Als die 33-jährige Amelie wegen fahrlässiger Tötung mit unterlassener Hilfeleistung zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt wird, ändert sich das Leben der jungen Frau von einem Tag auf den anderen für immer! Das bekommt sie auch nach ihrer Haftentlassung bitter zu spüren. Sie fasst einen Entschluss: Sie will ihre Unschuld beweisen, koste es, was es wolle! Welchen Gefahren sie sich dabei aussetzt, ist ihr zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht bewusst.
Dieser van Marvik Kriminalroman wird Ihr Herz bis zum Halse schlagen lassen. Sie werden nicht eher ruhen, bis Sie auch die allerletzte Zeile gelesen haben!
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Caroas
aus Zell am See
5/5
12.01.2021
eBook (ePUB)
Ein Roman der in die Tiefe geht
Die Protagonisten werden so lebendig dargestellt, dass man ihnen ihre Rollen ohne Wimpernzucken abnimmt.
Amelie wird nach 5 Jahren Gefängnis frei gelassen.
Den Weg in ihre Freiheit muss sie alleine antreten. Auf dem Weg in ihre neue Wohnung fühlt sie sich verfolgt und die ersten Tage in Freiheit stehen für sie unter keinem guten Stern.
Mit Hilfe der Anwaltskanzlei in der sie zu arbeiten anfängt, versucht sie alles um ihre Unschuld zu beweisen.
Ich persönlich habe mir oft während des lesens die Fragen gestellt, hätte ich gleich gehandelt? Hätte ich weitergekämpft? Hätte ich alleine den Weg zurück in ein normales Leben gefunden? Wie hätte ich mich geändert?
Fazit, ein Krimi der einen bis zum Schluss nicht mehr los lässt. Er lässt einen darüber grübeln was wäre, wenn mir dasselbe oder ähnliches passiert wäre wie Amelia. Wo wäre ich?
Ob Amelia ihre Unschuld beweisen kann, dass muss der Leser selber heraus finden.
Dieses Buch empfehle ich an Euch gerne weiter.
Bewertung
5/5
09.10.2021
Buch (Taschenbuch)
Recht oder Unrecht?
Was machst du, wenn dir keiner glaubt und du im Gefängniss landest?
Aufgeben, hoffen, wütend sein oder daran zerbrechen?
Amelie, wegen fahrlässiger Tötung mit unterlassener Hilfeleistung zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt, wird aus dem Gefängnis entlassen. Sie hat nur einen Wunsch, den wahren Täter finden. Darauf richtet sich ihr ganzen Handeln ein.
Die Geschichte ist spannend erzählt. Die Autorin hat ihrer Hauptprotagonistin Leben eingehaucht sie mit Wut versehen, ihr Kraft gegeben und die Hoffnung auf Gerechtigkeit. Ihre Handlungen mögen manchmal unverständlich sein, aber dass ist ihrer Situation geschuldet. Ich fand sie sehr authentisch.
Eindrucksvoll und mit viel Gefühl schildert Margarete von Marvik den schweren Weg einer verurteilten Straftäterin zurück ins Leben. Die Schwierigkeiten, die Vorurteile und die Ablehnung die ihr entgegenschlagen.
Aber es gibt auch Freunde die ihr helfen. Wird sie rehabillitiert oder bringt sie sich durch ihre Handlungen in eine ausweglose Situation?
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen!
Bewertung
aus Wertingen
5/5
20.09.2021
Buch (Taschenbuch)
Schatten der Erinnerung
Ich liebe diese Bücher von Margarete van Marwik und ich verschinge sie immer regelrecht. Amelie kommt nach einer fünfjährigen Haftstrafe frei. Sie wurde aufgrund von Indizien verurteilt. Sie solle ihr zukünftige Schwiegermutter ermordet und einen sehr wertvollen Ring gestohlen haben. Amelie kann sich an nichts mehr erinnern, aber sie weiß eines, sie ist unschuldig. Nachdem sie entlassen ist, macht sie sich auf die Suche nach dem wahren Täter. Schnell findet sie auch Arbeit und mit Hilfe ihrer Kollegen beginnt sie zu recherchieren. Sie beschattet Verdächtige und kommt dabei selbst in große Lebensgefahr. Am Ende jedoch wird der Mörder gefunden und man ist wirklich überrascht über diese Lösung, denn lange hatte man andere Menschen in Verdacht. Das Buch liest sich derart gut und ist vor allem sehr spannend und interessant, dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann und es in einem Rutsch ausliest. Man denkt, den wahren Täter zu kennen, aber die Autorin versteht es sehr gut, uns in die Irre zu führen. Sie läßt die Protagonistin sehr menschlich erscheinen. Gut gefällt mir dabei, dass sie in Streßsituationen immer ein Stück Lakritze kauen muß. Man leidet und zittert mit Amelie, die sehr hart im Nehmen ist. Auf 200 Seiten wird der Leser sehr gut unterhalten. Das Titelbild ist eine Art Kreidezeichnung und zeigt eine inhaftierte Frau in einer Gefängniszelle.
