Der dritte Band der magischen Space Opera aus der Feder von Bestsellerautor Kai Meyer!
Die Galaxis steht in Flammen. Die Maschinengötter sind erwacht und stürzen das Sternenreich in einen kosmischen Krieg. Inmitten der Wirren kämpft Iniza Talantis um die Sicherheit ihrer Familie. An Bord der Nachtwärts jagen sie durchs All, verfolgt von den Schergen des Hexenordens. Denn Inizas Tochter Tanys gilt den Hexen als Schlüssel zum Sieg. Ihr Weg führt sie auf den verbotenen Mond der Waffenmeister und durch ausgetrocknete Ozeane, auf verseuchte Dschungelwelten und in die Slums der Taragantum-Drift. Doch ihr Schicksal erwartet sie auf Tiamande - der Thronwelt der Gottkaiserin.
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Inhalt: In der Galaxis steht…
https://www.buecherwesen.de aus NRW am 08.05.2019
Bewertungsnummer: 2717814
Bewertet: Buch (Paperback)
Inhalt: In der Galaxis steht ein großer Krieg bevor, denn die Maschinengötter sind erwacht. Inmitten allen Chaos, kämpft Iniza um die Sicherheit ihrer Familie. An Bord der Nachtwärts jagen sie durchs All und flüchten vor den Schergen des Hexenclans, denn sie begehren nichts mehr als Tanys, Inizas Tochter. Tanys gilt als der Schlüssel zum Sieg. Ihr Weg führt sie durch ausgetrocknete Ozeane, verseuchte Dschungelwelten und auf den verbotenen Mond der Waffenmeister. Doch das Schicksal erwartet sie auf Tiamande, der Thronwelt der Gottkaiserin. Meine Meinung: Der dritte Band der Krone der Sterne-Reihe, gehört zu den Büchern, die ich sehnlichst erwartet habe. Ich wurde auch dieses Mal nicht enttäuscht und der Autor hat es wieder geschafft, mich zu fesseln und in eine sehr komplexe und überwältigende Welt zu entführen. Wenn ich ganz ehrlich bin, ist dieser Teil für mich noch nicht das Ende dieser Reihe, denn für mich ist einfach zu viel offen. Es passiert zwar in diesem Teil nicht ganz so viel wie in den Vorgängern, aber dennoch ist es meiner Meinung nach der Beste. Am interessantesten finde ich die Abschnitte von Hadrath, denn durch ihn erfährt man einiges über den Herrn der Maschinen und was sie so vorhaben. Die meiste Zeit jedoch, verbringen wir mit Iniza, Kranit und Shara, die definitiv auch am meisten erleben. Wir bekommen recht tiefe Einblicke in das Dasein der Waffenmeister und was sie ausmacht, doch auch die Hexen werden uns in diesem Teil noch etwas nähergebracht. Die Maschinen sind und bleiben jedoch immer noch ein Rätsel für mich, genauso die STILLE und ich hoffe, dass der Autor, der diese Welt genauso liebt wie ich, nochmal zurückkehrt und uns Lesern noch die eine oder andere offen Frage dadurch beantworten wird. Mein Fazit: Ein toller Abschluss, dieser sagenhaften und überwältigenden Reihe, auch wenn mir das Ende etwas zu schnell gekommen ist und doch noch so einige Geheimnisse offen gelassen hat!
Was für ein grandioses Finale
Uwes-Leselounge am 07.05.2019
Bewertungsnummer: 1209504
Bewertet: Buch (Paperback)
STORYBOARD:
Nach der Vernichtung des Piratenplaneten Noa ist der Krieg zwischen den Maschinen, den Menschen und den Hexen voll entbrannt. Iniza kämpft, gemeinsam mit ihrem Mann Glanis und ihren Freunden, für die Sicherheit ihrer dreijährigen Tochter Tany sowie ihrer eigenen. Auf der Flucht vor dem Hexenorden, der nach wie vor alles daransetzt Tany zu bekommen, jagt die Gruppe in ihrem Raumschiff, der Nachtwärts, quer durchs All, auf der Suche nach einem Unterschlupf. Doch lange hält das Schiff, das mehrere Schäden bei diversen Schlachten erlitten hat, nicht mehr durch. Deshalb beschließt Shara den Quardranten des Taragantum-Drifts und zugleich ihre alte Heimat aufzusuchen. Dort möchte sie die notwendigen Reparaturen am Schiff durchführen lassen. Allerdings war ihr damaliger Aufbruch nicht ganz freiwillig und eher fluchtartig geschehen. Iniza muss einsehen, dass sie alle niemals sicher sein werden. Dies zeigen auch die Vorkommnisse auf dem toten Planeten der Waffenmeister. Denn dort wird immer deutlicher, dass ihr aller Schicksal ausgerechnet auf dem Heimatplaneten der Hexen, auf Tiamande, liegt.
MEINUNG:
Ich habe dem finalen Band von "Die Krone der Sterne. Maschinengötter" von Kai Meyer (Fischer Tor) extrem entgegen gefiebert, da mir der grandiose Weltenentwurf sehr gefällt und mir die vielschichtigen Charaktere ans Herz gewachsen sind. Daher musste ich wissen, ob es Iniza und ihren Freunden gelingen würde, ihre Tochter Tany, vor der Gottkaiserin des Hexenordens zu beschützen.
