Die Märzrevolution und ihr Scheitern. Vorgeschichte, chronologische Zusammenfassung
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
21.01.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
26 (Printausgabe)
Dateigröße
2362 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668868595
Die Märzrevolution scheiterte aufgrund des zögerlichen Verhaltens der Liberalen und der Uneinigkeit über die Umsetzung einzelner Punkte zur Bildung eines Nationalstaates. Hinzu kommt die zeitliche Komponente: Das Volk wollte eine rasche Umsetzung der Reformen, die politischen Machthaber schreckten aus Angst vor den Folgen zurück und die Monarchie sah die in Wien 1815 verabschiedeten Punkte der Restauration, Legitimation und Solidarität verloren. Des Weiteren war der Wunsch nach einer friedlichen Revolution gescheitert, ein weiteres Problem, welches den Druck auf die handelnden Akteure erhöhte. Die innerpolitische Unkonformität war wie ein Damm, der versuchte eine Sintflut an national-liberalen Forderungen durch Aussitzen aufzuhalten. Dass die Politik sich dadurch einen friedlichen Diskurs verbaute und die Lage im Deutschen Bund verschlimmerte, ist aus heutiger Sicht wohl eine der größten Fehlentscheidungen der Geschichte Deutschlands, aus damaliger Sicht der Politiker, resultierend aus der ungewissen Zukunft des Bundes, verständlich. Ihnen vorzuwerfen ist jedoch, als der Damm nun brach, weiterhin blind vor den Wünschen einer gemeinsamen Nation, eines gemeinsamen Volkes, am alten vorrevolutionären Zustand festhalten zu wollen.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice