Ein warmer Herbst in München. Max Raintaler wird von seinem alten Freund und Exkollegen bei der Kripo, Franz Wurmdobler, als Berater engagiert, um einen rätselhaften Todesfall aufzuklären. Die junge Julia Hemmschuh soll in den Isarauen nördlich des Tierparks Hellabrunn von ihrem Mann erschlagen worden sein. Nachdem Max die Ermittlungen aufgenommen hat, wächst sich der Fall zu einem Familiendrama ungeahnten Ausmaßes aus. Während er versucht, den Täter zu entlarven, gerät er selbst ins Visier eines rachsüchtigen Attentäters …
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
gaby2707
aus München
5/5
20.07.2019
Buch (Taschenbuch)
Schön, dass Max Raintaler wieder ermittelt
München: Eine junge Frau soll in den Isarauen von ihrem Mann erschlagen worden sein. Oder war es doch ein tödlicher Unfall? Die Münchner Kripo ist gnadenlos unterbesetzt und so wird Exkommissar und heute Privatermittler Max Raintaler von seinem ehemaligen Kollegen und Freund Franz Wurmdobler angeheuert, sich um diesen Fall zu kümmern. Doch kaum hat er den Fall übernommen, trifft die Familie ein Drama nach dem anderen. Aber auch Max gerät ins Visier eines rachsüchtigen Attentäters, der ihm, gerade aus dem Knast entlassen, nach dem Leben trachtet.
Ich war schon so oft dabei, wenn Exkommissar Max Raintaler der Kripo München ausgeholfen hat die Fälle zu klären, dass es auch in diesem Buch wie Besuch bei Freunden ist. Man kennt sich schon: Max mit seiner Monika, die eine kleine Kneipe führt; Franz und seine Sandra, die immer Dienstag und Donnerstag zum Yoga geht, Monikas Freundin Anneliese, die immer wieder gerne in der Kneipe aushilft und Josef Stirner, der schnauzbärtige Torwart vom FC Kneipenluft. Sie alle sind hier wieder mit von der Partie. Aber auch die Menschen, die ich noch nicht kenne, die mir hier begegnen hat Michael Gerwien so detailliert und farbig gezeichnet, dass ich sie mir gut vorstellen und schnell ein Bild im Kopf habe. Besonders gefällt mir der Ehemann der Toten Robert Hemmschuh. Aber nur weil er 60ger Fan ist, wie fast alle Giesinger.
Der Kriminalfall, der Max zu Beginn übernimmt, wächst sich zu mehreren Fällen aus, wobei ich lange nicht weiß, hängen die alle irgendwie zusammen oder muss ich jeden als individuellen Fall betrachten. Dadurch wird die Spannung, die von Anfang an da ist noch weiter angeschürt.
Ich fand es auch diesmal wieder toll, mit Max durch mein München zu ziehen – er mit dem Radl, ich lesenderweise ihm auf den Fersen. Die Beschreibungen der Örtlichkeiten und der Menschen, ihre Mentalität, das alles macht den Lokalkolorit aus.
Und jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, weiß ich auch, warum das Buch „Monacomord“ heißt. Warum? Das findet ihr beim Lesen bitte selbst heraus.
Auch mit diesem Buch hat Michael Gerwien mich sehr gut unterhalten, mir die charakterlich verschiedensten Persönlichkeiten vorgestellt und einen Kriminalfall konstruiert, bei dem ich zum Schluss über die Auflösung erstaunt war. Sehr gut gemacht.
