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Im Langboot

9

11,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

06.06.2019

Verlag

Twentysix Crime

Seitenzahl

260

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,9 cm

Gewicht

357 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7407-0626-5

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Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

06.06.2019

Verlag

Twentysix Crime

Seitenzahl

260

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,9 cm

Gewicht

357 g

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1. Auflage

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Deutsch

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978-3-7407-0626-5

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  • Eberhard Landes

    5/5

    31.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Wussten Sie, dass man am Sextant die Alhidade entsperren muss? Nein! Dann lesen Sie "Im Langboot"

    Im Jahr 1841 heuert der junge schwedische Matrose Alexander Holmes in Liverpool auf dem Segelschiff William Brown an. Es soll Menschen über den Atlantik bringen, wo diese sich eine bessere Zukunft als in dem von Hungersnot und Armut geprägten England erhoffen. Schon die ersten Szenen, in denen der Steuermann Francis Rhodes "auf die Bühne tritt", lassen den Leser erkennen, welch schlechter, ausschließlich von Profitgier und dem Streben nach Ruhm geprägter Charakter da daherkommt. Früh erkennt Alexander Holmes, dass es Rhodes´ Fehler ist, nicht die damals übliche Route zu nehmen, die von England nach Süden an Spanien und den Kapverden vorbei geführt hätte, um dann nach Westen in Richtung Karibik zu segeln. Er ist sich sicher, dass die von Rhodes geplante kürzere, wesentlich weiter nördlich verlaufende Route in Richtung Neufundland viel zu gefährlich ist und sorgt willentlich und insgeheim für einen nach Süden abweichenden Kurs, um eine Kollision mit einem Eisberg zu verhindern. Die unmenschliche Strafe, mit der Rhodes Alexander Holmes daraufhin belegt, stellt den vorläufigen Höhepunkt dessen Unfähigkeit und Grausamkeit dar. Wer glaubt, eine Steigerung der Leiden der Passagiere und des Versagens seitens des Kapitäns und des Steuermanns Rhodes sei unmöglich, wird wiederholt eines Besseren belehrt. Es kommt schließlich - schauen Sie das Cover des Buches - wie es kommen musste! Der Spannungsbogen beim Lesen besteht immer mehr darin, dass man insbesondere Rhodes alles erdenklich Böse und umgekehrt dem Gutmenschen Holmes, der als alle zunehmend in Panik geraten und immer hysterischer werden, Ruhe und Zuversicht bewahrt, nur das Beste wünscht. Der Roman endet mit einem Kapitel im Gerichtssaal und es schließt sich der Kreis, indem sich das geflügelte Wort "Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand" bestätigt.. Dirk Hasselmann schildert in diesem Roman sehr kenntnisreich das Leben der damaligen Zeit - zunächst in Dublin und Liverpool - und dann natürlich die unendlichen Leiden der Auswanderer an Bord des Schiffes. Sein Schreibstil macht es dem Leser leicht, sich in die Zeit und die Akteure hineinzuversetzen. So ganz nebenbei lernt eine Landratte wie der Rezensent, der zwar Bug und Heck unterscheiden kann, aber bei Backbord und Steuerbord schon ins Grübeln kommt, was ein Fockmast, was eine Bramrah, was ein Dollbord und was ein Bugspriet ist und dass man am Sextant die Alhidade (!) entsperren muss. Für "Im Langboot" spreche ich eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aus. Sollte Dirk Hasselmann ein weiteres belletristisches Buch schreiben - in diesem oder einem anderen Genre - so ist der Kauf schon vorgemerkt. Zunächst aber: Lesen Sie dieses Buch; denn ... es ist sehr lesenswert.

