Produktbild: Rettet die Berge

Rettet die Berge Ein Appell von Reinhold Messner

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5,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

22.08.2019

Verlag

Benevento

Seitenzahl

128 (Printausgabe)

Dateigröße

1245 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783710950810

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

22.08.2019

Verlag

Benevento

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128 (Printausgabe)

Dateigröße

1245 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783710950810

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  • Bewertung

    aus Ahrensburg

    5/5

    01.01.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wichtiger Appell

    Reinhold Messner kenne ich vor allem als Extrembergsteiger und Abenteurer. Als Autor hatte ich ihn zuvor noch nicht wahrgenommen. Dieses Buch aber hat schon allein mit seinem Cover und Titel meine Aufmerksamkeit geweckt. Es ist eine Hommage an die unberührte Natur. Beim Lesen wird deutlich was die Natur und vor allem die Berge für den Menschen bedeuten und was der Massentourismus dort teilweise bewirkt. Mir hat der Schreibstil Messners sehr gut gefallen. Seine Aufforderungen nachhaltig mit der Natur umzugehen, zu reisen und Berge zu besteigen - regen zum Nachdenken und Nachahmen an. Welche Auswirkungen der Massentourismus hat, kann Messner zur Genüge berichten. Denn der hinterlassene Müll in der Berglandschaft schadet Flora und Fauna. Berggebiete wieder als das anzusehen was sie sind, als Kulturlandschaft und Erholungsraum, sind stark gefährdet und benötigen unseren Schutz, da sonst die Zerstörung hochwertigen Landschaftsraums droht. Ich bin von dem Buch restlos begeistert und kann es nur jedem ans Herz legen.

  • Igelmanu

    aus Mülheim

    5/5

    17.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    »Nein, der Berg selbst ruft…

    »Nein, der Berg selbst ruft nicht. Was lockt, sind Stille und Weite dort oben. Enge und Langeweile des Berufs- und Familienlebens erzeugen Sehnsucht nach »höheren Regionen«, in denen sich der Städter – je weiter weg, umso mehr – das Gegenteil zum »Unten« vorstellt. Die erhoffte Freiheit aber, Ruhe und Erhabenheit sind oben immer seltener zu finden. Am wenigsten ist den Umweltproblemen zu entkommen. Dort, wo die Schönheit der Berge besonders gerühmt wird, ist die Anziehungskraft am größten, am lukrativsten, am zerstörerischsten. Touristen ruinieren im Gebirge gerade das, was sie alle dort suchen.« Wer Reinhold Messner ist, dazu muss wohl nichts gesagt werden, selbst treue Freunde der Küstenregionen wissen den berühmten Bergsteiger und Abenteurer einzuordnen. In diesem Buch richtet Messner, der sicher für enorm viele Menschen Motivation war, auf einen Berg zu steigen, angesichts von Massentourismus und Klimawandel einen eindringlichen Appell an die ganze Menschheit, möglichst sofort mit der Rettung der Berge zu beginnen. Wie dringend notwendig dies ist, zeigt er im ersten Teil des Buchs auf. Da geht es um den aktuellen Status, die Bedrohungen und negativen Veränderungen in den Gebirgsregionen werden eindringlich geschildert und dabei verdeutlicht, wie gravierend sich diese auch für die umliegenden Regionen auswirken. Als Ursachen, oben schon erwähnt, macht er im Wesentlichen zwei Dinge aus, den Klimawandel und den Massentourismus. Tatsächlich habe ich auch schon verstörende Bilder von Menschenmassen gesehen, die den Everest hinaufdrängen und von dem vielen Müll, den sie hinterlassen. Man muss nicht groß nachdenken um einzusehen, dass das nicht richtig sein kann. An anderer Stelle wird es ein wenig schwerer. Messner verurteilt im Grunde auch Straßen und Seilbahnen. Kurz zusammengefasst könnte man sagen: Wer nicht ohne Hilfsmittel und Sicherungen auf einen Berg kommt, hat da nichts zu suchen. Er betont, wie in den guten alten Zeiten wenig Menschen in den Bergen waren, einfach weil es gefährlich war und man viele Entbehrungen in Kauf nehmen musste. Heute gibt es dort größere Bequemlichkeit und Sicherheit durch moderne Ausrüstungen, viele Hütten und Risikoabsicherungen – und dadurch zwangsläufig viel mehr Menschen. Im zweiten Teil beschreibt er sein Verhältnis zu den Bergen und wie er sich dort verhält. Dieser Abschnitt brachte mir nicht viel neues, ich wartete auf konkrete Vorschläge zur Rettung der Berge im folgenden dritten Teil. Hier geht es um Punkte wie Verzicht, Rücksicht und Ökotourismus, alle wichtig und richtig, aber trotzdem in der Umsetzung nicht einfach. Für viele Menschen ist der Urlaub in den Bergen eine sehr bedeutende Sache und ebenfalls viele Menschen in den Tourismusregionen leben davon, dass eben nicht nur Top-Sportler in geringer Zahl unterwegs sind. Wie kann man also heute die Berge nutzen und sie gleichzeitig bewahren? Eine Patentlösung hat Messner auch nicht. Wenn er Erlebnissportler und Rekordjäger verurteilt, könnte man natürlich daraus ableiten, dass er beides am liebsten untersagen würde. Und zum Schutz der Hochgebirgsregionen spricht er sich gegen eine weitere Erschließung mit Straßen und Seilbahnen aus. Aber was ist mit den vielen Touristen? Was kann ich ganz persönlich tun, was sollte ich tun? Muss ich komplett auf meinen Urlaub in den Bergen verzichten oder reicht es aus, mich einzuschränken? Und wenn ja, wie? Die Antwort fällt schwer, aber als ersten Schritt ist es sicher schon mal wichtig, überhaupt nachzudenken. Hilfreich hätte ich allerdings eine Aussage von Messner gefunden, wo er persönlich bereit wäre, zu verzichten. Fazit: Ein eindringlicher und wichtiger Appell. Die konkrete Umsetzung aber wird schwierig.

