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Befreit Wie Bildung mir die Welt erschloss

5

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

15834

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.09.2019

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,5 cm

Gewicht

346 g

Farbe

Tabak / Elfenbein

Auflage

9. Auflage

Originaltitel

Educated

Übersetzt von

Eike Schönfeld

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05400-2

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Toll geschrieben, wahnsinnig interessant, eine unglaubliche Heldengeschichte – und aus dem echten Leben.« ("RTL")
»kraftvoll, mitreißend und sprachlich stilsicher [...] eines der besten Bücher des letzten Jahres« ("fastforward-magazine.de")
»Eine beeindruckende Biographie, die offen erzählt ist, nichts beschönigt oder dramatisiert« ("buchsichten.de")
»Tara Westover erzählt ihre Lebensgeschichte authentisch und schonungslos, bei Landschaftsbeschreibungen fast poetisch. Unbedingt lesenswert« ("schreiblust-leselust.de")
»[eine] Autobiografie [...] von erstaunlicher literarischer Qualität« ("Brigitte")
»Krasser als jede Fiktion« ("NZZ")
»ergreifend und wunderbar poetisch« ("European News Agency")

Produktdetails

Verkaufsrang

15834

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.09.2019

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/12,6/3,5 cm

Gewicht

346 g

Farbe

Tabak / Elfenbein

Auflage

9. Auflage

Originaltitel

Educated

Übersetzt von

Eike Schönfeld

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05400-2

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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  • pearl-on-the-rox

    Book Circle Community

    5/5

    11.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Memoiren einer starken und klugen Frau

    Die Protagonistin wuchs in einem mormonischen Haushalt im ländlichen Idaho, einem Bundesstaat im Nordwesten der USA auf. Ihr Vater hatte sehr unkonventionelle Lebensansichten. Er glaubte, dass der Weltuntergang bevorsteht und dass die Familie so wenig wie möglich mit dem Gesundheits- und Bildungssystem zu tun haben sollte. Infolgedessen betrat sie bis zu ihrem 17. Lebensjahr kein Klassenzimmer und grössere medizinische Vorfälle und Krisen, blieben unbehandelt. Da Tara und ihre sechs Geschwister von klein, auf dem Schrottplatz ihres Vaters arbeiteten, erhielt keiner von ihnen eine richtige Schulbildung. Sie musste sich alle Fächer selber beibringen und lernte im Selbststudium für den ACT (besser bekannt als American College Testing Program) bei dem sie so gut abschnitt, dass sie an der Brigham Young University zugelassen wurde. Später promovierte sie sogar an der Universität von Cambridge. Ihre akademischen Leistungen waren faszinierend zu lesen, vor allem angesichts der Turbulenzen in ihrem Leben. Es ist vorallem interessant, wie Tara erst durch das Studium von Philosophie und Geschichte dazu kam, ihrer eigenen Wahrnehmung zu vertrauen. Da sie nie zur Schule gegangen war, wurde ihre Weltanschauung vollständig von ihrem Vater geprägt. Er glaubte an Verschwörungstheorien, und so tat sie es auch. Erst als sie auf die BYU ging, erkannte sie, dass es auch andere Sichtweisen auf Dinge gab, die ihr Vater als Tatsachen dargestellt hatte. Zum Beispiel hatte sie noch nie etwas vom Holocaust gehört, bis ihr Professor für Kunstgeschichte ihn erwähnte. Sie musste zu diesem Thema recherchieren, um sich eine eigene Meinung zu bilden, die sich von der ihres Vaters unterschied. Dies ist eine persönliche, wenn auch sehr schmerzhafte und kraftvolle Geschichte, die erzählt werden musste. Extrem fesselnd geschrieben und eines der besten Bücher, die ich kürzlich gelesen habe.

  • Bewertung

    aus Potsdam

    5/5

    09.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    "Es gibt nur eins, was teuer ist als Bildung - keine Bildung." - J.F.Kennedy

    Dieses Buch ist nicht nur schockierend, sondern literarische ein Kunstwerk und Zauberstück. Es ist ein laut schreiender Appell daran, dass Menschen jeder Coleur, jedes sozioökonmischen Standes, jeder Sexualität oder Religion und Tradition alle einen Zugang zur Bildung erhalten sollten, weil man nicht weiß, welche Rohdiamenten versteckt sind zwischen globalisierter Knechtschaft, fehlenden staatlichen Strukturen, Familien- und Gesellschaftserwartungen oder dem Zwang der Notwendigkeiten. Ein jeder, der sich fragt, warum man die Schule besuchen muss, sollte "Befreit" lesen.

