Bewertung aus Wien am 27.02.2024

Bewertungsnummer: 2141178

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch könnte angesichts des immer deutlicher werdenden Abdriftens Deutscher Politik in einen linksfaschistisch geprägten Totalitarismus aktueller nicht sein. Wer eine ins Details gehende Analyse zu den Gründen sucht, findet im Buch nachvollziehbare Antworten. Lübbe bietet darüber hinaus Argumente im Sinne des philosophischen Verständnisses des Begriffs Argument. Sie gehen weit hinaus über die im Alltag gebräuchlichen Plattitüden, setzen aber eine Leserschaft voraus, der die Auseinandersetzung auf der Basis des Arguments geläufig ist. Kein Buch also zum Lesen nebenbei. Kritikwürdig ist die vom Autor gepflogene Sprache. Eine Satzkonstruktion in Umfängen von acht bis zwölf Zeilen mit unzähligen Adjektiven und Nebensätzen ist die vorherrschende Ausdrucksform. Sie erfordert ein kontinuierliches Lesen nach der Zwiebelschälmethode: Eliminierung von Nebensätzen, Heraussuchen von Subjekt und Prädikat, Sinnerfassung, neuerliches Zusammensetzen des gedanklichen Inhalts. Kann man das dem zum Zeitpunkt des Erscheinens immerhin 91-jährigen Autor zum Vorwurf machen? Wer sich diese Art des Lesens antut, wird hervorragend bedient, selbst dann, wenn er die Schlussfolgerungen des Autors nicht auf allen Ebenen teilt. Aber genau das ist ja der Sinn der Diskussion mit Argumenten. Nach Kriterien des Verlagshandwerks ist das Buch unterdurchschnittlich. Es löst sich schon beim ersten Lesen in seine Bestandteile auf. Die Sternebewertung muss getrennt erfolgen: Fünf für den philosophisch-politikwissenschaftlichen Inhalt. Zwei für die Art der Präsentation. Einen fürs Verlagshandwerk. Potentielle Leser müssen selber entscheiden, was ihnen wichtig ist.

Analyse zeitgenössischer Moral in der Politik - sprachlich fordernd!

Bewertung aus Wien am 27.02.2024
Bewertungsnummer: 2141178
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch könnte angesichts des immer deutlicher werdenden Abdriftens Deutscher Politik in einen linksfaschistisch geprägten Totalitarismus aktueller nicht sein. Wer eine ins Details gehende Analyse zu den Gründen sucht, findet im Buch nachvollziehbare Antworten. Lübbe bietet darüber hinaus Argumente im Sinne des philosophischen Verständnisses des Begriffs Argument. Sie gehen weit hinaus über die im Alltag gebräuchlichen Plattitüden, setzen aber eine Leserschaft voraus, der die Auseinandersetzung auf der Basis des Arguments geläufig ist. Kein Buch also zum Lesen nebenbei. Kritikwürdig ist die vom Autor gepflogene Sprache. Eine Satzkonstruktion in Umfängen von acht bis zwölf Zeilen mit unzähligen Adjektiven und Nebensätzen ist die vorherrschende Ausdrucksform. Sie erfordert ein kontinuierliches Lesen nach der Zwiebelschälmethode: Eliminierung von Nebensätzen, Heraussuchen von Subjekt und Prädikat, Sinnerfassung, neuerliches Zusammensetzen des gedanklichen Inhalts. Kann man das dem zum Zeitpunkt des Erscheinens immerhin 91-jährigen Autor zum Vorwurf machen? Wer sich diese Art des Lesens antut, wird hervorragend bedient, selbst dann, wenn er die Schlussfolgerungen des Autors nicht auf allen Ebenen teilt. Aber genau das ist ja der Sinn der Diskussion mit Argumenten. Nach Kriterien des Verlagshandwerks ist das Buch unterdurchschnittlich. Es löst sich schon beim ersten Lesen in seine Bestandteile auf. Die Sternebewertung muss getrennt erfolgen: Fünf für den philosophisch-politikwissenschaftlichen Inhalt. Zwei für die Art der Präsentation. Einen fürs Verlagshandwerk. Potentielle Leser müssen selber entscheiden, was ihnen wichtig ist.

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Politischer Moralismus

von Hermann Lübbe

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