Produktbild: Verratenes Land

Verratenes Land Thriller

85

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

19.08.2019

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

896 (Printausgabe)

Dateigröße

3322 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Cemetery Road

Übersetzt von

Ulrike Seeberger

Sprache

Deutsch

EAN

9783959678834

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

19.08.2019

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

896 (Printausgabe)

Dateigröße

3322 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Cemetery Road

Übersetzt von

Ulrike Seeberger

Sprache

Deutsch

EAN

9783959678834

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  • Bewertung

    aus Köln

    5/5

    21.08.2020

    eBook (ePUB)

    Greg Iles Verratenes Land

    Wieder einmal ein mitreißendes Buch dieses besonderen Schriftstellers. Alles scheint käuflich zu sein in der amerikanischen Politik. Das macht Angst,vor allem,solange ein Donald Trump Realität ist.

  • Feuerland

    aus Zella-Mehlis

    5/5

    25.06.2020

    eBook (ePUB)

    make America great again

    Für mich war dieser Roman seit längerer Zeit endlich wieder mal ein Lesevergnügnen. Und ich denke, die Bezeichnung Roman wird dem Buch eher gerecht als das vordergründige Label eines Krimi's. Das erste Drittel des immerhin beinahe 700 Seiten starken Wälzers erschien mir mitunter etwas langatmig, trägt aber seinen Teil zur Geschichte bei. Das so oft gebrauchte Motiv des Heimkehrers in die Kleinstadt seiner Jugend, voller Erinnerungen an eine frühe familiäre Tragödie, dem klassischen Vater-Sohn-Konflikt und einer schwärmerischen Jugendliebe wächst sich hier zu einem gallebitteren Epos über die Korruption hinter den biederen Fassaden aus. Dabei ist dieses Buch so ur-amerikanisch wie es nur sein kann. Nirgendwo anders könnte diese Geschichte sich genau so abgespielt haben. Der aufrechte, (alte) weiße Mann mit der permanent präsenten Waffe, bereit, die Welt und seine Freiheit im großen wie im kleinen zu verteidigen (und dabei gerne auch noch Geld zu verdienen), die smarten Anwälte, die Gesellschaftsladys - mitunter fühlt man sich in jedem einzelnen Klischee, welches man sich über dieses Land zu eigen gemacht hat, auf das garstigste bestätigt. Es fehlt weder an Pathos noch an Großspurigkeit, Themen wie Moral, Schuld und der im prüden Amerika anscheinend permanent präsente Sexismus, aber auch die durchaus fragwürdige weibliche Vorteilsnahme werden gleich mit abgehandelt. Mitunter erscheinen einige Personen zu klischeehaft, manchen Handlungsstrang hätte es so nicht gebraucht, besonders zum Ende springt das Buch auf eine doch sehr überzogene Action-Achterbahnfahrt auf - und doch - es ist ein gut geschriebenes, lesenswertes und durchaus spannendes Werk. Vor allem spiegelt es ein Land, dem man nur wünschen kann, dass es auf einen anderen, besseren Weg finden möge.

  • Bewertung

    aus Villingen-Schwenningen

    5/5

    09.09.2019

    eBook (ePUB)