  • Sikal

    5/5

    03.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vom Massentourismus in den Bergen

    Reinhold Messner, Bergsteiger, Autor und Naturfreund, der wie kein anderer die Berge dieser Welt kennt, kehrt in diesem Büchlein sein Innerstes nach außen. Ein Versuch des Autors, die Berge als das zu erhalten was sie eigentlich sein sollten – Rückzugsgebiet und Erholungsort und nicht Attraktion oder Wirtschaftszweig. Aber wie können die Berge Erholungsgebiet für alle sein, wo doch immer mehr Menschen in die Berge streben? „Das Wie zählt“ - heißt eines der Kapitel und Reinhold Messner stellt darin wichtige Leitsätze auf, wie sich der Mensch in den Bergen verhalten sollte. Würden sich tatsächlich alle nach diesen Grundsätzen richten, wäre schon ein großer Teil des Problems beseitigt. Aber dieses Buch soll für mehr stehen als nur bewusst zu machen, welche Regeln man in den Bergen einzuhalten hat – die zehn Gebote des Bergsteigers sozusagen. Dieses Buch soll die grundlegende Einstellung zur Natur ändern. Die Natur als etwas zu betrachten was der Mensch benötigt und was allen Menschen gleichermaßen zur Verfügung stehen soll – so wie sie ist (und nicht so wie mein Vordermann sie zurücklässt). Dieses Denken ist es, das in den Bergen notwendig ist. Einen Achttausender zu besteigen mag für manche Menschen den Höhepunkt ihres Lebens bedeuten – sich auf einen Achttausender schleppen zu lassen und dabei das Leben anderer Menschen aufs Spiel zu setzen, nur um sagen zu können „ich war oben“ kann nicht als ein solcher Höhepunkt angesehen werden. Die Berge zu genießen wie sie mir erschließbar sind - mit eigenen Mitteln und aus eigener Kraft – ist es, was auch den Sinn der Erholung in den Bergen und in der Natur ausmacht. Würde dieses Umdenken stattfinden, würden uns Seilbahnen auf die Gipfel dieser Erde und Staus auf den höchsten Bergen diese Welt erspart bleiben. Dieser Appell von Reinhold Messner sollte ein Umdenken in diese Richtung erwirken und muss unbedingt als solcher angesehen und gelesen werden – die Natur würde es uns danken und somit auch noch weiteren Menschen zur Verfügung stehen. 5 Sterne

