Produktbild: Schnelles Lesen, langsames Lesen

Schnelles Lesen, langsames Lesen Warum wir das Bücherlesen nicht verlernen dürfen

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

77933

Erscheinungsdatum

22.04.2019

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

3016 KB

Originaltitel

Reader, Come Home. The Reading Brain in a Digital World

Übersetzt von

Susanne Kuhlmann-Krieg

Sprache

Deutsch

EAN

9783641252731

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

77933

Erscheinungsdatum

22.04.2019

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

3016 KB

Originaltitel

Reader, Come Home. The Reading Brain in a Digital World

Übersetzt von

Susanne Kuhlmann-Krieg

Sprache

Deutsch

EAN

9783641252731

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  • Bewertung

    5/5

    27.06.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es gibt zwei Arten des Lesens...

    „Wir Menschen sind keine geborenen Leser.“ (S. 10) Laut aktuellen Zahlen gibt es in Deutschland fast 30 Millionen aktive Buchkäufer und somit hoffentlich auch Leser. Ausgenommen davon sind Schulbücher und Fachbücher, hier geht es also nur um Unterhaltung. Bei fast 83 Millionen Menschen, die in Deutschland leben, sind es immerhin 36 Prozent, die aktiv und regelmäßig zum Buch greifen, aber das ist immer noch zu wenig! Der Mensch ist zwar kein geborener Leser, aber er kann es lernen und es wird sein Leben bereichern. Maryanne Wolf ist Professorin für kindliche Entwicklung, Kognitions- und Literaturwissenschaftlerin und hat sich sehr stark mit den Zusammenhängen zwischen dem Gehirn und dem Lesen sowie Leseschwächen befasst. Nun hat ihr Buch „Schnelles Lesen, langsames Lesen“ das Licht der Welt erblickt und fasst ihre Gedanken zum Lesen und der Evolution des lesenden Gehirns in insgesamt neun Briefen zusammen, die Sie an die Leser richtet. Bücher dienen dazu, in fremde Welten abzutauchen. Man versteckt sich zusammen mit Bastian Balthasar Bux auf dem Dachboden und taucht in die unendliche Geschichte ab, man segelt mit Jim Hawkins zur Schatzinsel oder man verbringt sein Schuljahr in Hogwarts an der Seite von Harry Potter, Hermine Granger und Ron Weasley. Das sind nur drei Beispiele aus einem unendlichen Fundus an Geschichten, denn die Welt der Bücher ist nahezu grenzenlos und beflügelt die Fantasie ihrer Entdecker. Lesen hat laut Maryanne Wolf die Macht „das Leben eines Menschen tiefgreifend zu verändern“ (S. 14) und dieser These stimme ich komplett zu. Wir leben in einem digitalen Zeitalter und müssen akzeptieren, dass sich der Konsum der Menschen verändert hat. Nachrichten werden kurz und knapp gefasst, werden dadurch unserer komplexen Wirklichkeit aber nicht mehr gerecht. Man twittert mit wenigen Worten, man schreibt kurze WhatsApp-Nachrichten (oder schickt lieber gleich eine Sprachnachricht) und konsumiert seine Nachrichten über Schlagzeilen und knappe Texte. Wann hat man sich das letzte Mal Zeit genommen, um sich wirklich mit einem Text zu befassen? „Sie müssen nur einmal sich selbst beobachten. Vielleicht ist ihnen bereits aufgefallen, dass sich die Beschaffenheit ihrer Aufmerksamkeit verändert, je mehr Sie auf den Bildschirmen und digitalen Geräten unterwegs sind.“ (S. 10) Die Kritik am digitalen Konsum ist zwar berechtigt, die Autorin macht allerdings klar, dass sie sich nicht als Feind der digitalen Revolution sieht. Man sollte den Einfluss der verschiedenen Medien jedoch genau untersuchen und das engagierte und intensive Lesen darf dabei auch im digitalen Zeitalter nicht auf der Strecke bleiben, denn es ist und bleibt wichtig. Es ist zwar auch wichtig, dass sich junge Leser die kognitiven Fähigkeiten aneignen, die für den Umgang mit digitalen Medien notwendig sind, dabei sollte aber der etwas langwierige kognitive Prozess nicht in den Hintergrund geraten, den das gedruckte Medium uns abverlangt, denn „die komplexen Prozesse, die der Einsicht und Reflexion im Gehirn eines versierten Lesers zugrunde liegen, sind unser bestes Gegenmittel gegen die kognitiven und emotionalen Veränderungen, die sich durch die vielschichtigen, unser Leben intensivierenden Entwicklungen des digitalen Zeitalters ergeben werden.“ (s. 24) Der Mensch muss in Zukunft zwei Arten des Lesens lernen, nämlich das langsame und vertiefte, aber auch das schnelle und digitale. Ein absolut wundervolles Buch, dass mit seinem Ton und der gewählten Briefform, dazu einlädt mitzudenken und zu diskutieren, seine Leser aber auch dazu bringt, sich mal wieder völlig in das nächste Buch fallen zu lassen!

