Sternenbote
Eine Weihnachtsgeschichte. Das schönste Weihnachtsbuch vereint Naturwissenschaft und Glaube - zeitlos und berührend. Mehrfach ausgezeichnet
Sternenbote – eine Weihnachtsgeschichte der besonderen Art mit zauberhaften Bildern
Was hat der Sternenhimmel mit der Weihnachtsgeschichte gemein? Wenig, scheint es auf den ersten Blick. Dennoch gelingt es dem Autor, Reinhard Ehgartner, immer wieder, diese beiden so unterschiedlichen Themenbereiche miteinander zu verbinden und daraus eine ganz eigene Geschichte zu weben.
Dabei erfährt der große und kleine Leser viel Wissenswertes, etwa, wie lange das Licht von der Sonne bis zur Erde benötigt, wie lange Jupiter braucht, um sich um die Sonne zu drehen oder wie das Sternenbild des Großen Bärens aussieht. Aber er hört auch vieles von der Geschichte der Sterndeuter, die sich vor zweitausend Jahren aufmachten, einem Stern folgten und dabei ein Kind fanden. Denn: „Wenn einem ein Stern ganz besonders leuchtet, soll man ihm folgen“.
„Sternenbote“ ist ein Buch mit vielen Facetten, mit wunderbaren Sätzen, über die man noch lange grübeln kann und die man in sich nachhallen lassen möchte, mit philosophischen Gedankenexperimenten und magischen Momenten.
Die zauberhaften Illustrationen von Linda Wolfsgruber begleiten und verdichten diesen Text und machen ihn auch zu einem visuellen Genuss. Schon der Einband, aber auch einzelne Bilder wie jenes mit den drei Boten auf ihren Kamelen sprechen sehr an und bringen etwas zum Klingen.
In einem kritischen Punkt möchte ich mich dennoch meinen Vorrezensenten anschließen: Das Buch hat eine Altersangabe von fünf Jahren. Dies erscheint mir doch etwas zu früh. Unser fünfjähriger Sohn war mit dem Text vollkommen überfordert, er konnte auch die Gedankensprünge und Assoziationen meist nicht ganz nachvollziehen bzw. auch den Zusammenhang zwischen Sternenkunde und Weihnachtsgeschichte nicht ohne Hilfe herstellen. Schließlich beschränkten wir uns auf das Betrachten der Illustrationen und kamen darüber ins Gespräch.
Geeigneter erschiene mir eine Empfehlung für Kinder ab dem Volksschulalter.
Fazit: Ein berührendes Buch für schon etwas größere, kleine Leser.
Familie
aus Mölsheim
5/5
16.11.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die Reise zu den Sternen der Weihnacht
Wenn dir ein Stern besonders leuchtet, sollst du ihm folgen
Mit dem Buch "Sternenbote" beginnt eine kleine Reise durch das Reich der Sterne und "endet" am Tag der Heiligen drei Könige. Liebevoll und kindgerecht erfährt der Leser nebenbei wissenswertes über unsere Planeten, das Licht und die Zeit. Die schönsten Geschichten der Vergangenheit werden meistens von Oma erzählt und so ist es auch in dieser Weihnachtsgeschichte. Sie berichtet hier von Sternendeutern aus dem Orient, die auf der Suche nach einem kleinen Kind waren und dem Licht eines Sternes folgten. Wo sie der Stern hinführen wird?
Die gemeinsame Zeit in der Familie, die Aufregung auf das nahende Weihnachtsfest und die Liebe zu den Sternen ist auf jeder Seite spürbar. Die künstlerischen Illustrationen runden die schwarz-weiß Seiten ab.
Stefanie Vöcking
aus Ahaus
5/5
23.10.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist etwas ganz besonderes!
Es geht um viele kleine Dinge und dann auch wieder um das große Ganze. Auch wenn jeder Satz oder Absatz für sich steht, steht alles miteinander in Verbindung – das Große mit dem Kleinen, der Einzelne mit der Gemeinschaft, das Früher mit dem Heute.
Was für eine Beziehung haben ich und du zu Lichtgeschwindigkeit, Umlaufbahnen und -zeiten eines Planeten, den Sternen, dem Weltall, dem Anfang der Welt, der Weihnachtsgeschichte, der Zeit,... ?
Das Buch gibt immer wieder kleine Informationen und Denkanstöße.
Auch die Illustrationen sind zauberhaft, als wenn man durch ein Teleskop schaut, alles ist irgendwie
ganz nah und klar.
