Vom Großen zum Kleinen - Wissenschaft zum Anfassen
Ein neuer, nachdenklich machender Blick auf den Menschen aus der Perspektive der Astrophysik, verbunden mit den neuesten bahnbrechenden Erkenntnissen der Astronomie über die Entstehung unseres Sonnensystems, von Erde und Leben, über kosmische Beinahe-Katastrophen für die Erde, über die Raumzeit – und über den Rand der erkennbaren Welt: Schwarze Löcher, Dunkle Materie und Dunkle Energie.
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Sabrina
aus Wien
5/5
29.06.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Muss für alle Hobby Astronomen bzw die sich für sowas interessieren.
Ein Must-Have für alle die sich für Astronomie interessieren. Es wird so gut wie alles erklärt. Vom kleinstem bis hin zum größten(Schwarze Löcher)
Und da es Harald Lesch ist ist es recht gut zum verstehen auch wenn er hier und da abschweift aber wer alles in so ein kleines Buch bekommt darf das ruhig mal.
Sehr empfehlenswert!
Tina Bauer
aus Essingen
5/5
11.07.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Das Universum und der ganze Rest
Kann mir jemand mal die Antwort auf das Leben, das Universum und den ganzen Rest geben?
Ja, Harald Lesch kann!
Komprimiert auf gerade einmal etwas mehr als zweihundert Seiten packt der Autor die Entstehung des Universums, unseres Sonnensystems und auch die Antwort auf die Fragen, wie und wieso sich das Leben auf unserem Planeten entwickeln konnte.
Selten habe ich so viel neues Wissen zwischen zwei Buchdeckeln gefunden.
Harald Lesch entführt den Leser dabei nicht nur in die Weiten des Weltraums, sondern auch in den Mikrokosmos, in die Welt der Atome, Neutrinos und der Quantenmechanik.
Es ist schon sehr erstaunlich, wenn man erfährt, wie viele Einflüsse und Zufälle nötig waren, damit ein Felsenplanet in der Größe der Erde entsteht, der auf einer stabilen Umlaufbahn um die Sonne unterwegs ist, und zwar in einer Entfernung, die eine Temperatur zulässt, die ein Leben erst ermöglicht.
Von den anderen Bedingungen, die ebenfalls Voraussetzungen für das Leben sind, ganz zu schweigen! Dabei verliert er allerdings niemals den Boden unter den Füßen und passt immer auf, dass er den „normal“ gebildeten Leser auf seiner Reise mitnimmt.
Zur Unterstützung dieser Mammutaufgabe gibt es zu Beginn jeden Kapitels einen QR-Code, der einen Link zu einem kleinen Video enthält, das die Inhalte desselben anschaulich und mit weiteren Erklärungen des Autors wiedergibt.
Das Wissen, dass sich die Menschheit mit Hilfe wissenschaftlicher Experimente, Beobachtungen und der Sprache der Mathematik über unsere kosmische Welt erworben hat, ist fast schon unglaublich und eine Leistung, die die Menschen über unsere Mitgeschöpfe erhebt.
Trotzdem bleiben wir immer ein Teil dieser Welt und werden ohne unseren Heimatplaneten nicht überleben können.
Harald Lesch betont dies in seinem Buch immer wieder und mahnt zu einem verantwortungsvollen, sorgsamen und nachhaltigen Umgang mit den verfügbaren Ressourcen.
Was hat das Universum mit mir zu tun? Die Frage lautet: Was kann ich heute für das Universum tun!
Vielen Dank für dieses überaus lehrreiche Buch!