  • annlu

    5/5

    22.08.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Appell für den Schutz der Berge

    Bergerlebnis als Massenware, Sport- und Wettkampfgedanken statt Genuss, Fun statt Natur – die Berge geraten immer mehr in den Fokus des Tourismus mit all den Auswirkungen, die damit verbunden sind. Messner appelliert an die Rückbesinnung, an nachhaltigen Tourismus und den Erhalt der Berge als Naturraum. Der Berg der einstmals Zeichen für Mythos und Gefahr war wird immer mehr erobert. Zwar sind es nunmehr nicht mehr die Gedanken an Erstbesteigungen, dennoch scheinen Wettbewerb und Schnelligkeit im Bergsport und „Spaß an erster Stelle“ im Bereich des Bergtourismus zu überwiegen. Zusammen mit der Tatsache, dass immer mehr Menschen die Berge besuchen wollen und damit die touristischen Strukturen ausgebaut werden müssen, ergibt sich ein sehr negatives Bild der Zukunft der Berge, das hier gezeichnet wird. Auch sind die Berge – und besonders die Gletscher – Ökosysteme, die empfindlich schnell auf den Klimawandel reagieren, sodass ein Appell für den Schutz der Berge nicht ohne das Ansprechen des Klimawandels auskommt. Damit nimmt Messner jeden in die Verantwortung und das mitunter mit harschen (aber sehr gewählten) Worten. Ein Appell hat es an sich, dass erst einmal Kritik geübt werden muss. Und damit wird hier nicht gespart. Nicht nur die allgemeine Entwicklung wird angesprochen – schließlich fühlt sich der individuelle Tourist wahrscheinlich wenig dafür verantwortlich, dass ein neuer Parkplatz oder Lift gebaut wird – sondern auch persönliche Einstellungen hinterfragt und angeprangert. So ist es mir nicht gelungen, die Kritik nur auf andere zu übertragen, sondern ich musste mich selbst fragen, in wie weit auch ich – im Kleinen – verantwortlich bin. Ich hoffe der Appell wirkt auf viele genauso und bewirkt ein Hinterfragen des eigenen Verhaltens. Das Eingehen auf sein persönliches Verhältnis zu den Bergen zeigt ein Bild des entschleunigten Bergsteigens/-wanderns, das im Gegensatz zum Konsumgedanken des Bergabenteuers steht, der zuvor angesprochen wird. Damit zeigt Messner auch, was seiner Meinung nach erhaltenswert ist, wie Berge genossen werden können, ohne ausgeprägte Strukturen nutzen zu müssen, ohne unbedingt Gipfel erreichen zu müssen und „das“ Erlebnis mit nach Hause nehmen zu müssen. Immer wieder wird die Gefahr angesprochen, die vom Hochgebirge und der unberechenbaren Natur aus geht. Sicherheit am Berg kann nicht erkauft werden und stellt auch insofern ein Problem dar, als dass die Versuche, diese zu erhöhen mit großen Einwirkungen auf die Bergwelt einhergehen. Der Kritik folgt ein Eingehen auf das, was sich ändern muss. Dabei will Messner nicht Richtilinien erschaffen und Regeln aufstellen, sondern einen Appell an die Eigenverantwortlichkeit der Bergsteiger geben. Da großräumige Änderungen aber nicht von einzelnen ausgelöst werden können, werden im Abschnitt „Was sich ändern muss“ auch Einschränkungen im Tourismus angesprochen und ein Appell an den sanften Ökotourismus gegeben. Den Abschluss des Buches bildet ein Interview mit dem Autor, das Einblick in sein Leben und Tun gibt. Dabei zeigen sich viele der Werte, die im vorangegangenen Appell angesprochen werden. Fazit: Jeder wird zustimmen, dass der Schutz der Berge wichtig ist – aber solche Slogans wirken abstrakt und unpersönlich. Messner gelingt es durch seine Kritik das Thema persönlicher zu machen und dem Leser näher zu bringen.

