• Produktbild: Tolstois Bart und Tschechows Schuhe
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Tolstois Bart und Tschechows Schuhe Streifzüge durch die russische Literatur

3

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.11.2019

Verlag

Wunderraum

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,8/13,6/3,2 cm

Gewicht

523 g

Farbe

Weiß / Rost

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-336-54813-2

Beschreibung

Rezension

»Wladimir Kaminer kennt die russische Literatur wie seinen Schrebergarten!« ("Brigitte")
»Wunderbar und kurzweilig vermittelt Kaminer Kenntnisse der russischen Literaturgeschichte – und das durchaus mit Tiefgang.« ("hr2")
»Ein wunderbarer Einstieg in das Werk von Daniil Charms, des Mannes, dessen Humor nun in Wladimir Kaminer einen würdigen Interpreten gefunden hat.« ("be.de")
»Wladimir Kaminer kann ganz wunderbar und kurzweilig Kenntnisse der russischen Literaturgeschichte vermitteln – und das durchaus mit Tiefgang.« ("sandammeer.at")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.11.2019

Verlag

Wunderraum

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,8/13,6/3,2 cm

Gewicht

523 g

Farbe

Weiß / Rost

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-336-54813-2

Herstelleradresse

Wunderraum
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Schade, dass der Deutschunterricht...

Bewertung am 24.03.2020

Bewertungsnummer: 415677

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schade, dass der Deutschunterricht in der Schule nicht auch so viel Spass macht! Ich habe sofort Lust bekommen, wieder ein paar tolle Klassiker zu lesen. Besonders empfehlenswert ist das vom Autor selbst gelesene Hörbuch.

Schade, dass der Deutschunterricht...

Bewertung am 24.03.2020
Bewertungsnummer: 415677
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schade, dass der Deutschunterricht in der Schule nicht auch so viel Spass macht! Ich habe sofort Lust bekommen, wieder ein paar tolle Klassiker zu lesen. Besonders empfehlenswert ist das vom Autor selbst gelesene Hörbuch.

Amüsante Reise durch die russische Literatur

Zauberberggast aus München am 24.11.2019

Bewertungsnummer: 1269502

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Literarische Kanons sind momentan im Trend. In unserer schnelllebigen Zeit möchte man belesen sein und wirken, aber gleichzeitig genau wissen, was es der Mühe wert ist gelesen zu werden und was eher nicht. Vor allem wenn die Klassiker Hunderte oder sogar Tausende von Seiten umfassen, wie in der russischen Literaturgeschichte nicht selten der Fall, möchte man wissen ob sich der Griff zum "Schinken" lohnt oder ob es reicht, ihn als literarisches Statussymbol im Schrank verstauben zu lassen. Wladimir Kaminer, deutsch-russischer Schriftsteller und selbst in Moskau geboren, hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, die vielen so fremde russische Literatur oder vielmehr die Verfasser dieser Literatur dem deutschen Lesepublikum näherzubringen. "Tolstois Barts und Tschechows Schuhe" ist eine Art "Autoren-Kanon" des Schriftstellers Kaminer. Aber nicht nur die Autoren der "dicken Schinken" kommen vor, sondern auch die der literarischen Kleinformen. Kaminer beleuchtet in 7 Kapiteln das Leben und Werk der Schriftsteller Dostojewski, Tolstoi, Tschechow, Bulgakow, Majakowski, Nabokov und Charms. Ich persönlich hätte mir noch ein Kapitel über einen russischen Romantiker (Puschkin, Lermontov) gewünscht. Auch AutorInnen wären sicher interessant gewesen. So bleibt es ein rein männliches Buch, in dem Frauen nur als tragische Protagonistinnen (Anna Karenina), Sekretärinnen und Nachlassverwalterinnen (Dostojewski), schwierige Ehefrauen (Sofja Tolstaja) und Mütter eine Nebenrolle spielen. Kaminer verwebt seine eigene Biografie mit den Anekdoten über die Schriftsteller. Die Berührungspunkte sind manchmal Parallelen zu seinem eigenen Leben (wenn seine Träume z.B. von der Nabokov-Lektüre inspiriert waren), seiner eigenen Familiengeschichte (Tschechows Schuhe, Majakowskis Staubphobie) oder einfach die unterschiedlichen Erfahrungen der Rezeption der großen Klassiker, die er schon in der Schulzeit machte oder später als Tontechniker einer Theaterbühne. Auch gegen das Heimweh halfen die Schriftsteller seiner Heimat dem frisch in Berlin angekommenen Kaminer. Ähnlich wie Majakowski machte Kaminer mit einem Freund literarische Performances, eine Art "Poetry Slam", in seiner Anfangszeit in Deutschland. Und bis heute beschäftigt er sich mit dem geistigen Erbe Russlands, wie man am vorliegenden Buch erkennen kann, das teilweise bereits früher veröffentlichte und überarbeitete Essays enthält. Die anekdotischen Schilderungen sind biografische Abrisse aus der subjektiven Sicht Kaminers. Er erzählt, was ihm erzählenswert scheint aus dem Leben der berühmten Autoren. Auch eine literaturgeschichtliche Einordnung nimmt Kaminer vor. Gelegentlich rückt er sogar Falschannahmen bisheriger Biografen mit neuen Fakten zurecht (z.B. Tschechows Bruder). Es war einfach sehr interessant, etwas über die skurrile - gleichzeitige - Entstehungsgeschichte von Dostojewskis Der Spieler und Der Idiot zu erfahren oder über Tolstojs asketisches und oft chaotisches Leben. Am besten hat mir das Kapitel über Anton Tschechow gefallen, weil ich sein Werk von allen vorgestellten Autoren am besten kenne. Seine "Literatur des Zweifels" (S. 106), die unserer modernen Zeit am nächsten ist. Mit dem sehr politischen Kapitel über Bulgakow konnte ich leider nicht so viel anfangen. Eine Überraschung war für mich der futuristische Dichter Majakowski, der mir bis zur Lektüre gar nichts sagte. Sehr gut hat mir auch das Kapitel über Nabokov und seine Schmetterlinge gefallen. Man merkt Kaminer mit jedem Wort die Leidenschaft und Begeisterung an, mit der er über sein Thema schreibt. Sehr unterhaltsam und informativ sind diese Essays. Allerdings sollte man schon selbst etwas Interesse an russischer Literatur und Geschichte mitbringen, sonst wird einen das Buch eher nicht mitnehmen. Wer allerdings offen ist für das Thema russische Literatur, sollte auf jeden Fall zu diesem Buch greifen.