  • rewareni

    aus wien

    5/5

    22.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Das Todesschiff

    Unter dem Kommando von Kapitän George Harris verlässt das Segelschiff William Brown den Hafen von Liverpool, mit dem Ziel – Philadelphia. An Bord gibt es viele arme Emigranten aus Schottland und Irland. Darunter auch die Familie Askin, die ihr ganzes Hab und Gut in Irland verloren haben und lange Zeit in einem sogenannten ,,Workhouse“ unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten mussten. Auch den anderen Passagieren geht es nicht viel besser und sie hoffen in den USA ein neues Leben beginnen zu können. Auf ein neues Leben hofft auch der junge schwedische Matrose Alexander Holmes, der schon bald mit dem arroganten und von sich eingenommenen ersten Matt Francis Rhodes, seine unliebsame Bekanntschaft macht. Wie Tiere sind die Passagiere in dem Schiff eingepfercht und Rhodes geht es nur darum, so schnell als möglich mit dem Schiff an sein Ziel zu gelangen. Doch nur Alexander bemerkt die drohende Gefahr, doch sein heimliches Handeln wird bemerkt und das Unheil nimmt seinen Lauf. ,, Im Langboot“ von D.O. Hasselmann, ist ein sehr spannender und gut geschriebener Roman rund um das Segelschiff William Brown. Aus dem tatsächlichen Ereignis aus dem Jahre 1841, bei dem es viele Todesopfer gegeben hat, hat der Autor eine bildgewaltige Geschichte daraus gemacht. Selten hat eine Covergestaltung so perfekt zu dem Roman gepasst wie hier, wo man in düsteren Farben das untergehende Schiff mit dem überfüllten Langboot sieht, wo es einen Kampf um Leben und Tod gibt. Der Autor schafft es seine Leser von Beginn weg für sich und seine Geschichte einzunehmen. Der Schreibstil ist flüssig und beschreibt jede Szene so bildhaft, dass man das Gefühl hat, mittendrin zu sein. Besonders die furchtbaren und grausamen Szenen, die sich im Langboot abspielen, werden sehr intensiv beschrieben. Die menschlichen Schicksale, die sich hier abspielen, sind sehr emotional und man leidet als Leser immer wieder mit, wenn es zu grausamen Szenen kommt. Sehr schön waren auch die beiden Gegenprotagonisten Holmes und Rhodes dargestellt. Der junge Holmes, der die drohende Gefahr erkennt und unter allen Umständen das Schiff und die Menschen retten möchte und ihm gegenüber der narzisstische Rhodes, dem es nur um Macht und Ruhm geht. Der Autor hat dabei sehr einfühlsam und auch brutal das menschliche Verhalten in Ausnahmesituationen beschrieben. Von der Verzweiflung der Menschen, wenn sie sich ihrem Schicksal ergeben müssen, bis zur letzten Hoffnung, dass es doch noch ein gutes Ende nehmen könnte. Aber auch die Resignation und geistige Verwirrtheit, wo es nur mehr ums eigene Überleben geht und das Wort Menschlichkeit nicht mehr existiert. Ein toller und sehr spannender Roman, den ich gerne weiterempfehlen kann.

  • Vampir989

    aus Freudenberg

    5/5

    18.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Klapptext: März 1841. Das…

    Klapptext: März 1841. Das Segelschiff William Brown verlässt den Hafen von Liverpool in England. An Bord reisen unter Deck 65 Passagiere auf engstem Raum zusammengepfercht, zumeist bettelarme Iren. Sie überqueren den eisigen Nordatlantik in der Hoffnung auf ein besseres Leben in den Vereinigten Staaten. Die Gier nach Profit und Geschwindigkeit, die Nachlässigkeit des Kapitäns sowie das menschenverachtende Treiben des Steuermannes Francis Rhodes beschwören die Katastrophe geradezu herauf. Nur der junge schwedische Matrose Alexander Holmes erkennt die heraufziehende Gefahr und stellt sich ihr mit aller Kraft entgegen. Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch und wurde nicht enttäuscht.Der Autor hat mich mit dieser Lektüre völlig überzeugt. Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen. Ich wurde in das Jahr 1841 nach England entführt.Dort lernte ich Alexander Holmes kennen und begleitete ihn auf seiner Schiffsreise mit dem Reiseziel USA.Dabei erlebte ich viele spannende Momente. Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich Margret und Alexander Holmes .Ich habe die beiden gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch alle anderen Figuren waren interessant,egal ob nun gutartig oder böswillig. D.O.Hasselmann hat es hervorragend verstanden eine düstere und beinahe unheimliche Atmosphäre zu erschaffen.In mir war Kopfkino.Viele Szenen an Bord wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.In mir war Kopfkino.Ich sah das unendliche Meer,die armen Menschen und katastrophalen Verhältnisse vor meinen Augen.Durch die fesselnde und packende Erzählweise des Autors wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Ich habe mitgelitten,mitgebangt und mit gefühlt.Durch die sehr guten Recherchen von D.O.Hasselmann habe ich auch viele Informationen und Wissenswertes über die Schifffahrt zur damaligen Zeit erhalten.Das hat mir sehr gut gefallen.Immer wieder gab es unvorhersehbare Ereignisse und Wendungen.Es war einfach unglaublich mitreissend bis zur letzten Minute,Fasziniert haben mich die wirklich sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze an Bord.So hatte ich das Gefühl selbst dort zu sein und alles mit zu erleben.Viel zu schnell war ich am Ende des Buches angelangt.Ich hätte noch ewig weiterlesen können. Auch das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte.Für mich rundet es das brillante Werk ab. Ich hatte viele atemberaubende und interessante Lesestunden mit dieser Lektüre.Natürlich vergebe ich glatte 5 Sterne und danke dem Autor für diesen tollen Roman.

