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Die Zeugen

5

5,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.02.2019

Verlag

Schruf & Stipetic

Seitenzahl

236 (Printausgabe)

Dateigröße

972 KB

Übersetzt von

Brigitte Kleidt

Sprache

Deutsch

EAN

9783944359540

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

11.02.2019

Verlag

Schruf & Stipetic

Seitenzahl

236 (Printausgabe)

Dateigröße

972 KB

Übersetzt von

Brigitte Kleidt

Sprache

Deutsch

EAN

9783944359540

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Ein Sittenbild des Jugoslawienkrieges

Gertie G. aus Wien am 25.02.2019

Bewertungsnummer: 1175965

Bewertet: eBook (ePUB)

Die Handlung ist während des Jugoslawienkrieges 1992 in Split angesiedelt. Zum einen begleiten wir eine Gruppe Männer in den Kampf, bei dem einer getötet und ein anderer, Kreso, sein Bein verliert, als sie auf eine Mine treten, die pikanterweise Kreso selbst gelegt hat. Aufgrund dieser Ereignisse sind die Männer völlig verroht und gleiten ins kriminelle Milieu ab. Sie erschießen den reichen serbischen Unternehmer als er sie beim Einbruch in seine Villa ertappt. Doch damit nicht genug, ist die zwölfjährige Tochter anwesend. Obwohl Zeugin des Mordes an ihrem Vater, wird das Mädchen zunächst nicht ermordet, sondern versteckt. Ein letzter Funken von Menschlichkeit? Oder ein perfider Plan? Meine Meinung: Ich persönlich halte dieses Buch nicht für einen Krimi oder Thriller. Das erste Drittel des Buchs beschäftigt sich fast ausschließlich mit dem Geschehen an der Front. Erst dann beginnt langsam die Handlung rund um den Kriminalfall. Daher ist das Buch für mich eher das Psychogramm einer verlorenen Generation. In einen Bürgerkrieg hineingestoßen, weiß kaum jemand mit der Situation umzugehen. Die Männer werden zu Kampfmaschinen, zu staatlich sanktionierten Mördern. Eine Woche Kampf, eine Woche frei – ein seltsamer Rhythmus, aus dem es kaum ein Entrinnen gibt. Sehr gut ist die Dominanz der Familienbande geschildert, die quasi über dem staatlichen Gesetz steht. Die ethnische Zugehörigkeit entscheidet über Leben und Tod. Es scheint opportun zu sein, Serben ohne größere Gewissensbisse zu töten, wenn man selbst Kroate oder Bosnier ist (und umgekehrt). In Zeiten wie diesen, treten die latent vorhandenen Abgründe der Menschen deutlich zu Tage. Dass die Täter ein wenig Menschlichkeit zeigen und das Mädchen nicht töten, ist fast schon ein kleines Wunder. Mit den Protagonisten bin ich nicht recht warm geworden. Vermutlich ist das auch nicht das Ziel von Jurica Pavlicic. Einige Charaktere sind trotz ihrer gewalttätigen Präsenz ein wenig flach. Das entführte Mädchen erscheint als vernachlässigte Randfigur, aus der einiges herauszuholen gewesen wäre. Gut herausgearbeitet ist das Leben der Soldaten. Solange andere (Feinde) sterben, ist alles kein Problem. Erst als es einen aus der eigenen Gruppe trifft, können sie mit diesem Verlust nur schwer umgehen. Wir erfahren von Rachegefühlen, von Angst und Schmerzen. Die Männer sind sowohl Täter als auch Opfer. Der zerfallende Staat trägt wenig zur Deeskalation bei. Das Leben der Zivilisten in den betroffenen Gebieten ist düster und von Korruption überschattet. Ohne das übliche Kuvert ist weder eine adäquate medizinische Behandlung noch sonst etwas zu bekommen. Fazit: Eher ein Sittenbild als Krimi oder Thriller, daher kann ich nur 3 Sterne vergeben.