Amüsante Reise durch die russische Literatur

Zauberberggast aus München am 24.11.2019
Bewertungsnummer: 1269502
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Literarische Kanons sind momentan im Trend. In unserer schnelllebigen Zeit möchte man belesen sein und wirken, aber gleichzeitig genau wissen, was es der Mühe wert ist gelesen zu werden und was eher nicht. Vor allem wenn die Klassiker Hunderte oder sogar Tausende von Seiten umfassen, wie in der russischen Literaturgeschichte nicht selten der Fall, möchte man wissen ob sich der Griff zum "Schinken" lohnt oder ob es reicht, ihn als literarisches Statussymbol im Schrank verstauben zu lassen. Wladimir Kaminer, deutsch-russischer Schriftsteller und selbst in Moskau geboren, hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, die vielen so fremde russische Literatur oder vielmehr die Verfasser dieser Literatur dem deutschen Lesepublikum näherzubringen. "Tolstois Barts und Tschechows Schuhe" ist eine Art "Autoren-Kanon" des Schriftstellers Kaminer. Aber nicht nur die Autoren der "dicken Schinken" kommen vor, sondern auch die der literarischen Kleinformen. Kaminer beleuchtet in 7 Kapiteln das Leben und Werk der Schriftsteller Dostojewski, Tolstoi, Tschechow, Bulgakow, Majakowski, Nabokov und Charms. Ich persönlich hätte mir noch ein Kapitel über einen russischen Romantiker (Puschkin, Lermontov) gewünscht. Auch AutorInnen wären sicher interessant gewesen. So bleibt es ein rein männliches Buch, in dem Frauen nur als tragische Protagonistinnen (Anna Karenina), Sekretärinnen und Nachlassverwalterinnen (Dostojewski), schwierige Ehefrauen (Sofja Tolstaja) und Mütter eine Nebenrolle spielen. Kaminer verwebt seine eigene Biografie mit den Anekdoten über die Schriftsteller. Die Berührungspunkte sind manchmal Parallelen zu seinem eigenen Leben (wenn seine Träume z.B. von der Nabokov-Lektüre inspiriert waren), seiner eigenen Familiengeschichte (Tschechows Schuhe, Majakowskis Staubphobie) oder einfach die unterschiedlichen Erfahrungen der Rezeption der großen Klassiker, die er schon in der Schulzeit machte oder später als Tontechniker einer Theaterbühne. Auch gegen das Heimweh halfen die Schriftsteller seiner Heimat dem frisch in Berlin angekommenen Kaminer. Ähnlich wie Majakowski machte Kaminer mit einem Freund literarische Performances, eine Art "Poetry Slam", in seiner Anfangszeit in Deutschland. Und bis heute beschäftigt er sich mit dem geistigen Erbe Russlands, wie man am vorliegenden Buch erkennen kann, das teilweise bereits früher veröffentlichte und überarbeitete Essays enthält. Die anekdotischen Schilderungen sind biografische Abrisse aus der subjektiven Sicht Kaminers. Er erzählt, was ihm erzählenswert scheint aus dem Leben der berühmten Autoren. Auch eine literaturgeschichtliche Einordnung nimmt Kaminer vor. Gelegentlich rückt er sogar Falschannahmen bisheriger Biografen mit neuen Fakten zurecht (z.B. Tschechows Bruder). Es war einfach sehr interessant, etwas über die skurrile - gleichzeitige - Entstehungsgeschichte von Dostojewskis Der Spieler und Der Idiot zu erfahren oder über Tolstojs asketisches und oft chaotisches Leben. Am besten hat mir das Kapitel über Anton Tschechow gefallen, weil ich sein Werk von allen vorgestellten Autoren am besten kenne. Seine "Literatur des Zweifels" (S. 106), die unserer modernen Zeit am nächsten ist. Mit dem sehr politischen Kapitel über Bulgakow konnte ich leider nicht so viel anfangen. Eine Überraschung war für mich der futuristische Dichter Majakowski, der mir bis zur Lektüre gar nichts sagte. Sehr gut hat mir auch das Kapitel über Nabokov und seine Schmetterlinge gefallen. Man merkt Kaminer mit jedem Wort die Leidenschaft und Begeisterung an, mit der er über sein Thema schreibt. Sehr unterhaltsam und informativ sind diese Essays. Allerdings sollte man schon selbst etwas Interesse an russischer Literatur und Geschichte mitbringen, sonst wird einen das Buch eher nicht mitnehmen. Wer allerdings offen ist für das Thema russische Literatur, sollte auf jeden Fall zu diesem Buch greifen.

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Tolstois Bart und Tschechows Schuhe

von Wladimir Kaminer

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