  • Igelmanu66

    aus Mülheim

    4/5

    17.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein eindringlicher und wichtiger Appell

    »Nein, der Berg selbst ruft nicht. Was lockt, sind Stille und Weite dort oben. Enge und Langeweile des Berufs- und Familienlebens erzeugen Sehnsucht nach »höheren Regionen«, in denen sich der Städter – je weiter weg, umso mehr – das Gegenteil zum »Unten« vorstellt. Die erhoffte Freiheit aber, Ruhe und Erhabenheit sind oben immer seltener zu finden. Am wenigsten ist den Umweltproblemen zu entkommen. Dort, wo die Schönheit der Berge besonders gerühmt wird, ist die Anziehungskraft am größten, am lukrativsten, am zerstörerischsten. Touristen ruinieren im Gebirge gerade das, was sie alle dort suchen.« Wer Reinhold Messner ist, dazu muss wohl nichts gesagt werden, selbst treue Freunde der Küstenregionen wissen den berühmten Bergsteiger und Abenteurer einzuordnen. In diesem Buch richtet Messner, der sicher für enorm viele Menschen Motivation war, auf einen Berg zu steigen, angesichts von Massentourismus und Klimawandel einen eindringlichen Appell an die ganze Menschheit, möglichst sofort mit der Rettung der Berge zu beginnen. Wie dringend notwendig dies ist, zeigt er im ersten Teil des Buchs auf. Da geht es um den aktuellen Status, die Bedrohungen und negativen Veränderungen in den Gebirgsregionen werden eindringlich geschildert und dabei verdeutlicht, wie gravierend sich diese auch für die umliegenden Regionen auswirken. Als Ursachen, oben schon erwähnt, macht er im Wesentlichen zwei Dinge aus, den Klimawandel und den Massentourismus. Tatsächlich habe ich auch schon verstörende Bilder von Menschenmassen gesehen, die den Everest hinaufdrängen und von dem vielen Müll, den sie hinterlassen. Man muss nicht groß nachdenken um einzusehen, dass das nicht richtig sein kann. An anderer Stelle wird es ein wenig schwerer. Messner verurteilt im Grunde auch Straßen und Seilbahnen. Kurz zusammengefasst könnte man sagen: Wer nicht ohne Hilfsmittel und Sicherungen auf einen Berg kommt, hat da nichts zu suchen. Er betont, wie in den guten alten Zeiten wenig Menschen in den Bergen waren, einfach weil es gefährlich war und man viele Entbehrungen in Kauf nehmen musste. Heute gibt es dort größere Bequemlichkeit und Sicherheit durch moderne Ausrüstungen, viele Hütten und Risikoabsicherungen – und dadurch zwangsläufig viel mehr Menschen. Im zweiten Teil beschreibt er sein Verhältnis zu den Bergen und wie er sich dort verhält. Dieser Abschnitt brachte mir nicht viel neues, ich wartete auf konkrete Vorschläge zur Rettung der Berge im folgenden dritten Teil. Hier geht es um Punkte wie Verzicht, Rücksicht und Ökotourismus, alle wichtig und richtig, aber trotzdem in der Umsetzung nicht einfach. Für viele Menschen ist der Urlaub in den Bergen eine sehr bedeutende Sache und ebenfalls viele Menschen in den Tourismusregionen leben davon, dass eben nicht nur Top-Sportler in geringer Zahl unterwegs sind. Wie kann man also heute die Berge nutzen und sie gleichzeitig bewahren? Eine Patentlösung hat Messner auch nicht. Wenn er Erlebnissportler und Rekordjäger verurteilt, könnte man natürlich daraus ableiten, dass er beides am liebsten untersagen würde. Und zum Schutz der Hochgebirgsregionen spricht er sich gegen eine weitere Erschließung mit Straßen und Seilbahnen aus. Aber was ist mit den vielen Touristen? Was kann ich ganz persönlich tun, was sollte ich tun? Muss ich komplett auf meinen Urlaub in den Bergen verzichten oder reicht es aus, mich einzuschränken? Und wenn ja, wie? Die Antwort fällt schwer, aber als ersten Schritt ist es sicher schon mal wichtig, überhaupt nachzudenken. Hilfreich hätte ich allerdings eine Aussage von Messner gefunden, wo er persönlich bereit wäre, zu verzichten. Fazit: Ein eindringlicher und wichtiger Appell. Die konkrete Umsetzung aber wird schwierig.

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