    Allein gegen den Bienville Poker Club

    Der Journalist und Pulitzer - Preisträger Marshall McEwan kehrt nach 30 Jahren in Washington in die Kleinstadt Bienville in Mississippi zurück, weil sein Vater, Inhaber der dortigen Zeitung, sterbenskrank ist. Marshall beginnt eine Affäre mit seiner Jugendliebe Jet, die mit seinem besten Freund aus Kinder- und Jugendjahren Paul verheiratet ist. Dann wird der Archäologe Buck Ferris, Marshalls Mentor aus Jugendzeiten, tot aus dem Mississippi geborgen. Buck wollte beweisen, dass das Gelände, auf dem eine Papierfabrik, die das Überleben der Stadt sichern soll, geplant ist, eine alte Kultstätte der Indianer war. Das hätte die Fabrik verhindert und damit die gewinnbringenden Geschäfte einer Männerriege - dem Bienville Poker Club - durchkreuzt. Marshall will den Mord an seinem Ersatzvater Buck sühnen, mit Jet ein neues Leben beginnen und die Macht der alten Männer brechen. Doch die Dinge sind kompliziert und Marshall könnte nicht nur seine Integrität und seine materielle Existenz, sondern auch sein Leben verlieren. Das Buch ist mit das Beste, was ich seit langem gelesen habe. Die Geschichte fließt gemächlich wie der Mississippi dahin. Doch unter der ruhigen Oberfläche warten tückische Strömungen und lebensbedrohliche Strudel. Die Ereignisse beginnen mit dem Mord an Buck Ferris, der vertuscht werden soll. Langsam trägt der Autor immer mehr Schichten der vermeintlich biederen Gesellschaft ab, schildert Geschehnisse aus der Vergangenheit, deren Auswirkungen noch die Gegenwart beeinflussen und legt eine korrupte und zutiefst unmoralische Elite offen. Die Handlung nimmt mit jedem Kapitel mehr Fahrt auf. Zeitweise war ich mir nicht mehr sicher, wem ich trauen kann. Immer, wenn ich glaubte, ich hätte das Geflecht der Leidenschaften und Machtinteressen durchschaut, gab es eine überraschende Wendung. Marshall, der voller Schuldgefühle ist, war mir sympathisch, weil er versucht, das Richtige zu tun. Nur ist das nicht immer leicht zu erkennen. Jets Rolle ist bis zum Schluss undurchsichtig. Ich habe sie als manipulativ empfunden. Der Bienville Poker Club ist eine Klasse für sich : reich, mit politischem Einfluss, skrupellos, macht- und geldgierig. Leider kann ich mir gut vorstellen, dass es solche Cliquen gibt. Das Buch war absolut fesselnd und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Es war sicher nicht das letzte Buch, das ich von diesem Autor lesen werde.

  • Bewertung

    aus Wangen

    5/5

    30.08.2019

    eBook (ePUB)

    Zu viele Wendungen

    Greg Iles Südstaaten-Roman beginnt stark, schon der erste Abschnitt verspricht Spannung und extreme Emotionen: ,,Ich hatte nie vor, meinen Bruder zu töten. Ich hatte nie die Absicht, meinen Vater zu hassen. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich meinen eigenen Sohn beerdigen würde.“ Doch der Leser erfährt erst nach und nach, was es mit diesen Ereignissen, die Marshall McEwan hier zu Beginn andeutet, auf sich hat. McEwan, hochkarätiger Journalist und Pulitzer-Preisträger, kehrt nach fast dreißig Jahren nach Bienville, Mississippi zurück, um seine Mutter bei der Pflege des schwerkranken Vater zu unterstützen. Zumindest redet er sich selbst dies ein, denn auch Jet, seine große erste Liebe aus Jugendtagen, hat ihn nie losgelassen. Mit ihr hat er seit einigen Wochen eine Affäre. Prekär dabei ist, dass Jet mit Marshalls Kindheitsfreund Paul Matheson verheiratet ist. Und Paul ist der Sohn des mächtigen Max Matheson, Mitglied des Bienville Poker Clubs, einem Zusammenschluss von sehr reichen, einflussreichen und skrupellosen Männern, der die Geschicke der Stadt seit Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten lenkt. Als McEwans väterlicher Freund Buck Ferris tot aus dem Mississippi gezogen wird, ist schnell klar, dass er nicht einfach ertrunken ist. Offenbar wurde er erschlagen. als er archäologische Grabungen auf dem Gelände angestellt hat, auf dem bald eine chinesische Papierfabrik gebaut werden soll. Dieses Bauprojekt soll Bienvilles Zukunft sichern, Arbeitsplätze und sehr viel Geld für die Stadt und natürlich auch für den Poker Club bringen. Als Marshall erkennt, dass sowohl die Polizei als auch die Gerichtmedizin die Ermittlungen nur schlampig durchführen, um Buck Ferris Tod möglichst schnell unter den Teppich kehren zu können und das Bauvorhaben nicht zu gefährden, ermittelt er auf eigene Faust. Im Zentrum seines Interesses steht dabei der mächtige Poker Club und Marshall bringt sich dabei in große Gefahr. ,,Verratenes Land“ ist durchaus spannend, allerdings in meinen Augen kein Thriller, sondern eher ein Roman über Schuld, Gewissen, Macht und Moral und dadurch auf jeden Fall lesenswert. Marshall McEwans Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend, an seinen verstorbenen Bruder, die stummen Schuldzuweisungen und das schwierige Verhältnis zu seinem Vater haben mich mehr berührt als die actionreichen Passagen. McEwan manövriert sich durch seine Nachforschungen, aber auch durch seine persönlichen Verstrickungen in gefährliche Situationen, doch immer wieder wendet sich das Blatt. Diese Überraschungsmomente tragen den Leser eine ganze Weile durch den fast 900 Seiten starken Roman. Doch irgendwann langweilen diese Wendungen, da sie nicht mehr überraschend und nicht mehr allzu realistisch wirken und die Handlung für meinen Geschmack damit unnötig verkomplizieren und in die Länge ziehen. Hier wäre weniger mehr gewesen.