Der Wiedereinstieg in die Geschichte ist mir problemlos gelungen. Gefallen hat mir allerdings, dass Kai Meyer dieses komplexe Szenario nochmals mit einer prägnanten Zusammenfassung über die bisherigen Geschehnissen vor die eigentliche Handlung gestellt hat.
Seit gut zweieinhalb Jahren irren Iniza und ihre Familie sowie ihre Freunde in der Nachtwärts durchs All. Immer auf der Flucht vor den Hexen, bleibt ihnen keine Zeit, sich irgendwo zu verstecken, geschweige denn zur Ruhe zu kommen. So bleibt es auch nicht aus, dass das Raumschiff in diversen Kämpfen beschädigt wird. Daher beschließt Shara, ihrem Heimatquadranten, dem Taragantum-Drift, einen Besuch abzustatten, um dort die notwendigen Reparaturen durchführen zu lassen. Leider entpuppt sich diese Entscheidung als fataler Fehler und die Freunde geraten in einen Hinterhalt und sehen sich plötzlich einer Hexe und ihren Soldaten gegenüber. Zwar gelingt es Iniza, Kranit und Co. sich irgendwie aus dieser misslichen Lage zu befreien, doch der Preis dafür ist viel zu hoch.
Die Story wird, wie bereits in den beiden Vorgängerbänden, aus mehreren Sichtweisen erzählt. Zum einen aus dem Blickwinkel von Iniza und zum anderen von Hadrath. Dieser befindet sich an Bord der Maschinen und sucht noch immer nach den Anfängen DER STILLE. Aus Hadrath werde ich einfach nicht schlau und kann seine Beweggründe nur bedingt verstehen. Trotzdem finde ich ihn interessant und er verleiht dieser Story die gewisse Würze.
So laufen beide Handlungsstränge unaufhaltsam aufeinander zu, was für jede Menge Spannung sorgt. Überhaupt lässt die Geschichte den Leser kaum zu Atem kommen, denn es geschieht ständig irgendetwas und man kann sich zu keinem Zeitpunkt sicher sein, ob das, was man glaubt, auch der Wahrheit entspricht. So scheut sich der Autor auch nicht davor, liebgewonnene Charaktere einfach mal so über die Klinge springen zu lassen.
Iniza gefällt mir noch immer sehr. Man spürt ihre Angst und Verzweiflung hinsichtlich ihrer Tochter und ich bangte mit ihr, ob es ihr gelingen würde, sie beschützen zu können. Iniza kämpft verbissen für eine bessere Zukunft, was mir gut gefiel. Sie ist stark, ehrgeizig, liebevoll und sie würde buchstäblich alles für Tany tun, um sie in Sicherheit zu wissen.
Ein Charakter, den ich ebenfalls sehr mag, ist der letzte Waffenmeister von Amun, Kranit. Diesen krangelnden Kämpfer muss man einfach gern haben. Hinter seiner schroffen Art und Ausdrucksweise, verbirgt sich ein weiches Herz. Toll finde ich die Dialoge zwischen ihm und Shara, der Alleshändlerin, die die Story zwischendrin ein wenig auflockern. Obwohl er seine Gefühle niemals wirklich zeigt, spürt man diese ab und an doch anhand von Gesten, die ihm eher unbewusst passieren.
Durch den fortwährenden Kampf gegen die Maschinen und den Hexenorden sind Kranit, Shara, Iniza, Glanis und die Muse zu einer verschworenen Einheit, ja fast so etwas wie Freunde, geworden. Auf Grund den Geschehnissen auf Taragantum müssen Iniza und die anderen einsehen, dass sie und Tany niemals irgendwo sicher sein werden. Dies beweisen letztlich auch die Vorkommnisse auf dem toten Planeten der Waffenmeister. Denn dort wird immer deutlicher, dass ihr aller Schicksal ausgerechnet auf dem Heimatplaneten der Hexen, auf Tiamande, liegt.
Gebannt fieberte ich mit Iniza, Kranit und den anderen mit, ob es ihnen gelingen würde, Tany zu beschützen und lebend aus diesem Labyrinth aus Lügen, Intrigen, falschem Glauben und Größenwahn zu entkommen.
Alles läuft auf einen großen und finalen Showdown im Reich der Hexen hinaus und dort wird sich schließlich erfüllen, was vor langer Zeit prophezeit wurde.
FAZIT & BEWERTUNG:
Auch der dritte Band von "Die Krone der Sterne. Maschinengötter" von Kai Meyer (Fischer Tor) konnte mich wieder völlig für sich einnehmen und begeistern. Der Weltenentwurf ist einfach phänomenal und bescherte mir beim Lesen, mal wieder, ein wahres Kopfkino. Dabei scheut der Autor nicht davor zurück, liebgewonnene Charaktere sterben zu lassen und so die Dramaturgie noch höher zu schrauben. Ich bin regelrecht geflasht von den Ereignissen und hätte nichts dagegen, wenn es hier noch weitergehen würde.
Die Trilogie gehört definitiv zu meinen Lieblingsgeschichten und ich kann hier nur eine Leseempfehlung aussprechen - 5 von 5 Nosinggläser.
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