  • Bewertung

    aus Romanshorn

    5/5

    08.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ausgezeichnet

    Wissenschaftlich fundiert und sehr anschaulich auch für Laien wird beschrieben, welche Vorgänge sich im Gehirn beim Lesen abspielen, welche Bedeutung das Lesen für unsere (demokratische) Kultur hat; welche kulturelle Errungenschaft das Lesen ist, und dass wir uns dieses unbedingt bewahren müssen - spannend für alle, die auch mit Kindern und Jugendlichen arbeiten!

  • Bewertung

    4/5

    02.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Pure Achtsamkeit und neurologische...

    Pure Achtsamkeit und neurologische Nice-To-Knows.

  • Libertine Literatur

    3/5

    29.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Liebeserklärung an das Lesen

    Das Lesen hat viele Gesichter. Wir können Bücher lesen, Beipackzettel, Blogposts im Internet, Tweets auf Twitter, eBooks und mehr. Doch ist Lesen immer gleich Lesen? Wolf setzt sich in ›Schnelles Lesen, langsames Lesen‹ damit auseinander, warum das Bücherlesen so bedeutend ist. Ohne dabei das Lesen anderer Medien wie eBooks oder Blogposts zu verteufeln. Vielmehr spricht sie von unterschiedlichen Fähigkeiten, die dadurch geschult werden, die allesamt eine Daseinsberechtigung haben. »Was wir lesen, wie wir lesen und warum wir lesen, beeinflusst unsere Art zu denken, und die wandelt sich gerade in immer rascherem Tempo. In einem Zeitraum von nur sechs Jahrtausenden wurde das Lesen zu einem machtvollen Katalysator, der die intellektuelle Entwicklung des Einzelnen ebenso verändert hat wie die aller alphabetisierten Kulturen.« ›Schnelles Lesen, langsames Lesen‹ ist in Form von neun Briefen verfasst. Manche befassen sich mit dem menschlichen Gehirn, andere mit den Besonderheiten einer digitalen Welt und wieder andere mit dem Lesenlernen. Obwohl Wolf als Wissenschaftlerin also über jede Menge Wissen über diese Themen verfügt, gelingt es ihr durch die Briefform, eine Nähe zu uns Lesenden aufzubauen. So lädt Wolf uns dazu ein, ihr bei ihrer Entdeckungsreise durch die Welt des Lesens zu folgen, und so Spannendes und Neues über eine Tätigkeit zu lernen, welche die meisten wie selbstverständlich tagtäglich auf die eine oder andere Art ausführen. »Bei unserem Übergang in eine digitale Kultur, der so ziemlich all unsere Lebensbereiche berührt, verändern wir uns auf eine Weise, die wir als Kollateralfolge der größten Explosion an Kreativität, Erfindungsreichtum und Entdeckerschaft in unserer Geschichte nie vorhergesehen hätten.« ›Schnelles Lesen, langsames Lesen‹ ist eine super Inspiration, um häufiger zu einem klassischen Buch zu greifen. Zugleich kann die Vermutung geäußert werden, dass die Lesenden, die zu ›Schnelles Lesen, langsames Lesen‹ greifen, vermutlich ohnehin schon eher zu denen gehören, die klassische Bücher lesen. Aber auch das muss nicht entmutigen: Menschen sind kommunikativ und so können wir über das sprechen, was Wolf in ihrem Buch beschreibt. Und so vielleicht den ein oder anderen Anstoß geben, klassische Bücher nicht zu vergessen. Für mich ist ›Schnelles Lesen, langsames Lesen‹ ein Buch, für das man sich Zeit nehmen sollte. Es will nicht einfach konsumiert werden, sondern bedacht, besprochen und vielleicht sogar wieder gelesen werden. »Alles hat seinen Anfang in dem Prinzip der ›Plastizität‹ unseres Gehirns. Was mich daran am meisten erstaunt, sind nicht die zahllosen hochentwickelten Funktionen, die ihm dadurch erwachsen, sondern der Umstand, dass es imstande war und ist, sich über seine ursprünglichen, biologisch angelegten Funktionen wie Sehen und Sprechen hinauszuentwickeln und bis dahin nie gekannte Fähigkeiten wie das Lesen und den Umgang mit Zahlen zu erlernen.« ›Schnelles Lesen, langsames Lesen‹ ist eines jener Bücher, über das ich noch lange nachgedacht habe. Anfangs habe ich etwas gebraucht, um reinzukommen. Dabei habe ich mich dabei ertappt, dass Buch eher konsumieren zu wollen, als es wirklich richtig zu lesen. Und schon war ich mitten im Thema. ›Schnelles Lesen, langsames Lesen‹ lädt zu Perspektivwechseln ein, schenkt Informationen und Wissen und lässt unglaublich viel Raum für etwas, das mir sehr am Herzen liegt: das Lesen.