  • Rita

    aus Wolframs-Eschenbach

    5/5

    24.08.2019

    eBook (ePUB)

    Der Bienville Poker Club

    Da sein Vater schwer erkrankt ist, kommt der Pulitzerpreisträger Marshall McEwan zurück nach Bienville/Mississippi. Kurz darauf wird der Archäologe Buck Ferris von einem Ziegelstein erschlagen im Mississippi gefunden. Es handelt sich angeblich um einen Unfall. Aber Marshall glaubt nicht an diese Version und stellt seine eigenen Nachforschungen an. Buck Ferris hat nach einem schweren Unglück, an dem Marshall von seinem Vater die Schuld bekam, die Vaterrolle übernommen und stand ihm deshalb sehr nahe. Marshalls Meinung nach hatte der Tod etwas mit den Ausgrabungen von Buck zu tun. Er suchte auf einem Privatgelände nach Überresten einer indianischen Siedlung und wollte das mit Knochenfunden belegen. Wenn etwas gefunden worden wäre, hätte das bedeutet, daß die von Chinesen geplante Papierfabrik vorerst mit einem Baustopp belegt worden wäre. Leider gibt es verschiedene Interessenslagen, denn es darf nicht außer Acht gelassen werden, daß die neue Fabrik Arbeitsplätze und Wohlstand bringen würde. Die Recherchen von Marshall stoßen sehr auf den Ärger des Bienville Poker Clubs, einer Vereinigung der zwölf einflussreichsten und mächtigsten Männer der Stadt. Es ist ein Naturgesetz, daß der „Bienville Poker Club“ alles durchsetzt immer gewinnt. Aber wird Marshall es schaffen, daß die Wahrheit ans Tageslicht kommt und die Gerechtigkeit siegt? Auf den knapp 900 Seiten hat es der Autor geschafft mich so zu fesseln, daß ich das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen habe. Durch seine bildhafte Beschreibung des Ortes, seiner Bewohner und der Lebenssituation hatte ich echtes Kopfkino ablaufen. Alles wirkt absolut realistisch, authentisch und glaubwürdig, es könnte genauso passieren bzw. passiert sein. Es geht vor allem um Macht, Geld, Korruption, Intrigen, Affären, aber auch um Freundschaft. Ich möchte keine einzige Seite missen. Das Buch lässt sich flüssig und spannend lesen und als Leser hofft man bis zum Ende auf den Sieg der kleinen Leute. Sehr gut gefallen hat mir die Beschreibung von Marshall und seiner Zerrissenheit bezüglich der Traumata seiner Vergangenheit, wie sie immer wieder in seinen Gedanken auftauchen, ihn beschäftigen und wie er versucht damit umzugehen. Auf der anderen Seite hängt er immer noch an einer alten Liebe fest. Darüber hinaus kann er sich auf alte Freundschaften seines Vaters verlassen und dadurch erfolgreich agieren. Wer die Natchez-Bücher von Greg Iles gelesen hat, wird dieses mit Sicherheit begeistert lesen. Von mir eine absolute Leseempfehlung!

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