Ein Sittenbild des Jugoslawienkrieges

Gertie G. aus Wien am 25.02.2019
Bewertungsnummer: 1175965
Bewertet: eBook (ePUB)

Die Handlung ist während des Jugoslawienkrieges 1992 in Split angesiedelt. Zum einen begleiten wir eine Gruppe Männer in den Kampf, bei dem einer getötet und ein anderer, Kreso, sein Bein verliert, als sie auf eine Mine treten, die pikanterweise Kreso selbst gelegt hat. Aufgrund dieser Ereignisse sind die Männer völlig verroht und gleiten ins kriminelle Milieu ab. Sie erschießen den reichen serbischen Unternehmer als er sie beim Einbruch in seine Villa ertappt. Doch damit nicht genug, ist die zwölfjährige Tochter anwesend. Obwohl Zeugin des Mordes an ihrem Vater, wird das Mädchen zunächst nicht ermordet, sondern versteckt. Ein letzter Funken von Menschlichkeit? Oder ein perfider Plan? Meine Meinung: Ich persönlich halte dieses Buch nicht für einen Krimi oder Thriller. Das erste Drittel des Buchs beschäftigt sich fast ausschließlich mit dem Geschehen an der Front. Erst dann beginnt langsam die Handlung rund um den Kriminalfall. Daher ist das Buch für mich eher das Psychogramm einer verlorenen Generation. In einen Bürgerkrieg hineingestoßen, weiß kaum jemand mit der Situation umzugehen. Die Männer werden zu Kampfmaschinen, zu staatlich sanktionierten Mördern. Eine Woche Kampf, eine Woche frei – ein seltsamer Rhythmus, aus dem es kaum ein Entrinnen gibt. Sehr gut ist die Dominanz der Familienbande geschildert, die quasi über dem staatlichen Gesetz steht. Die ethnische Zugehörigkeit entscheidet über Leben und Tod. Es scheint opportun zu sein, Serben ohne größere Gewissensbisse zu töten, wenn man selbst Kroate oder Bosnier ist (und umgekehrt). In Zeiten wie diesen, treten die latent vorhandenen Abgründe der Menschen deutlich zu Tage. Dass die Täter ein wenig Menschlichkeit zeigen und das Mädchen nicht töten, ist fast schon ein kleines Wunder. Mit den Protagonisten bin ich nicht recht warm geworden. Vermutlich ist das auch nicht das Ziel von Jurica Pavlicic. Einige Charaktere sind trotz ihrer gewalttätigen Präsenz ein wenig flach. Das entführte Mädchen erscheint als vernachlässigte Randfigur, aus der einiges herauszuholen gewesen wäre. Gut herausgearbeitet ist das Leben der Soldaten. Solange andere (Feinde) sterben, ist alles kein Problem. Erst als es einen aus der eigenen Gruppe trifft, können sie mit diesem Verlust nur schwer umgehen. Wir erfahren von Rachegefühlen, von Angst und Schmerzen. Die Männer sind sowohl Täter als auch Opfer. Der zerfallende Staat trägt wenig zur Deeskalation bei. Das Leben der Zivilisten in den betroffenen Gebieten ist düster und von Korruption überschattet. Ohne das übliche Kuvert ist weder eine adäquate medizinische Behandlung noch sonst etwas zu bekommen. Fazit: Eher ein Sittenbild als Krimi oder Thriller, daher kann ich nur 3 Sterne vergeben.