Bewertung
aus München
5/5
20.07.2019
Buch (Taschenbuch)
Schön, dass Max Raintaler…
Schön, dass Max Raintaler wieder ermittelt München: Eine junge Frau soll in den Isarauen von ihrem Mann erschlagen worden sein. Oder war es doch ein tödlicher Unfall? Die Münchner Kripo ist gnadenlos unterbesetzt und so wird Exkommissar und heute Privatermittler Max Raintaler von seinem ehemaligen Kollegen und Freund Franz Wurmdobler angeheuert, sich um diesen Fall zu kümmern. Doch kaum hat er den Fall übernommen, trifft die Familie ein Drama nach dem anderen. Aber auch Max gerät ins Visier eines rachsüchtigen Attentäters, der ihm, gerade aus dem Knast entlassen, nach dem Leben trachtet. Ich war schon so oft dabei, wenn Exkommissar Max Raintaler der Kripo München ausgeholfen hat die Fälle zu klären, dass es auch in diesem Buch wie Besuch bei Freunden ist. Man kennt sich schon: Max mit seiner Monika, die eine kleine Kneipe führt; Franz und seine Sandra, die immer Dienstag und Donnerstag zum Yoga geht, Monikas Freundin Anneliese, die immer wieder gerne in der Kneipe aushilft und Josef Stirner, der schnauzbärtige Torwart vom FC Kneipenluft. Sie alle sind hier wieder mit von der Partie. Aber auch die Menschen, die ich noch nicht kenne, die mir hier begegnen hat Michael Gerwien so detailliert und farbig gezeichnet, dass ich sie mir gut vorstellen und schnell ein Bild im Kopf habe. Besonders gefällt mir der Ehemann der Toten Robert Hemmschuh. Aber nur weil er 60ger Fan ist, wie fast alle Giesinger. Der Kriminalfall, der Max zu Beginn übernimmt, wächst sich zu mehreren Fällen aus, wobei ich lange nicht weiß, hängen die alle irgendwie zusammen oder muss ich jeden als individuellen Fall betrachten. Dadurch wird die Spannung, die von Anfang an da ist noch weiter angeschürt. Ich fand es auch diesmal wieder toll, mit Max durch mein München zu ziehen – er mit dem Radl, ich lesenderweise ihm auf den Fersen. Die Beschreibungen der Örtlichkeiten und der Menschen, ihre Mentalität, das alles macht den Lokalkolorit aus. Und jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, weiß ich auch, warum das Buch „Monacomord“ heißt. Warum? Das findet ihr beim Lesen bitte selbst heraus. Auch mit diesem Buch hat Michael Gerwien mich sehr gut unterhalten, mir die charakterlich verschiedensten Persönlichkeiten vorgestellt und einen Kriminalfall konstruiert, bei dem ich zum Schluss über die Auflösung erstaunt war. Sehr gut gemacht.
dreamlady66
4/5
12.11.2019
Buch (Taschenbuch)
Ein turbulenter München-Krimi
(Inhalt, übernommen)
Ein warmer Herbst in München. Max Raintaler wird von seinem alten Freund und Exkollegen bei der Kripo, Franz Wurmdobler, als Berater engagiert, um einen rätselhaften Todesfall aufzuklären. Die junge Julia Bauretter soll in den Isarauen nördlich des Tierparks Hellabrunn von ihrem Mann erschlagen worden sein. Nachdem Max die Ermittlungen aufgenommen hat, wächst sich der Fall zu einem Familiendrama ungeahnten Ausmaßes aus. Während er versucht, den Täter zu entlarven, gerät er selbst ins Visier eines rachsüchtigen Attentäters …
Zum Autor:
Michael Gerwien studierte Germanistik und Theaterwissenschaften, arbeitete lange Zeit als Fernsehtexter, ist heute Autor und Musiker und lebt in München.
Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:
Danke an den umtriebigen Autor für dieses Rezensionsexemplar, ich freute mich.
Bislang kannte ich noch keine Max Raintaler-Geschichten von Dir, sondern nur die Thriller-Schatten-Triologie, die mir doch mächtig einheizte.
Dein aktuelles (Zauber)werk bei 283 Seiten und 70, teils kurzknappen Kapiteln, erschienen am 09.07.2019 im Gmeiner-Verlag, liess sich schnell und zügig dank einer munteren, bayowarischangehauchten Sprache mit viel Lokalkolorit und kuriosen Namensgebungen in und um die Bayernmetropole verarbeiten.
Aktuell ist es auch Herbst geworden, die Jahreszeit passt...
Der skrurrile und immer mehr an Fahrt aufnehmende Plot bestand aus zwei Erzählsträngen, die nebeneinander abliefen - wer trachtete dem Privatermittler Max so vehement nach dem Leben? Wer löschte eine ganze Familie so nach und nach aus? Wie laufen hier die Fäden zusammen?
Viele teils langatmige Dialoge und neue Protas bremsten für mich den Lesefluss doch etwas aus - dennoch ein solider Krimi für kurzweilige Lesestunden, der mich durchgängig gut unterhalten hat. Dazu gespickt mit Lachern und auch schmunzelnden Momenten sowie viel italienischem Flair und Herzblut garantiert - traut Euch, das überraschende Ende glich einem Paukenschlag :)
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