Hildegard von Bingen, Äbtissin und Mystikerin des 12. Jahrhunderts, gilt als Vorreiterin der ganzheitlichen Medizin und der Naturheilkunde. Dieses Buch stellt die Grundlagen ihrer Lehre vor und zeigt, wie wir Hildegards Erkenntnisse in unseren heutigen Alltag integrieren können, um zu einem ausgeglichenen und gesunden Lebensstil zu finden. Entdecken Sie die Top Ten der Hildegard-Nahrungsmittel sowie illustrierte Porträts ihrer wichtigsten Heilpflanzen. Entdecken Sie zahlreiche Rezepte, Menüs und Einkaufstipps, zum Beispiel einen typischen Tagesablauf nach Hildegard im Einklang mit der Natur, sanftes Hildegard-Fasten Schritt für Schritt sowie zahlreiche Rezepte mit gesunden Zutaten, z. B. Brote, Dinkelporridge, Brennnesselcreme-Suppe, Dinkel-Spinat-Pfannkuchen, Gemüsegratin, Mandel-Kürbis-Kuchen oder milchfreie Getränke. Enthalten sind ebenfalls Hildegards Heilmittel-Rezepte für zahlreiche Alltagsbeschwerden, z.B. bei Insektenstichen, Hautproblemen, übermäßigem Schwitzen, Hitzewallungen, Arthritis, Verdauungsproblemen, Müdigkeit oder Kopfschmerzen.
Kundinnen und Kunden meinen
2.0/5.0
Bewertung
2/5
10.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Viele Fehler und mancher Unsinn
Was man mit der armen Nonne und Äbtissin alles machen kann! Das Buch hat etliche Fehler.
Hildegard von Bingen war keine Ärztin.
Sie kannte den Begriff Säure-Basen nicht, das wird ihr heute "in den Mund gelegt". Falsch zudem: Dinkel ist basisch, weil er viele Mineralien enthält (Beispiele in Klammern). Nein, er müsste basische Mineralien haben, Phosphor gehört zu den säurebildenden.
Sie lebte auch nicht vegan, sie empfahl alle Tiere, die man essen konnte, für die verschiedenen Krankheiten und Beschwerden oder riet vom Genuss ab.
Bei ihr gab es auch keine Pflanzenmilch und Pflanzensahne und sie kannte keine Kokosmilch, die in den Rezepten im Buch zum Einsatz kommt. Ebenso waren ihr Bananen unbekannt.
Dinkel enthält Vitamin B1 und B3 - KEIN Vitamin B12.
"Dinkel enthält etwas Gluten" - falsch! Dinkel enthält mehr Gluten als Weizen.
Hildegard empfahl nur Sonnenblumenöl, weil das Olivenöl, das damals in ihre Region kam, minderwertig und ranzig war. Heute soll man darüber aufklären, dass Sonnenblumenöl zu viele Omega6-Fettsäuren enthält, die Entzündungen fördern.
Unglaublich: "bei belasteter Leben" soll man täglich zwei bis vier Monate dreimal täglich den selbst angesetzten Lavendelwein trinken. Alkohol bei einer belasteten Leber???
Ich kann die Texte kaum lesen, weil die Schrift sehr blass ist und oft auf dunklem Untergrund steht. Wie kann man sowas machen?
Es interessieren mich nur die paar Seiten am Ende des Buches über Heilpflanzen.
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