Anchsunamun
aus xxxx
5/5
29.07.2020
Buch (Taschenbuch)
Der Weg zur Wahrheit ist steinig
„Schatten der Erinnerung“ von Margarete van Marvik ist ein Roman, der bei BoD im April 2019 erschienen ist.
Die 33-jährige Amelie ist verliebt und glücklich, sie steht kurz vor der Hochzeit. Bei einem Ausflug kommt es zu einer Tragödie und das Leben der jungen Frau verändert sich für immer. Sie wird verurteilt wegen fahrlässiger Tötung mit unterlassener Hilfeleistung zu fünf Jahren Haft. –Als sie nach fünf Jahren Haft entlassen wird, ist sie fest entschlossen, ihre Unschuld zu beweisen – koste es, was es wolle. Dass das nicht ungefährlich ist, muss sie sehr schnell lernen.
Von Anbeginn an merkt man sofort, dass Amelie von ihrer Unschuld überzeugt ist, obwohl sie sich an den genauen Ablauf nicht erinnern kann. Ihr werden viele Steine in den Weg gelegt, aber sie gibt nicht auf. Die Zähigkeit, mit der sie alles daransetzt, ihre Unschuld zu beweisen, ist wirklich bewundernswert. Erschwert wird die Suche nach der Wahrheit auch durch ihr fehlendes Erinnerungsvermögen. Allerdings neigt sie zu Alleingängen, mit denen sie nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Freunde in Gefahr bringt, Freunde, die sie in allem unterstützen, obwohl sie es ihnen nicht leichtmacht. Dass sie ungeduldig ist, ist verständlich, denn sie hat ja schon fünf Jahre verloren. Ich muss zugeben, dass ihre Alleingänge bei allem Verständnis schon manchmal ein wenig nervig sind. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und bei manchen Szenen lief schon mal ein Schauer über meinen Rücken. Die Auflösung bringt dann fast schon Erleichterung, auch wenn sie schneller hätte kommen können, doch Angst und Liebe verzögern alles.
Gefallen hat mir, dass die Geschichte mit der Haftentlassung beginnt und das Leben hinter Gittern nur angeschnitten wird. Dass es hart war, wird trotzdem deutlich.
Mit dem Roman ist der Autorin ein Krimi gelungen, der zeigt, wie schwer es ist, seine Unschuld zu beweisen, aber auch, wie schwer es ist, nach einer Haft wieder in ein normales Leben zurück zu kehren. Es reicht nicht, die Wahrheit zu kennen, man muss sie auch beweisen. Es ist eine wirklich berührende Geschichte und kann das Buch nur empfehlen. Es wird sicher nicht mein letztes von dieser Autorin sein.
Bewertung
5/5
01.12.2019
Buch (Taschenbuch)
Der Beweis
Amelie steht am Ende ihrer 5jährigen Haftstrafe. Eigentlich ist sie sich keiner Schuld bewusst. So lehnte sie auch die Haftverkürzung wegen Eingeständnis der Schuld ab.
Jetzt hat sie große Bedenken vor dem wie die Freiheit wohl sein wird. Max ist ihr in den Jahren ein guter Freund geworden. Er besorgt ihr eine Wohnung und einen Job bei einem Anwalt. Die Wohnung erweist sich als Reinfall. Gerade als Amelie sie sich ansieht, findet man im Haus einen Toten. Mit der neuen Arbeitsstelle hat sie mehr Glück. Dann ist da auch ein Appartement, dass sie beziehen kann. Für Amelie beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Ihr wichtigstes Ziel ist der Beweis ihrer Unschuld.
Die Geschichte erzählt von Amelies Gehversuchen und Rückschritten auf dem Weg zu ihrem großen Ziel... Margarete van Marvik fand einen guten Weg, das Spannungsfeld zwischen Angst und Zielsicherheit der Amelie herauszustellen. Die Protagonistin ist einerseits sehr misstrauisch und vorsichtig bei ihren ersten Schritten in Freiheit. Dann schießt sie wieder über das Ziel hinaus. Die weiteren Charaktere sind sehr gut in das Setting eingepasst. Langsam Schritt für Schritt erschließt sich die Geschichte und rundet sich mit einem Erfolg und Neubeginn ab.
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