  • Eva Fl.

    aus Franken

    3/5

    20.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessanter Ansatz,…

    Interessanter Ansatz, anstrengend umgesetzt. In diesem Buch zeigt die Lese- und Entwicklungsforscherin Maryanne Wolf auf, wie wichtig es ist, dass weiterhin von klein auf Bücher gelesen werden – gedruckte Bücher. Digital ist schön und gut, jedoch wird dafür auch ein Preis gezahlt, wenn wir nur noch digital konsumieren. So zeigt sie auf, wie wir zwei Arten des Lesens lernen müssen, die schnelle, digitale sowie die langsame, vertiefte Art. Wir alle tun es immer und immer wieder – Lesen. Das tun wir oft in digitaler Form (Smartphone, eBook-Reader, Computer) oder eben in gedruckter Form – mit einem Buch oder einer Zeitung. In diesem Buch gibt es nun neun Briefe, die sich alle dem Thema „Lesen“ widmen. Der Schreibstil des Buches ist schon etwas speziell, finde ich. Ein Sachbuch in gewisser Weise, das sehr fachspezifisch und manchmal auch etwas umständlich die Sachverhalte bringt. Es ist interessant, hier einige Informationen zu bekommen, man muss sich aber hier klar sein, dass man sich dem voll und ganz widmen muss. Es ist eine intensive, gehaltvolle Lektüre. Für mich war es so, dass das Thema grundsätzlich sehr interessant ist, ich aber mit dem Schreibstil bzw. der Art und Weise, wie dies in Briefen erläutert wird, nicht warm geworden bin. So habe ich nach einiger Zeit das Buch abgebrochen. Leider. Wer am Thema interessiert ist und sich damit intensiv auseinandersetzen möchte, für den ist dieses Buch sicher sehr interessant und hat auch viele Informationen und Tiefgang. Für mich war es einfach zu viel. Grundsätzlich bin ich hier dennoch bei 3 von 5 Sternen, empfehlen würde ich es denen, die sich absolut für die Thematik interessieren.

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