  • Bewertung

    5/5

    23.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Dieses autobiografische Buch ist ein ergreifendes und wichtiges Plädoyer, das sich für Bildung und Wissensaneignung stark macht! Tara Westover wächst als Mormonin in den USA in einer Familie auf, die dem Staat und dem Bildungswesen misstraut. Von Kindheit an ist nicht der Gang zur Schule, sondern die Arbeit auf dem elterlichen Schrottplatz die Haupttätigkeit der Kinder. Umso beeindruckender, dass Frau Westover den Sprung nach Cambridge aus eigener Kraft schafft. Fesselnd erzählt sie in "Befreit", wie sie sich durch Bildung "die Welt erschloss".

  • Rabentochter

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Beeindruckend!

    Tara wächst auf ohne in die Schule zu gehen, weil ihr Vater glaubt, dass die Regierung sie einer Gehirnwäsche unterziehen will. Bis sie neun ist, gibt es von ihr nicht mal eine Geburtsurkunde. Doch Tara will ans College, will studieren, will mehr sehen als den Berg, an dessen Fuß sie aufgewachsen ist. Das Buch ist sehr intensiv, ohne dabei aber zu sehr auf die Tränendrüse zu drücken oder zu emotional zu werden. Die Schilderungen ihrer Biografie sind schlicht, fast schon nüchtern. Sie zeugen vom Abstand, mit dem Westover auf das Geschehene blickt. Es ist ein Rückblick, der sehr reflektiert scheint. Sie gibt zu, wenn sie sich an bestimmte Dinge nur aufgrund ihrer Tagebuchaufzeichnungen erinnert. Selbst diese zweifelt sie manchmal an, da ihr von ihrer Familie andere Dinge eingeimpft wurden. Und genau das ist es auch, was dieses Buch so faszinierend, so erschreckend, so bewegend macht: Die Wurzeln zur Familie, die nicht gekappt werden können obwohl sie teilweise manipulativ, gewalttätig, beschönigend, gefährlich sind und versuchen Tara am Wachsen zu hindern. Lange kommt sie davon nicht los, wird immer zurückgezogen in den angeblich so beschützenden Schoß der Familie, in dem sie aber doch nur Härte, Gewalt und strenge Regeln vorfindet. Bis sie es schafft, auf bewundernswerte Art und Weise alles hinter sich zu lassen und ihren eigenen Weg zu finden. Fazit: Ein Buch, dessen Geschichte einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Eine bewundernswerte Frau!

  • Streiflicht

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Eine mutige Frau befreit sich

    Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, denn das Thema Bildung zur Befreiung bzw. Verselbstän-digung finde ich persönlich sehr spannend. Allerdings würde man ja eher nicht denken, dass das ein Problem der westlichen Welt ist. Taras Geschichte aber spielt in den USA. Ihr Vater ist fundamentalistischer Mormone und so ist diese Familie der Welt der Bildung ganz fern. Dennoch hat es die Tochter geschafft, sich ihren eigenen Weg zu erkämpfen und die Welt ihrer Eltern und Jugend hinter sich zu lassen. Ein unglaublich spannendes Buch über eine starke, bemerkenswerte Frau. Sie schreibt authen-tisch und ergreifend, gleichzeitig in einer wunderbaren, fast poetischen Sprache. Die Erzählungen über ihre Kindheit sind zum Teil wirklich unglaublich. Man kann sich kaum vor-stellen, dass das alles im Amerika der späten 80er und 90er Jahre passiert ist. Gewalt, Lieblosig-keit und Grausamkeit sind Alltag – ein Wunder, dass Tara daran zerbrochen ist. Im Gegenteil: sie schildert ihr bisheriges Leben relativ sachlich, ohne Bitterkeit oder Vorwürfe. Und man fragt sich sofort, ob man das selbst auch so könnte. Dass sie sehr willensstark und mutig ist, daran besteht kein Zweifel. Sie entscheidet sich als Teenie für ein selbstbestimmtes Leben, das sie sich hat er-kämpfen muss. Das ist sehr beeindruckend und absolut faszinierend. Berührend und zugleich be-drückend. Aber einfach nur lesenswert!

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