Raumzeitreisender
aus Ahaus
5/5
13.07.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Harald Lesch stellt in diesem…
Harald Lesch stellt in diesem Buch den Zusammenhang von Universum, Erde und Mensch vor. Der bestirnte Himmel hat die Menschheit von Anbeginn fasziniert und so gilt die Astronomie als die älteste aller Naturwissenschaften. Im ersten Kapitel fasst er die Geschichte der Astronomie kurz zusammen, gibt einen Themenausblick, zeigt Abhängigkeiten auf und grenzt die menschlichen Erkenntnismöglichkeiten ein. „Das Universum ist ein sich selbst stabilisierender Selbstorganisationsprozess.“ (42) Die Naturgesetze, die im Universum gelten, gelten auch bei uns. Mit den Gesetzen der klassischen Mechanik lassen sich auch die Bewegungen der Planeten berechnen. Mit Beginn der Naturwissenschaften entwickelten die Menschen ein physikalisches Weltbild, in dem ausschließlich Naturgesetze gelten. Wir bestehen aus Sternenstaub und sind damit „Kinder des Weltalls“, wie es bereits Hoimar von Ditfurth in seinem gleichnamigen Buch von 1970 beschrieben hat. Lesch erläutert, dass die Elemente, aus denen Erde und Mensch bestehen, in Generationen von Sternen entstanden sind. Die Sonne ist ein Kernfusionsreaktor, der Wasserstoff zu Helium verbrennt. Sie liefert die Energie, die für Leben erforderlich ist. Eine Voraussetzung, dass sich die Erde in ihrer jetzigen Größe entwickeln konnte, liegt in der seltsamen Wanderbewegung der Gasriesen Jupiter und Saturn in Richtung Sonne und wieder von ihr weg in der Anfangszeit unseres Sonnensystems. Lesch erklärt, wie die Planeten unseres Sonnensystems und wie unser Mond entstanden sind. Auch die Frage, wo das irdische Wasser herkommt, wird gelüftet. Damit sind Voraussetzungen für Leben gegeben. „Leben kann nur existieren, wenn bestimmte Teile miteinander interagieren, in intensiver, rückgekoppelter Wechselwirkung zueinander stehen.“ (97) Das erfordert einerseits eine Abgrenzung von der Umgebung und andererseits biochemische Netzwerke zum Erhalt von Leben. Der hohe Ordnungszustand von Leben muss aufrecht erhalten bleiben. Zu den Geheimnissen des Universums zählt die Dunkle Materie. Zu beobachtende Galaxienhaufen sowie die Geschwindigkeit und Rotation von Galaxien sind nur zu verstehen, wenn es unsichtbare Materie gibt. Bis heute ist noch nichts Entsprechendes gefunden worden. Ihre Existenz begründet sich, weil Beobachtungen nicht anders erklärt werden können. Mittels Teilchenbeschleuniger ist man auf der Suche. Zu den Kuriositäten des Universums zählen Schwarze Löcher. Einstein schuf mit der ART die Grundlagen dazu und Schwarzschild berechnete damit den Radius des Ereignishorizonts, innerhalb dessen keine Information mehr nach außen gelangt. Mittels Schwarzer Löcher können Quasare, weit entfernte Objekte mit ungeheuer großer Leuchtkraft, erklärt werden. Lesch zeigt auch die Grenzen der Physik auf. Da Instrumente selbst aus Materie bestehen, die den Gesetzen der Quantenmechanik gehorchen, sind Überprüfungen der Quantenmechanik mittels der Instrumente wegen der Wechselwirkungen nur begrenzt möglich. „Physik fängt auf einmal an, selbstreferenziell zu werden.“ (189) Das Phänomen kennt man sonst aus der Bewusstseinsforschung. Mit diesem populärwissenschaftlichen Buch klärt Lesch aus der Perspektive der Astrophysik auf verständliche Art und Weise über das Universum und die Abhängigkeit des Menschen vom Universum auf. Wir verdanken Leben dem Wechselspiel von Verwandlung und Aufrechterhaltung, Eigenschaften, mit denen man auch – in anderen räumlichen und zeitlichen Dimensionen - das Verhalten der Sterne beschreiben kann.
Bewertung
3/5
16.12.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Faszination Universum
Hier werden die Zusammenhänge von Sternen, Planeten, Schwarzen Löchern und mehr mit dem Menschen im Mittelpunkt anschaulich erklärt. Formeln und dergleichen werden dazu nicht gebraucht, stattdessen zieht Harald Lesch Vergleiche zu einer Tasse Tee oder Bergsteigen. Wer sich bisher nur wenig mit dem Universum beschäftigt hat, wird hier viele neue Erkenntnisse gewinnen: Was hat das Universum mit mir zu tun? ist eine gute Einführung in die Tiefen des Alls. Für eingesessene Fans des Kosmos‘ dürfte vieles jedoch bereits bekannt sein.
Bewertung
3/5
28.11.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Anspruchsvolles Sachbuch über...
Anspruchsvolles Sachbuch über Astronomie im Allgemeinen und ganz besonders über die Entstehung unseres Sonnensystems und der Erde. Für Leser mit Vorkenntnissen ab 14.
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