  • Bewertung

    aus Fürstenwalde

    5/5

    17.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Fazit: Ein spannendes Buch über ein Fahrt im Langeboot und die Menschen die hier viel mitmachen mussten .

    Zum Buch: März 1841. Das Segelschiff William Brown verlässt den Hafen von Liverpool in England. An Bord reisen unter Deck 65 Passagiere auf engstem Raum zusammengepfercht, zumeist bettelarme Iren. Sie überqueren den eisigen Nordatlantik in der Hoffnung auf ein besseres Leben in den Vereinigten Staaten. Die Gier nach Profit und Geschwindigkeit, die Nachlässigkeit des Kapitäns sowie das menschenverachtende Treiben des Steuermannes Francis Rhodes beschwören die Katastrophe geradezu herauf. Nur der junge schwedische Matrose Alexander Holmes erkennt die heraufziehende Gefahr und stellt sich ihr mit aller Kraft entgegen. Meine Rezension: In dem Buch geht es um Alexander Holmes der auf nach ein Job ist und ihn bei seiner Überfahrt in Williams Brown findet .Er sitzt in einer kneipe ,die er besuchte und nicht nur das Bier schmeckte auch bekam er gleich schwierigkeiten ,dadurch er nach ein Sieg spiel nicht weiter spielen wollte .Dann lernt man auch Offizier Francis Rhodes kennen ,der es nicht so gut meint und mit seine Wette eher das Unheil anzieht .Denn er will verhindert das die Fahrt nach Amerika klappt ,die Alexander übernimmt als Job um ein paar Menschen zu helfen .Dann lernen wir das Arme Pärchen kennen mit ihren klein Baby die in ein Lager gesteckt werden ,wo es nur an Folter grenzt und Zwangsarbeit .Sie schaffen es auf das Schiff zu kommen ,nur die Mutter ist so krank das sie sie nicht mitnehmen können .Es wird eine spektakuläre fahrt .Ob sie es schaffen und was passiert noch alles .Das Buch war sehr übersehbar .und man erlebte hier glück,leid,hunger und elend . Der Schreibstil : war sehr gut und sehr angenehm ,die Seiten flogen nur so dahin . Charaktere Die Charaktere wirken sehr glaubhaft ,authentisch und denn ein oder anderen schlisst man ins Herz Das Ende: Sehr aufwühlend und doch mit einer tollen Gerechtigkeit Ich vergebe 5 Sterne für das Buch Das Cover : In schwarz gehalten mit ein wundervollen hintergrund ,das Langeboot in im Wasser mit einer riesen Sturmwelle und die Menschen die ums überleben kämpfen .

  • hapedah

    5/5

    17.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Bildhafte Abenteuergeschichte

    Zu Beginn des Buches trifft man den Seemann Alexander Holmes, der im Hafen von Liverpool auf der Suche nach einer neuen Heuer ist. Eine Kneipenbekanntschaft erzählt ihm von einem freien Platz auf der William Brown, die demnächst nach Amerika ablegen soll. Trotz seines anfänglich düsteren Gefühls heuert Alexander auf dem Segler an, der bald darauf mit einer Vielzahl armer irischer Auswanderer an Bord den Hafen verlässt. Francis Rhodes, der erste Offizier der William Brown hat ehrgeizige Ziele: um die Passage nach Amerika in Rekordzeit zu schaffen, wählt er eine nördlichere Route und bringt damit das Schiff und alle Menschen darauf in große Gefahr. Nur Alexander Holmes sieht, was sich anbahnt und versucht die Katastrophe zu verhindern.... D.O.Hasselmann hat mit "Im Langboot" ein spannendes Buch geschaffen, das mich sehr schnell ins Jahr 1841 versetzt hat. Der Schreibstil ist mitreißend und hält den Leser fest bis zur letzten Seite, die anschauliche Erzählweise hat mir Bilder der Ereignisse in den Kopf gezaubert. Diese Abenteuergeschichte könnte ich mir auch gut als Kinofilm umgesetzt vorstellen.

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