Ein historischer Roman rund um Emily im viktorianischen London: Liebe, Verrat und Sehnsucht a la carte
London, 1908: Auf der Schwelle in eine neue Epoche. Zur Londoner Saison reisen Emily, Liam und ihre Kinder in die Hauptstadt Großbritanniens. Was als gesellschaftliches Spektakel geplant war, endet im Fiasko. Während die älteste Tochter Margery in die Gesellschaft eingeführt und dem König vorgestellt wird, gewinnen militante Suffragetten den Sprössling Ines für ihre Zwecke. Und Victor, der einzige Sohn? Als er eine verbotene Liebschaft eingeht, gefährdet er dadurch die gesamte Familie.
»Hurenglück – Die Lilien von London« ist der dritte Teil einer Romanserie aus dem viktorianischen England. Die ersten beiden Bände sind ebenfalls bei Piper Schicksalsvoll erschienen. »Hurenglück« ist auch ohne Kenntnis von Teil 1 und 2 lesbar.
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Letzter Teil der Lilien- Triologie
Sylvia B. aus Fredersdorf-Vogelsdorf am 09.02.2020
Bewertungsnummer: 1291800
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Hurenglück- Die Lilien von London von Tabea Koenig
London, 1908: Auf der Schwelle in eine neue Epoche. Zur Londoner Saison reisen Emily, Liam und ihre Kinder in die Hauptstadt Großbritanniens. Was als gesellschaftliches Spektakel geplant war, endet im Fiasko. Während die älteste Tochter Margery in die Gesellschaft eingeführt und dem König vorgestellt wird, gewinnen militante Suffragetten den Sprössling Ines für ihre Zwecke. Und Victor, der einzige Sohn? Als er eine verbotene Liebschaft eingeht, gefährdet er dadurch die gesamte Familie.
Mein Fazit:
Den Leser erwartet ein spannender, fesselnder und emotionsvoller historischer Roman. Die Autorin hat mit viel Feingefühl die Atmosphäre im 19. Jahrhundert eingefangen und so die Protagonisten Margery, Ines und Victor zum Leben erweckt. Die historische Kulisse ist authentisch beschrieben und machte es mir leicht in die Welt von des Londons von 1908 einzutauchen.
Auf das Ansehen in der Gesellschaft wird in dieser Zeit noch sehr viel Wert gelegt und ein Skandal kann einer ganzen Familie schaden. Frauen , wie Ines, wollen mehr als nur Anhängsel eines Mannes sein.Sie wollen über ihren Weg selbst bestimmen können. Aber setzen sie die richtigen Mittel dafür ein? Auch politisch wollen sie ein Mitspracherecht. Auch die gleichgeschlechtliche Liebe wird noch nicht toleriert und es wird noch lange dauern, bis sie nicht mehr strafbar ist. Das muss Victor am eigenen Leib erfahren und aus Angst vor einem Mord täuscht er seinen Tod vor...
Es ist eine interessante und spannende Geschichte, die mich in seinen Bann gezogen hat.
Ein schöner Abschluss dieser…
Lerchie am 19.12.2019
Bewertungsnummer: 2723873
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Ein schöner Abschluss dieser Trilogie London 1908. Emily, Liam und ihre Kinder reisen zur Saison in die Hauptstadt von Großbritannien. Leier endet im Fiasko, was eigentlich als gesellschaftliches Spektakel geplant war. Margery, ihre älteste Tochter wird in die Gesellschaft eingeführt und dem König vorgestellt, während militante Suffragetten Ines, Emilys Jüngste, für ihre Zwecke gewinnen. Und was ist mit Victor, dem einzigen Sohn des Ehepaares? Er geht eine verbotene Liebschaft ein und gefährdet damit die ganze Familie. Dies ist der dritte Teil einer Romanserie, die im viktorianischen England spielt. Doch ist das Buch auch ohne die Kenntnis der Vorgängerbände lesbar. Meine Meinung Wie auch schon die Vorgängerbände ließ sich dieses Buch sehr leicht und flüssig lesen. In der Geschichte war ich schnell wieder drinnen und konnte mich auch sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Emily, die als Countess ihre Kinder ja entsprechend erziehen musste. In Victor, dessen Liebschaft nicht das, war, was eine Mutter sich wünschen würde. In Ines, die sich den Suffragetten anschloss. Zunächst gewaltfrei, doch da die Suffragetten damit nicht weiterkamen, wurde schließlich auch Gewalt angewendet. In Christine, Emilys Freundin, die inzwischen ja mit einem Polizisten verheiratet war, und der sie wegen seiner Arbeit doch etwas vernachlässigte. Dass das Folgen haben würde, konnte ich schon verstehen. Wie groß diese Folgen waren, ja das muss der geneigte Leser selbst herausfinden. Auch hat die Autorin es wieder verstanden dem Buch Spannung einzuhauchen. Eine Spannung, die sich bis zum Ende hielt. Es war spannend zu erfahren, wie es mit Ines und auch mit Victor weitergehen würde. Und ob der Mann, der Emily und auch Christine schon einmal unangenehme begegnet war, zu Rechenschaft gezogen würde. Wie es im Nachwort erklärt wird, sind viele der Ereignisse historisch belegt. Auch dass die Autorin das eine oder andere Ereignis etwas verlegt hat, also die Daten nicht genau stimmten. Aber diese Unterschiede sind wirklich minimal. Was mir auch sehr gut gefällt und was ich beim Fehlen immer wieder bemängele, ist der Epilog. Er ist hier vorhanden und das hat mich sehr erfreut. Denn ein Schluss mit dem man im Regen stehen gelassen wird – also nicht weiß, wie es den Personen letztendlich weiter ergangen ist – mag ich gar nicht. Vielen Dank dafür, Tabea Koenig. Dieser Roman war mal wieder einer, der mich gefesselt, in seinen Bann gezogen und mich sehr gut unterhalten hat. Von mir dafür eine absolute Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.
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