Der Heilige Gral

Geschichte und Legende

Beck'sche Reihe Band 2896

Matthias Egeler

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Beschreibung

Der Heilige Gral gehört zu den machtvollsten Mythen des Abendlandes. Aber was ist er überhaupt? Der Kelch des letzten Abendmahls, ein Gefäß mit Jesu Blut, ein Stein? Matthias Egeler folgt in dieser ebenso spannenden wie kenntnisreichen Darstellung der Spur des Grals von keltischen Mythen über die Ritter der Tafelrunde bis hin zu Dan Brown und zeigt, wie der Heilige Gral in seiner langen Geschichte immer wieder zum Kristallisationspunkt von Sehnsüchten wurde und bis heute nichts an Faszination eingebüßt hat.

Matthias Egeler ist Privatdozent an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er am Institut für Nordische Philologie und im Interfakultären Studiengang Religionswissenschaft lehrt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 28.08.2019
Verlag C.H.Beck
Seitenzahl 128
Maße (L/B/H) 18/11,8/1,5 cm
Gewicht 120 g
Auflage 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-73972-9

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Mythen des Mittelalters

S.A.W aus Salzburg am 24.08.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Egeler zeichnet die Spuren des Grals durch die letzten 800 Jahre. Um 1200 entstanden mehrere Gralsepen. Der erste hat keltische Wurzeln, der Gral war ein Korb in der Anderswelt, der Nahrungsüberfluss garantierte. Dieser Mythos aus der irischen und der walisischen Keltentradition verknüpfte sich mit der Artussage in einer „Geschichte der Könige Britanniens“ und im französischen Percevel (Parzifal). Ein weiterer Autor verknüpfte die Gralslegende mit Geschichten aus dem apokryphen Nicodemus-Evangelium: Josef von Arimathea brachte den Gral nach Glastonbury und gründete dort das erste Kloster, nachdem im Gral das Blut Christi aufgefangen worden war und dem Soldaten, der die Seite Jesu aufstach, von seiner Blindheit heilte. Ein interessantes Buch, das die Entstehung von Mythen und Legenden fassbar macht. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Legionen des Varus. Wenn die Römer gewonnen hätten. Das andere Mittelalter“

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Mythen des Mittelalters

S.A.W aus Salzburg am 24.08.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Egeler zeichnet die Spuren des Grals durch die letzten 800 Jahre. Um 1200 entstanden mehrere Gralsepen. Der erste hat keltische Wurzeln, der Gral war ein Korb in der Anderswelt, der Nahrungsüberfluss garantierte. Dieser Mythos aus der irischen und der walisischen Keltentradition verknüpfte sich mit der Artussage in einer „Geschichte der Könige Britanniens“ und im französischen Percevel (Parzifal). Ein weiterer Autor verknüpfte die Gralslegende mit Geschichten aus dem apokryphen Nicodemus-Evangelium: Josef von Arimathea brachte den Gral nach Glastonbury und gründete dort das erste Kloster, nachdem im Gral das Blut Christi aufgefangen worden war und dem Soldaten, der die Seite Jesu aufstach, von seiner Blindheit heilte. Ein interessantes Buch, das die Entstehung von Mythen und Legenden fassbar macht. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Legionen des Varus. Wenn die Römer gewonnen hätten. Das andere Mittelalter“

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    Vorwort

    1. Vom Mythos zum Mysterium: die frühe Artusliteratur, Chrétien de Troyes und die Frage keltischer mythologischer Wurzeln des Grals

    2. Der Gral als christliches Symbol und als Ziel ritterlicher Suche: von Robert de Boron bis zu den großen Gralszyklen

    3. Mittelalterbegeisterung und Gralsschwärmerei: der Gral von seiner Wiederentdeckung bis zum Ersten Weltkrieg

    4. Zwischen Wiederkehr des Mythos und Trivialisierung: der Gral vom 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart

    5. Ausblick: Versatilität und Gegenkultur

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