„Sternenbote“ ist wundervoll philosophisch – Wenn man es liest, versteht man es aber erklären kann
man es nicht. Vielleicht tun sich Erwachsene schwer, aber Kinder verstehen es bestimmt –
da bin ich mir ganz sicher!
Nicole
aus Nürnberg
3/5
29.09.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine ungewöhnliche Weihnachtssterngeschichte
Meine Meinung zum Bilderbuch:
Sternenbote
Inhalt in meinen Worten:
Dieses Kinderbuch erzählt auf ganz besondere Weise eine Weihnachtsgeschichte gepaart mit Sternenwissen, wusstet ihr zum Beispiel dass das Licht 8 Minuten braucht um von der Sonne zu uns auf die Erde zu kommen? Oder wusstet ihr, das die ersten die von Jesus Geburt hörten eigentlich drei Weise aus dem Morgenland waren? Nein? Dann heißt es entdecken und zu staunen. Denn neben der Erde gibt es noch so vieles mehr, was man entdecken und lieben lernen darf.
Wie ich das Gelesene empfinde:
Ich gestehe, ich musste mich erst einmal an das Kinderbuch gewöhnen, es ist mir nicht wirklich leicht gefallen, mich auf dieses Kinderbuch einzulassen. Denn ich erwartete eine reine Weihnachtsgeschichte, bekommen habe ich jedoch eine Weihnachtsgeschichte in einer Sternengeschichte verpackt. Interessante Idee, auf die ich so niemals gekommen wäre.
Fachwissen gepaart mit der biblischen Jesusgeschichte, ist eine interessante Art und zugleich auch eine gewagte Art und Weise, denn ich konnte damit nur zum Teil gut umgehen.
Illustrationen:
Es geht ganz klar um die Sterne um Buch, die wirklich faszinierend sind, denn Sterne sind immer da, auch wenn man sie tagsüber nicht sehen kann, zudem sind Sterne auch nicht immer die die sie sind, sie verändern sich. So fängt es schon mit einem dunklen Grund im Buch an, wo Sterne abgebildet sind, als kleine Punkte, die einladen sich einfach fallen zu lassen und zu staunen, was für eine bunte Vielfalt da oben am Himmel zu entdecken gilt.
Auf jeder Seite werden die Sternenbilder farbig dargestellt, wie es sie oben im Himmel auch zu entdecken gilt. Dazwischen findet man den Text der Geschichte.
Aber nicht nur das, sondern man entdeckt in den Illustrationen noch viele kleine weitere Geschichten, die erzählt werden wollen, so kann man auch vom Text weggehen und einfach die Bilder auf sich wirken lassen.
Text:
Dieses Buch fängt mit kleinen Gedankensplittern an, so gibt es immer wieder Wissenschaftliches und erwiesenes zu den Sternen, aber auch die biblische Geschichte wird in Gedankenbausteinen dargestellt. Interessant, wenn auch für mich nicht so recht passend, denn es ist gewagt und verbindet Wissenschaft mit Glauben.
Empfehlung:
Wenn ihr Kinder habt, die auf Sterne stehen, dann könnte das Buch etwas für euch sein. Wenn ihr es mögt die biblische Weihnachtsgeschichte komplett anders zu erleben, dann auch. Solltet ihr aber auf Gedankenexperimente etwas quer stehen, dann kann es sein, das ihr euch schwer tut, so wie ich mir schwer tat. Die Grundidee finde ich klasse, die Sprache im Buch war mir zu holperig, die Bilder dagegen waren wunderschön und sprachen mein Herz an, weswegen ich auch sagen kann, lasst euch gerne einfach mal auf die Geschichte ein, vielleicht hat sie euch noch vieles mehr zu erzählen, als ich das kann.
Bewertung:
Schwierig dieses Werk zu beurteilen. Sprachlich hat es mir nur sehr bedingt gefallen, eher war es schwerfällig und zu sehr in Bausteinform für meinen Geschmack. Dagegen sprachen mich die Bilder richtig an und bewegten mein Herz. Nicht nur das, das Hintergrundwissen zu den Sternen und z.B. wie lange ein Planet braucht um weiter voranzuschreiten fand ich faszinierend, durch diese Mischung kam aber auch vieles nicht ganz so an mich heran, wie es der Autor vielleicht geplant hatte.
Deswegen vergebe ich drei Sterne für das Kinderbuch.
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