Eher Zeitgeschichte und kein Krimi/Thriller

Manuela Pfleger aus Österreich am 23.02.2019

Bewertungsnummer: 1175393

Bewertet: eBook (ePUB)

Die Zeugen ist ein Buch über Kroatien im Jahre 1992 und ich hatte mir leider etwas Anderes darunter vorgestellt. Ich habe einen Krimi/Thriller erwartet, aber die Thriller und Krimi-Elemente fehlten mir hier zu sehr. Der Schreibstil ist zwar leicht, locker und flott, aber die vielen Charaktere, die man am Anfang kennenlernt, machten es mir dieses Mal nicht leicht, den Charakteren und Handlungen zu folgen. Der Spannungsaufbau ist auch nicht wirklich gut ausgebaut, weil leider in den letzten Kapiteln die Spannung aufbaut, wie man sie von einem Thriller oder Krimi gewöhnt ist. Leider gab es im mobi Format auch einige Schreibfehler, aber dafür ziehe ich keinen Stern ab, möchte aber den Autor bitten, dies noch einmal zu überarbeiten. Das Interessanteste in dem Buch waren die Handlungen wie die Soldaten mit ihrem Leben, Verletzungen, Verlusten und Co umgingen und ob man sie als Täter oder Opfer sehen sollte. In einem Krieg ist leider jeder sowohl Täter als auch Opfer. Leider konnten mich auch die Charaktere nicht überzeugen und ich wurde mit ihnen nicht warm. Normalerweise wenn ich ein Buch über eine Zeit in der Krieg herrschte, finde ich immer einen Charakter, der mich anzieht, hier leider nicht. Mein Fazit: Eher eine Zeitgeschichte und kein Krimi/Thriller für mich, Schreibstil ist zwar flott und locker, aber es gibt einige Schreibfehler. Die Spannung kommt er in den letzten Kapiteln vor und die Charaktere konnten mich nicht überzeugen. Das Thema über Kroatien 1992 und die Geschichte über Krieg, Verletzungen und wie die Menschen damit umgingen, war interessant. Das Buch ist ganz okay, wenn jemand Zeitgeschichten mag, aber für Krimi/Thriller Fans leider nicht das passende Genre. Leseempfehlung: okay

Eher Zeitgeschichte und kein Krimi/Thriller

Manuela Pfleger aus Österreich am 23.02.2019
Bewertungsnummer: 1175393
Bewertet: eBook (ePUB)

Die Zeugen ist ein Buch über Kroatien im Jahre 1992 und ich hatte mir leider etwas Anderes darunter vorgestellt. Ich habe einen Krimi/Thriller erwartet, aber die Thriller und Krimi-Elemente fehlten mir hier zu sehr. Der Schreibstil ist zwar leicht, locker und flott, aber die vielen Charaktere, die man am Anfang kennenlernt, machten es mir dieses Mal nicht leicht, den Charakteren und Handlungen zu folgen. Der Spannungsaufbau ist auch nicht wirklich gut ausgebaut, weil leider in den letzten Kapiteln die Spannung aufbaut, wie man sie von einem Thriller oder Krimi gewöhnt ist. Leider gab es im mobi Format auch einige Schreibfehler, aber dafür ziehe ich keinen Stern ab, möchte aber den Autor bitten, dies noch einmal zu überarbeiten. Das Interessanteste in dem Buch waren die Handlungen wie die Soldaten mit ihrem Leben, Verletzungen, Verlusten und Co umgingen und ob man sie als Täter oder Opfer sehen sollte. In einem Krieg ist leider jeder sowohl Täter als auch Opfer. Leider konnten mich auch die Charaktere nicht überzeugen und ich wurde mit ihnen nicht warm. Normalerweise wenn ich ein Buch über eine Zeit in der Krieg herrschte, finde ich immer einen Charakter, der mich anzieht, hier leider nicht. Mein Fazit: Eher eine Zeitgeschichte und kein Krimi/Thriller für mich, Schreibstil ist zwar flott und locker, aber es gibt einige Schreibfehler. Die Spannung kommt er in den letzten Kapiteln vor und die Charaktere konnten mich nicht überzeugen. Das Thema über Kroatien 1992 und die Geschichte über Krieg, Verletzungen und wie die Menschen damit umgingen, war interessant. Das Buch ist ganz okay, wenn jemand Zeitgeschichten mag, aber für Krimi/Thriller Fans leider nicht das passende Genre. Leseempfehlung: okay

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Die Zeugen

von Jurica Pavicic

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